Archiv für die ‘Startseite’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Dezember 30th, 2011

popup595_421a1110145_small
(Foto: Audi)
München, den 30. Dezember 2011 (autaro) Der neueste Sportwagen-Coup aus Ingolstadt hat im Wesentlichen nur einen Haken: die Namensgebung. Denn traditionell müsste die sportlichste Variante des Audi A1 – so funktioniert das jedenfalls bisher bei den größeren Modellen – S1 heißen, oder gar RS1. Da Audi das Kürzel S1 aber 1980 schon auf den legendären Audi Quattro geklebt hatte, musste Audi den Kleinen schlicht A1 Quattro nennen. Vorab ereilen Interessenten zwei Nachrichten, eine gute und eine schlechte. Die Gute: der A1 Quattro kommt mit 256 PS, Allradantrieb, brachialem Fahrverhalten und hinreißendem Design. Die Schlechte: Audi hat sich entschieden, den Sportler auf 333 Exemplare zu limitieren und damit voraussichtlich zu einer echten Legende zu machen.

Sammler indes können sich glücklich schätzen, wenn sie einen der exklusiven Power-Zwerge erwischen. Der Preis steht zwar noch nicht fest, die Wertsteigerung dürfte aber, insbesondere in späteren Jahren, exorbitant ausfallen. Hinzu kommt, dass das Design mit üppigem Dachspoiler, den einzigartigen Rädern und dem angedeuteten Unterfahrschutz jeden noch so ausgefallenen Dialekt der Audi-Formensprache beherrscht. Außerdem steht der A1 mit seinen 256 PS allein auf weiter Flur. Zwar bietet auch die Konkurrenz ihre Kleinwagen mit Topmotoren an, die um die 180 PS auf die Straße wuchten. Jenseits der 250 Pferdchen ist allerdings längst Schluss.

Wie sich der Audi A1 Quattro im Alltag schlagen wird, werden Tests vermutlich erst Ende nächsten Jahres zeigen. Der Durchschnittsverbrauch dürfte einiger Liter über dem der kleineren Geschwister liegen und die Kfz-Versicherung dürfte ebenfalls ihren Teil fordern. Mit der größten Spannung aber wird der Anschaffungspreis erwartet, den man bereits jetzt getrost als Investition bezeichnen darf. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 29th, 2011

p90084123_highres
(Foto: BMW)
München, den 29. Dezember 2011 (autaro) Wer in Deutschland preisbewusst Auto fahren will, greift traditionell zum Gebrauchtwagen. Der hat den Großteil seines Wertverlustes schon hinter sich und bewältigt die Aufgaben des Alltags bei guter Wartung nicht schlechter als ein Neuer. Den Wertverfall sogar umdrehen kann man mit einem Oldtimer, vorausgesetzt die Substanz stimmt und man sucht sich ein entsprechend gefragtes Modell, das das Zeug zum Klassiker hat. Wer beispielsweise vor zehn Jahren einen Mercedes SL um Baujahr 80 kaufte, hat dessen Wert bis heute mehr als verdoppelt.

Hinzu kommt, dass die laufenden Kosten für Kfz-Steuer und Kfz-Versicherung deutlich unterhalb denen eines Neufahrzeuges liegen können (hier geht’s zum Vergleich). Denn die Oldies kommen, wenn sie nicht verbastelt wurden, in den Genuss eines so genannte H-Kennzeichens, wenn sie 30 Jahre oder mehr auf dem Buckel haben. Damit werden sie, unabhängig von Hubraum oder Schadstoffausstoß, pauschal besteuert – 192 Euro zahlt der Halter pro Jahr. Außerdem sind Umweltzonen kein Problem, selbst der alte Mercedes 200D darf ungehindert durch die Innenstadt rußen. Der Trend zeigt deutliche Tendenzen nach obeb. Im Jahr 2010 wurden in Deutschland 14.418 Pkw mit H-Kennzeichen gehandelt, auch wenn der Gesamt anteil am Gebrauchtwagenhandel damit gerade einmal 0,2 Prozent beträgt. Durchschnittlich kostete der Oldie beim Verkauf 10.200 Euro, was zeigt, dass Käufer Wert auf einen guten Zustand legen. Ebenfalls im Auge sollte man die Ersatzteillage haben. Denn bei Exoten mit schlechter Ersatzteilversorgung kann der Preisvorteil schnell dahin schwinden. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 28th, 2011

