München, den 20. Mai (autaro) Ford gibt derzeit mächtig Gas. Oder besser: Strom. Bereits 2011 soll mit dem Transit Connect Electric ein vollwertiger Transporter mit reinem E-Antrieb auf den Markt kommen, 2012 folgt ihm der Focus Electric. Vorerst allerdings nur in den USA. Für den alten Kontinent hat sich Ford, aus welchen Gründen auch immer, eine behutsamere Elektrifizierungs-Strategie ausgedacht, in Form zweier unterschiedlicher Hybrid-Konzepte.
Im spanischen Valencia werden für den europäischen Markt zunächst zwei Derivate des C-Max entstehen: der C-Max HEV (HEV = Hybrid Electric Vehicle) und der C-Max PHEV (PHEV = Plug-In Hybrid Electric Vehicle). Bei ersterem handelt es sich um ein Konzept, das einen kleinen Verbrennungsmotor als Generator einsetzt. Dieses Konzept kennen wir bereits vom Opel Ampera, der ebenfalls bald in Serie gehen soll. Der C-Max PHEV ist ein sogenannter Vollhybrid, der allerdings an der heimischen Steckdose mit Strom geladen werden kann und dann, zumindest über kürzere Strecken, komplett ohne fossilen Brennstoff auskommt. Ein Konzept also, das eher für den Stadtverkehr vorgesehen, allerdings bei Bedarf auch langstreckentauglich ist. Alle Versionen werden auf der neuen Version des C-Max basieren, die bereits Ende dieses Jahres auf den Markt kommen wird – mit besonders sparsamen Verbrennungsmotoren, verspricht Ford. (autaro)