
München, den 26. August (autaro) Allein sieben neue Modelle will die General Motors-Tochter Chevrolet in den nächsten 15 Monaten vom Stapel lassen, um kräftig auf Neukunden-Fang zu gehen. Den Start macht der erste Kompakt-Van, der auf den Namen Orlando hören wird und bereits 2008 in Form einer Studie vorgestellt wurde. Dabei legten die Designer Wert darauf, den Orlando zwar praktisch zu gestalten, formal aber nicht sofort als Familienkutsche zu outen. Die Dachlinie geriet daher ungewöhnlich niedrige, das Cockpit ist ein wenig der Corvette nachempfunden und die weit ausgestellten Radläufe sollen Dynamik symbolisieren.
Sieben Personen sollen im Orlando maximal Platz nehmen können, die allesamt eine gute Aussicht genießen sollen. Zu diesem Zwecke wurden die Sitzreihen von vorn nach hinten ansteigend konstruiert, die hinteren Passagiere können also über die Köpfe der vorderen hinweg auf die Straße schauen. Ansonsten soll der Orlando genau das bieten, was Kunden an Vans so schätzen. Hohe Variabilität und jede Menge Ablagen und Staufächer. Dazu ein besonders ausgetüfteltes Infotainment-System, das Kind und Kegel auf langen Strecken die Zeit vertreiben soll. Übrigens versteht Chevrolet den Orlando nicht als profanen Kompakt-Van. Präsentiert wird er als Multi Purpose Vehicle (MPV) und soll damit auch freizeitaktive Singles und Paare ansprechen, die Platz für ein Surfbrett oder ähnliches Sportutensil suchen.
Neu ist auch, dass Chevrolet den Orlando vom Marktstart an mit einem Benziner und zwei (!) Dieseln anbieten will. Der Benziner leistet 141 PS aus 1,8 Litern hubraum, die beiden Diesel schöpfen 131 oder 161 PS aus je zwei Litern Hubraum. Preise stehen noch nicht fest, zur Serienmäßigung gehören allerdings schon in der bescheidensten Ausstattungslinie sechs Airbags, ESP und eine Klimaanlage. (autaro)