Wer denkt, dass Daihatsu zu den kleineren und deswegen auch langweiligeren Automobilherstellern gehört, liegt eindeutig falsch. Die Marke zählt mit Sicherheit zu den ältesten und wichtigsten Faktoren auf der japanischen Wirtschaftsszene. Aber auch auf dem Weltmarkt kann das Unternehmen auf beachtliche Erfolge zurückblicken. In Europa, Amerika, Asien und Australien ist Daihatsu als ein höchst zuverlässiger, kundenorientierter Kleinwagenspezialist bekannt.
Ob es am Glück des Unternehmensgründers liegt, oder an der gut organisierten Firmenpolitik, können nur die Wirtschaftsspezialisten festlegen. Tatsache ist jedoch, dass die Daihatsu-Geschichte bis heute keine dramatischen Krisen und Niederlagen erfahren hat. Seit mehr als 100 Jahren wird die Modellpalette ganz vorsichtig entwickelt, ohne dabei unnötig viel zu riskieren. Angefangen hat alles mit Dreirad-Nutzfahrzeugen, die in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts in Japan besonders gefragt sind. Erst in den 30ern kommt es zu der Produktion von Automobilen. Das erste Modell ist ein Lieferwagen, der schnell zu einer Verkaufssensation unter den Geschäftsleuten wird. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzt das Unternehmen massiv auf Marketing und konzentriert sich auf die Herstellung von Kleinwagen.
Im Jahr 1998 wird Daihatsu zum Tochterunternehmen des Giganten Toyota, unter dessen Schirmherrschaft die Marke auch heute firmiert. In Europa hat der Hersteller eine im Vergleich zu den großen Akteuren relativ kleine, dafür aber sehr treue Kundschaft. Vor allem erfreut sich das Kleinstmodell Cuore einer fulminanten Kundenresonanz, und zwar in einem Sektor, der gerade sehr umkämpft ist. Daihatsu lockt mit kompromissloser Qualität, Sparsamkeit und vor allem günstigen Preisen.