München, den 13. April (autaro) Bislang wird der Suzuki Kizashi, was auf Deutsch soviel bedeutet wie „Billion“, nur auf dem japanischen Markt und natürlich in den USA und in Kanada angeboten, wo japanische Autos ein hohes Prestige besitzen. In Europa ist die erste Mittelklasse-Limousine aus dem Hause Suzuki nur in einigen wenigen Ländern erhältlich. Das wird sich ändern, spätestens ab Oktober dieses Jahres wird der Kizashi auch in Deutschland in den Verkaufsräumen der Händler stehen. Zwar steht der Einführungspreis noch nicht fest, ein Fenster zwischen 24.000 und 26.000 Euro gab Suzuki aber als realistisch vor.
Dabei bietet die Stufenlimousine wenig Neues und wird in Deutschland voraussichtlich ein Nischendasein fristen. Einen ganzen Motor stellt Suzuki zur Auswahl, einen 2,4-Liter-Vierzylinder, der laut Werksangabe 7,9 Liter Benzin pro 100 Kilometer verbrauchen soll und 178 PS leistet. Das maximale Drehmoment liegt bei 230 Newtonmetern. Serienmäßig wird die Kraft über ein manuelles Sechsganggetriebe auf die Straße gebracht, optional steht auch ein stufenloses CVT-Getriebe zur Auswahl. Der Rest ist Klassenstandard, sowohl hinsichtlich der Features wie auch der Sicherheitsausstattung. Also reisen ABS, ESP und sieben Airbags mit, ebenso wie die serienmäßige Klimaanlage und die wichtigsten elektrischen Helferlein. Von modernen Downsizing-Konzepten oder gar einem Hybrid-Antrieb scheint Suzuki noch ein paar Jahre entfernt zu sein. (autaro)