Isuzu - Hersteller Geschichte
Isuzu

ISUZU verbindet man vor allem mit Diesel-Motoren – als Hersteller von solchen Triebwerken hat er weltweit einen Namen für sich gemacht. Die Marke setzt auch ganz gezielt auf diesem inzwischen zu Markenzeichen gewordenen Motorentyp. Sie traut sich nur selten Risiken und Änderungen am Produktionskonzept zu unternehmen – ISUZU bleibt dem Diesel-Motor treu und damit wird der Hersteller nur noch erfolgreicher.

1 Mio. Yen brauchten die Geschäftsführer von Tokyo Ishikawajima Shipbuilding & Engineering Co. Ltd., um den Startschuss für die Produktion von ISUZU-Fahrzeugen zu geben. Das Jahr ist 1937 und das erste Produkt, das vom Band des Herstellers rollt, ist ein Truck, der auf den Vorgaben des japanischen Ministeriums für Handel und Industrie entwickelt wurde. Die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen ist zu dem Zeitpunkt weltweit enorm und ISUZU wird sozusagen über Nacht zu einem der wichtigsten Fahrzeugproduzenten in Japan.

Der Erfolg bleibt auch nach dem Zweiten Weltkrieg ungebrochen. Die Produktion konzentriert sich weiterhin auf Nutzfahrzeuge, die auf der ganzen Welt vertrieben werden. 1971 kommt auch der stärkste amerikanische Konzern General Motors an Bord bei ISUZU, was den Anfang einer langjährigen Zusammenarbeit markiert. Die Ergebnisse aus der Kooperation lassen auch nicht lange auf sich warten – der ISUZU Gemini ist der erste erfolgreiche Pkw des japanischen Herstellers. Die weltweite Expansion wird allerdings durch eine Vereinbarung mit General Motors verhindert, die dem japanischen Produzenten verbietet, konkurrierende Fahrzeuge auf den Stammmärkten des amerikanischen Konzerns anzubieten.

Die Zukunft von ISUZU sieht weiterhin rosa aus – ab 2010 plant der Hersteller zusammen mit Toyota einen Pkw mit Diesel-Elektro-Hybrid auf den Markt zu bringen. Bis dahin wird die Marke in dem Segment weiter kämpfen, in dem sie bis heute noch äußerst erfolgreich ist – der Bereich der Nutzfahrzeuge.