Lada News - der Artikel
Facelift für den Lada Niva

München, den 07. Mai (autaro) Für das aktuelle Modelljahr haben die Ingenieure der russischen Marke Lada Hand an den Niva gelegt. Damit wird deutlich, dass uns der legendäre Geländewagen, der nun seit über 30 Jahren gebaut wird, noch eine Weile erhalten bleiben wird. Verglichen mit anderen Facelifts fielen die Modifikationen indes eher geringfügig aus – never change a running system! Optisch fallen allenfalls die nun größeren Blinker-Gläser auf, die restlichen Neuerungen halten unterm Blech Einzug. So spendierte Lada eine neue Bramsanlage, die dem Geländewagen zu wenigstens halbwegs zeitgemäßen Bremswegen verhelfen soll. Änderungen an den Radaufhängungen und eine modifizierte Abstimmung von Federung zu Dämpfung sollen das Rauhbein komfortabler abrollen lassen. Darüber hinaus erhielt der Niva eine neue Instrumententafel und, wer hätte es gedacht, die Außenspiegel lassen sich mittlerweile auch vom Innern des Fahrzeuges aus einstellen.

Sämtliche Elektronik hingegen lehnen die Ingenieure weiterhin ab. Ein ABS ist daher genauso wenig zu bekommen, wie ein ESP – das vielleicht einzige Manko am Niva, dessen strikter Verzicht auf elektronische Bauteile neben dem günstigen Preis das vielleicht stärkste Verkaufsargument darstellt. Denn was es in einem Auto nicht gibt, das kann in einem Auto auch nicht kaputtgehen. Fans schätzen die Ehrlichkeit und Langlebigkeit des Lada Niva, woran auch der schlaffe 1,7-Liter-Benziner mit 82 PS Leistung nichts ändert. Diesen lassen die Ingenieure ebenfalls unangetastet, was zusätzlich den Preis stabil hält: 9.500 Euro kostet ein fabrikneuer Niva in der Standardversion „Pur“. Und der Name hält, was er verspricht. (autaro)