p90088414
(Foto: BMW)
München, den 28. Dezember 2011 (autaro) Dass die vielleicht schönste Neuerscheinung in diesem Jahr, das 6er Gran Coupé von BMW, kein Schnäppchen werden würde, stand zu erwarten. Bei genauerem Hinsehen aber entpuppt sich der Schönling auch nicht als reiner Luxusartikel. Denn für den Einstiegspreis von 79.500 Euro bekommt der Kunde auch ordentlich was geboten, der Verbrauch hält sich in überschaubaren Grenzen und die Kosten für Kfz-Steuer oder Kfz-Versicherung bewegen sich ebenfalls im Klassenrahmen (hier können Sie vergleichen). Zudem wird für den Ästheten aus Bayern ein sehr kleiner Wertverlust erwartet – ein Faktor, der die Gesamtbilanz eines Neuwagens ebenfalls stark beeinflusst.

Für die aufgerufenen 79.500 Euro Einstiegspreis liefert BMW den 640i aus. Wo eine 40 draufsteht, ist aber mittlerweile keine 40 mehr drin. Unter der Haube werkelt ein Dreiliter-Sechszylinder, der es dank Registeraufladung auf stattliche 320 PS bringt. Wer echtes V8-Blubbern will, muss wenigstens 92.600 Euro für den 650i hinlegen, dann liegen stolze 450 PS Leistung an. Außerdem offeriert BMW das schöne Coupé im als 650i x-Drive, mit permanentem Allradantrieb für exakt 96.000 Euro. Der Verbrauch des Sechszylinders liegt durchschnittlich bei 7,8 Liter, der Achtzylinder braucht 8,7 Liter. Die sparsamste Alternative stellt der 640d dar. Für 83.000 Euro wirft sich hier ein Dreiliter-Diesel mit 313 PS in die Riemen, der sich mit 5,6 Liter Diesel pro 100 Kilometer begnügt. Dies entspricht einem CO2-Ausstoß von 148 Gramm pro Kilometer und beschert dem luxuriösen BMW die Energieeffizienzklasse B. Die Schaltarbeit übernimmt übrigens grundsätzlich die famose Achtstufenautomatik, über die manuelle auch per Schaltwippen eingegriffen werden kann.

Ansonsten steht die gewohnt umfangreiche Armada an Komfortfeatures und Assistenzsystemen zur Auswahl und ermöglicht Preise weit jenseits der 100.000-Euro-Marke. Vom vollfarbigen Head-Up-Display bis hin zur feinen Individual-Ausstattung mit feinstem, handschuhweichem Leder gibt es nichts, was es derzeit am Markt nicht gibt. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 27th, 2011

kia-ray-ev-01-front
(Foto: Kia)
München, den 27. Dezember 2011 (autaro) Auch der koreanische Hersteller Kia will künftig vom wachsenden Markt elektrisch betriebener Fahrzeuge profitieren. Daher bringen die Preisbrecher aus Fernost den Ray EV auf die Straßen, der zunächst nur im eigenen Land auf Kundenfang gehen wird. Ein späterer Export ist indes möglich, auch wenn das Design eindeutig nicht auf europäischen Geschmack getrimmt wurde. Optisch erinnert der Ray EV an Entwürfe a la Nissan Cube oder Pendants aus dem Hause Daihatsu, die ihre Käufer eben vornehmlich in Fernost finden.

