Buick ist eine Legende. Zu diesem Beschluss kommt man spätestens, wenn man den gleichnamigen Roman von Stephen King liest. Der Hauptdarsteller ist ein mysteriöser Wagen, in dem außerirdische Lebewesen ihr Unwesen treiben und einige Menschen den Tod finden. Ganz schön düster, dafür aber charakteristisch. Schließlich wurden Romane über ganz wenige Automarken geschrieben. Dass der Buick zum Titelheld in der Literatur wurde, liegt es wahrscheinlich daran, dass er jahrelang als das Traumauto der Amerikaner galt.
Die Geschichte des Unternehmens beginnt im Jahr 1903 in Michigan. Kurz nach der Gründung wird die Firma allerdings vom General Motors-Konzern übernommen, der den kleinen Hersteller in kürzester Zeit zu einer der beliebtesten Marken in den USA macht. Die Buicks sollen vor allem die jüngeren Käuferschichten ansprechen, weshalb auch die Fahrzeuge lange Zeit als ”cars of the young“ gelten.
Die großen Erfolge der 60er und 70er sollen leider schnell vergessen werden, denn in den nächsten Jahrzehnten sieht sich das Unternehmen dazu gezwungen, um seine Existenz zu kämpfen. Die Konkurrenz im Buick-Segment wird wegen dem drastischen Import aus Europa richtig aggressiv und der Konzern entscheidet sich dafür, die Entwicklung von neuen Modellen aufs Minimum zu begrenzen. Immerhin schafft es der Besitzer, die Marke am Leben zu halten.
Im neuen Jahrhundert werden Modelle entwickelt, die zwar den Namen Buick tragen, jedoch die Motorisierung und sonstige Elemente aus Cadillac oder anderen Marken im General-Motors-Konzern verwenden.
Für das Jahr 2008 sind eine komplette Umstellung des Konzepts und gleichzeitig eine Offensive auf dem internationalem Markt geplant. Mit dem Modell Buick Enclave soll sich nun die Käuferschicht angesprochen fühlen, die nach hoch qualitativen und edlen Limousinen sucht.