München, den 07. August (autaro) Die erste Modelloffensive aus dem Hause Smart war, man kann es nicht anders formulieren, ein Flop. Der in Eigenregie entwickelte Smart Roadster wird für immer ein Exot bleiben, er verkaufte sich von Beginn an wie Blei. Der Smart forfour, gemeinsam mit Mitsubishi auf der Basis des Mitsubishi Colt entwickelt, legte zwar einen respektablen Start hin, verkaufte sich allerdings später ebenfalls kaum noch – gravierende Qualitätsmängel sprechen sich schnell herum- Daher wurde die Produktion nach Millionenverlusten im Jahr 2006 kurzerhand wieder eingestellt.
Nun soll alles anders werden. Der für 2012 geplante, neue forfour soll sich ebenso gut verkaufen, wie der kleine Bruder, der fortwo. Einer der Gründe für den erneuten Vorstoß ins Kleinwagensegment ist, dass Daimler unterhalb seiner A-Klasse hier nichts zu bieten hat, die Nachfrage in den letzten Monaten jedoch stetig stieg. Als Partner, insbesondere für die Entwicklung, haben sich die Schwaben Renault auserkoren. Optisch wird sich der geplante forfour mithin an der bereits 2008 vorgestellten Studie Renault Zero Emission orientieren, bei einer Außenlänge von gut 3,60 Metern. Außerdem ist eine Version mit Hochdach in Planung, die konsequent mit „formore“ benannt werden soll. Von allen Modellen wird es selbstverständlich auch Ableger mit Renault-Emblem auf dem Kühler geben. (autaro)