Unter der kantigen Haube des Ray EV steckt ein 68 PS starker Elektromotor, der seine Energie aus einem Lithium-Ionen-Polymer-Akku (LiPoly) bezieht. Angetrieben werden die Vorderräder, die Batterien konnten platzsparend unter der Rückbank untergebracht werden. Die Fahrleistungen des kleinen Stromers reichen sicherlich aus, ohne dabei besondere Rücksicht auf große Leistung oder gar Fahrspaß zu nehmen. 15,9 Sekunden braucht der 1,2-Tonner für den Sprint von Tempo Null auf 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 Stundenkilometern – mehr darf ohnehin auf keiner Autobahn außerhalb Deutschlands gefahren werden. Interessantester Fakt bei E-Autos: die Reichweite. Diese liegt laut Kia bei 139 Kilometern, danach muss der Koreaner für sechs Stunden an die heimische Steckdose. Über einen Schnelllader soll sich die Ladezeit aber auf bis zu 25 Minuten verkürzen lassen.

Im Innern gibt sich der Ray EV unprätentiös, seine Antriebsquelle verrät er erst auf den zeiten Blick. Details wie das Navigationsdisplay, das über einen 7-Zoll-Farbbildschrim auch die Standorte der nächsten Ladestation anzeigt, erweisen sich als praktisch. Auch das Problem mit dem fehlenden Verbrennungsgeräusch des Motors hat Kia digital gelöst. Fährt der Kia langsamer als 20 Sachen oder rückwärts, erzeugt ein Sound-Emulator künstlich das Geräusch eines Benziners. Was der kantige Stromer in Korea kosten wird und ob es tatsächlich auch eine Version für Europa geben wird, kann mit Spannung erwartet werden. Unschlagbar günstig dürfte eine solche Version im täglichen unterhalt sein, denn die Kosten für Strom pro Kilometer liegen etwa bei einem Fünftel dessen, was für Benzin bezahlt werden muss. Ausgesprochen günstig kommen E-Autos auch bei der Kfz-Versicherung davon (hier können Sie vergleichen) und die Bundesregierung plant die Steuerbefreiung für ganze zehn Jahre ab Erstanmeldung. Höchste Zeit also, dass Bewegung in dieses Marktsegment kommt! (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 23rd, 2011

ix55_300_06
(Foto: Hyundai)
München, den 23. Dezember 2011 (autaro) Hyundai begreift sich mittlerweile nicht mehr als Billigheimer, sondern mehr als koreanische Premiummarke. Als solche muss Hyundai natürlich nicht nur ein großes SUV wie den ix55 im Programm haben – es muss auch ein Diesel mit sechs Zylindern unter die Haube. Daher spendieren die Koreaner ihrem SUV einen neuen Dreiliter-V6, der neben 250 PS Leistung auch ein maximales Drehmoment von 471 Newtonmeter auf die Antriebswelle wuchtet. Dieses liegt außerdem über einen Drehzahlbereich von 1.750 bis 3.500 Touren an und ermöglicht damit ausgesprochen schaltfaules Fahren, wobei die Schaltarbeit grundsätzlich ein Automat übernimmt.

Bei 44.630 Euro geht der Sechszylinder-Spaß los, inklusive üppiger Serienausstattung und ordentlicher Verarbeitung. Die Kosten für die Kfz-Versicherung bewegen sich im SUV-typisch hohen Rahmen (hier können Sie vergleichen), die Kfz-Steuer kostet dank des großen Hubraums ebenfalls ihren Teil. Dafür liegt der Durchschnittsverbrauch, den Hyundai mit 7,6 Litern Diesel je 100 Kilometer angibt, auf Augenhöhe mit der Konkurrenz, er entspricht einem CO2-Ausstoß von 199 Gramm pro Kilometer.

Mit dem großen Diesel gleitet der Hyundai gelassen durch die Gemarkungen, schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 205 Sachen und kommt binnen 9,2 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßenhöchsttempo. Das sind keine besonders aufregende Werte, angesichts der Größe und des weichen Charakters der Fahrwerksabstimmung wirkt indes alles stimmig. Wer 50.990 Euro hinblättert, bekommt zudem die Premium-Ausstattung, hinsichtlich der Extras praktisch keinen Wunsch offen lässt. Der ix55 3.0 V6 bietet also, was Hyundai groß gemacht hat: viel Auto fürs Geld. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 22nd, 2011

img_1339
München, den 22. Dezember 2011 (autaro) Laut einem Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums, der am 20. Dezember veröffentlicht wurde, werden Elektroautos künftig zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Damit ist der Entwurf Teil der ersten Umsetzungen des „Regierungsprogramms Elektromobilität, dessen Ziel es ist, “kraftfahrzeugsteuerlichen Anreiz zur Anschaffung eines umweltfreundlichen Elektrofahrzeuges zu verstärken”. Bislang waren Stromer für maximal fünf Jahre von der Steuer befreit. In den Genuss der Steuerfreiheit sollen dem Entwurf nach all jene kommen, die ein E-Auto in der Zeit vom 18. Mai 2011 bis einschließlich 31. Dezember 2015 als Neuwagen zulassen. Nach Ablauf der Steuerbefreiung ist die Besteuerung nach dem zulässigen Gesamtgewicht vorgesehen, abermals mit einer Ermäßigung um 50 Prozent. Damit ist das Elektroauto mit Blick auf die laufenden Kilometer-Kosten rein rechnerisch nicht zu schlagen. Bereits die Betriebskosten für Strom kosten nur gut ein Fünftel dessen, was in einen vergleichbaren Benziner investiert werden muss, zudem fällt die Kfz-Versicherung deutlich günstiger aus (hier können Sie vergleichen). Allein der Anschaffungspreis ist in den meisten Fällen deutlich höher einzukalkulieren.

Zudem sieht die Bundesregierungen Änderungen für den Nutz- und Lastverkehr vor. Bislang ist geplant, die Regelung uneingeschränkt auch auf Liefer- und Lastwagen auszuweiten, zudem auf den gewerblichen Personenverkehr. Ein großer Streitpunkt ist dagegen noch die Besteuerung von Dienstwagen mit Elektromotor.

Ob die Bundesregierung ihr erklärtes Ziel, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen, erreichen wird, hängt nun maßgeblich auch von den Herstellern ab. Deren Preisgestaltung wiederum orientiert sich auch an der Nachfrage, die bei hohen Anschaffungspreisen nur verhalten ansteigt. Viele Hersteller erwarten daher auch direkte Subventionen aus dem Staatssäckel, was mit Blick auf die guten Gewinne der Autohersteller bei weiten Teilen der Politik jedoch noch auf Ablehnung stößt. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 21st, 2011

focus_electric21
(Foto: Ford)
München, den 21. Dezember 2011 (autaro) Allmählich gewinnt die Elektromobilität an Fahrt, wenn auch nur allmählich. So will künftig auch Ford am Markt emissionsfreier Fahrzeuge partizipieren, den Anfang macht der kompakte Focus. In den USA ist die Produktion des Ford Focus Electric bereits angelaufen, nach Europa soll der Stromer Ende 2012 kommen. Produktionsort: Saarlouis in Deutschland, im Sommer soll es losgehen. Dabei schweigt sich Ford zu den Preisen noch aus, insbesondere über den deutschen Listenpreis kann bislang nur spekuliert werden. Erwartet werden Preise zwischen 30.000 und 40.000 Euro, womit sich der Focus Electric klar unterhalb der 42.900 Euro bewegen wird, die für einen Opel Ampera fällig werden.

Nahezu unschlagbar dürfte sich der Focus außerdem mit Blick auf die laufenden Kosten geben. Neben den niedrigen Kilometerkosten für Strom muss der Fahrer keine weiteren Kosten für die Kfz-Steuer einplanen. Außerdem bewegen sich Stromer bei der Einstufung zur Kfz-Versicherung im untersten Feld, meist unabhängig von der Schadensfreiheitsklasse (hier können Sie vergleichen).

Technisch hat Ford klar die etablierte Konkurrenz im Blick, die Bislang Reichweiten zwischen 150 und 200 Kilometern rein elektrisch bestreitet. Der bereits erwähnte Ampera von Opel bildet hier dank seines benzingetriebenen Generator eine Ausnahme, vergleichbare Angebote aus dem Hause Mitsubishi oder Peugeot bieten weniger Platz und Komfort. Ford verbaut eine 23 Kilowattstunden-Lithium-Ionen-Batterie, die je nach Fahrweise und Anforderung für gut 160 Kilometer Reichweite ausreichen soll. Die Höchstgeschwindigkeit ist der Reichweite zuliebe auf 135 km/h begrenzt, für den Sprint auf Tempo 100 erwarten wir Werte von rund 10 Sekunden. Ein ebenfalls entscheidender Faktor ist die Ladezeit. Ohne Schnellladegerät muss der Focus für einen vollständigen Ladezyklus sechs Stunden an die heimische Steckdose – am besten übernacht oder während der Arbeitszeit. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 20th, 2011

500_e
(Foto: Karabag)
München, den 20. Dezember 2011 (autaro) Für all jene, die noch ein Weihnachtsgeschenk suchen und ihr Budget auf 20.000 Euro limitiert haben, kommt gute Nachricht aus dem Hause Karabag. Denn das Hamburger Unternehmen offeriert erstmals in Deutschland ein Elektroauto für unter 20.000 Euro. Exakt 19.900 Euro kostet der Karabag 500e und kommt modisch Verpackt in das Äußere des Retroflitzers 500 aus dem Hause Fiat. Auch im Innern ist er praktisch baugleich mit dem chicen Italiener, was ihn also uneingeschränkt alltagstauglich und zur echten Alternative im Stadtverkehr macht. Gut, in der zweiten Reihe geht es naturgemäß beengt zu und auch der Kofferraum ist nicht für den Weihnachtsbaum-Kauf geeignet. Dafür passt der Kleine in die meisten Parklücken und lässt sich mit reichlich Extras ausstaffieren.

Ein Blick ins Datenblatt verrät, dass sich die Hamburger auf das Wesentliche verständigt haben. Beschleunigungsorgien sind dem 500er ebenso fremd wie ausgedehnte Rauschzustände im Hochgeschwindigkeitsbereich. Die Höchstgeschwindigkeit ist der Kapazität zuliebe auf 105 Stundenkilometer beschränkt. Die Beschleunigung von Null auf Tempo 100 vollzieht sich inb über 20 Sekunden, sie fühlt sich aber de facto recht ordentlich an. Besonders beeindruckend ist die elektrotypische Geräuschkulisse. Außer den Geräuschen der Reifen auf dem Asphalt lässt sich allein ein leises Summen vernehmen, außerdem geht es ohne Zugkraftunterbrechung voran, da der Stromer kein Getriebe braucht. Die Stunde der Wahrheit aber schlägt beim Verbrauch und den damit verbundenen Kosten. Und hier kauft dem Stromer keiner den Schneid ab. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von rund 13 Kilowattstunden auf 100 Kilometer (im Stadtverkehr!) kommt man auf rund 2,80 Euro. Ein vergleichbarer Benziner kostet mehr als das Vierfache. Zudem sind im Preis Wartung und Reparaturen eingeschlossen und die Kfz-Versicherung bewegt sich auf Einsteigertarif-Niveau, unabhängig von der Schadensfreiheitsklasse. Kfz-Steuern fallen gar nicht erst an. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 19th, 2011

p90086796_highres
(Foto: BMW)
München, den 19. Dezember 2011 (autaro) Heutzutage begreifen sich Autohersteller von Welt nicht mehr nur noch als Produzenten eines bestimmten Produktes. Sie liefern mehr, ein Auto als Lifestyle-Konzept, als Ausdruck von Lebensgefühl. BMW beschreitet nun erstmals das Gebiet des „Social Commerce“ und ist damit einmal mehr Trendsetter. Über die Facebook-Präsenz der Bayern haben BMW-Kunden nun die Möglichkeit, die Schlüssel für ihren 1er, X3, 5er oder 7er in individuellem Look zu bestellen. Das „Lifestyle-Accessoire“ ist in insgesamt acht Ausführungen erhältlich, unterschiedliche Materialien stehen ebenfalls zur Auswahl.

Damit komplettiert BMW sein mit dem 1er neu eingeführtes Konzept. Dieses bietet dem Kunden mehr Individualität, die über die unterschiedlichen Ausstattungslinien, wie wir sie von anderen Herstellern kennen, hinausgeht. So kommen beispielweise Stilelemente wie die typische BMW-Niere plötzlich ganz in weiß zum Einsatz, darüber hinaus unterschiedlich gestaltete Interieurs. Und nun eben auch eigene Fahrzeugschlüssel. Acht Variationen stehen dem „User“ zur Auswahl, darunter unterschiedliche Druckmotive auf Kunststoff oder echtes Karbon oder Leder. Die Kosten belaufen sich je nach Ausführung auf 15 bis 30 Euro. Die Abwicklung und den Versand übernimmt, ganz im Geiste der Zeit, das Versandhaus Amazon, nachdem der Kunde die Auswahl über Facebook getroffen hat, sind innerhalb von 24 Stunden alle weiteren Schritte erledigt.

Die Münchener setzen in Sachen Zeitgeist aber noch eins obendrauf: anstelle einer herkömmlichen Bedienungsanleitung erklärt nun ein Online-Film die richtige Handhabung des Schlüssels, wie etwa das Einsetzen der Batterien oder das Auswechseln des Covers. Unter https://apps.facebook.com/key-to-joy/ ist der Film abrufbar – schöne neue Welt. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 17th, 2011

panda
München, den 17. Dezember 2011 (autaro) Wie die meisten Kleinen und Kompakten, so hat sich auch der Fiat Panda über die Generationen gemausert. Allerdings ist er seinen Kerntugenden treu geblieben, darunter allen voran: dem kleinen Preis. Der Rest aber hat mir dem Ur-Modell nicht mehr allzu viel gemein. Hatte der erste Panda noch eine Textilmatte anstelle eines echten Handschuhfachs und ließen sich die Sitzlehnen noch nicht einmal in der Neigung verstellen, ist der Neue regelrecht erwachsen geworden. Vier Erwachsene nebst Gepäck haben ausreichend Platz und sitzen überaus kommod. Zudem wirkt alles nicht mehr so brüchig, wer die Tür etwas beherzter ins Schloss fallen lässt, muss nicht mehr fürchten, demnächst im Freien zu sitzen.

Unter der Haube kann besonders der zweizylindrige Turbo, genannt TwinAir, als vorzügliche Alternative empfohlen werden. Mit seinen 85 Pferdchen haben die zwei Pötte keinerlei Mühe, im Gegenteil: leise und spritzig wirft sich der Benziner in die Riemen und kommt zumeist mit unter fünf Liter Super auf 100 Kilometer hin. Weitere Alternativen sind der 1,2-Liter-Benziner mit vier Zylindern und 69 PS, der allerdings nicht so recht aus der Hüfte kommen will. Und der 1,3-Liter-Diesel mit 75 PS, der durch passablen Durchzug und ordentlichen Verbrauch gefällt, aus seiner Herkunft aber keinen Hehl machen kann. Allen Motorisierungen ist gemein, dass die Kosten für Kfz-Versicherung und das Finanzamt durchaus überschaubar bleiben (hier können Sie vergleichen).

Der Innenraum gefällt durch Alltagstauglichkeit und mittlerweile auch durch nette Details mit Blick auf das Design. Die besagte Textilmatte wich einer offenen Ablage, die sich als äußert fassungsfreudig herausstellt. Geschmackssache bleibt das Lenkrad mit seinem dicken Kranz und den optionalen Bedientasten. Alles in allem ist der Panda erfreulich erwachsen geworden, ohne dabei seiner Klasse zu entwachsen, preislich sollte er sich zumindest annähernd am Vorgänger orientieren. Und sollte er doch dem einen oder anderen zu teuer sein: der Alte wird parallel weitergebaut und das für derzeit 7.990 Euro. (autaro)

Zurück zum Seitenanfang