Archiv für die ‘Hersteller’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Dezember 30th, 2011

popup595_421a1110145_small
(Foto: Audi)
München, den 30. Dezember 2011 (autaro) Der neueste Sportwagen-Coup aus Ingolstadt hat im Wesentlichen nur einen Haken: die Namensgebung. Denn traditionell müsste die sportlichste Variante des Audi A1 – so funktioniert das jedenfalls bisher bei den größeren Modellen – S1 heißen, oder gar RS1. Da Audi das Kürzel S1 aber 1980 schon auf den legendären Audi Quattro geklebt hatte, musste Audi den Kleinen schlicht A1 Quattro nennen. Vorab ereilen Interessenten zwei Nachrichten, eine gute und eine schlechte. Die Gute: der A1 Quattro kommt mit 256 PS, Allradantrieb, brachialem Fahrverhalten und hinreißendem Design. Die Schlechte: Audi hat sich entschieden, den Sportler auf 333 Exemplare zu limitieren und damit voraussichtlich zu einer echten Legende zu machen.

Sammler indes können sich glücklich schätzen, wenn sie einen der exklusiven Power-Zwerge erwischen. Der Preis steht zwar noch nicht fest, die Wertsteigerung dürfte aber, insbesondere in späteren Jahren, exorbitant ausfallen. Hinzu kommt, dass das Design mit üppigem Dachspoiler, den einzigartigen Rädern und dem angedeuteten Unterfahrschutz jeden noch so ausgefallenen Dialekt der Audi-Formensprache beherrscht. Außerdem steht der A1 mit seinen 256 PS allein auf weiter Flur. Zwar bietet auch die Konkurrenz ihre Kleinwagen mit Topmotoren an, die um die 180 PS auf die Straße wuchten. Jenseits der 250 Pferdchen ist allerdings längst Schluss.

Wie sich der Audi A1 Quattro im Alltag schlagen wird, werden Tests vermutlich erst Ende nächsten Jahres zeigen. Der Durchschnittsverbrauch dürfte einiger Liter über dem der kleineren Geschwister liegen und die Kfz-Versicherung dürfte ebenfalls ihren Teil fordern. Mit der größten Spannung aber wird der Anschaffungspreis erwartet, den man bereits jetzt getrost als Investition bezeichnen darf. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 28th, 2011

p90088414
(Foto: BMW)
München, den 28. Dezember 2011 (autaro) Dass die vielleicht schönste Neuerscheinung in diesem Jahr, das 6er Gran Coupé von BMW, kein Schnäppchen werden würde, stand zu erwarten. Bei genauerem Hinsehen aber entpuppt sich der Schönling auch nicht als reiner Luxusartikel. Denn für den Einstiegspreis von 79.500 Euro bekommt der Kunde auch ordentlich was geboten, der Verbrauch hält sich in überschaubaren Grenzen und die Kosten für Kfz-Steuer oder Kfz-Versicherung bewegen sich ebenfalls im Klassenrahmen (hier können Sie vergleichen). Zudem wird für den Ästheten aus Bayern ein sehr kleiner Wertverlust erwartet – ein Faktor, der die Gesamtbilanz eines Neuwagens ebenfalls stark beeinflusst.

Für die aufgerufenen 79.500 Euro Einstiegspreis liefert BMW den 640i aus. Wo eine 40 draufsteht, ist aber mittlerweile keine 40 mehr drin. Unter der Haube werkelt ein Dreiliter-Sechszylinder, der es dank Registeraufladung auf stattliche 320 PS bringt. Wer echtes V8-Blubbern will, muss wenigstens 92.600 Euro für den 650i hinlegen, dann liegen stolze 450 PS Leistung an. Außerdem offeriert BMW das schöne Coupé im als 650i x-Drive, mit permanentem Allradantrieb für exakt 96.000 Euro. Der Verbrauch des Sechszylinders liegt durchschnittlich bei 7,8 Liter, der Achtzylinder braucht 8,7 Liter. Die sparsamste Alternative stellt der 640d dar. Für 83.000 Euro wirft sich hier ein Dreiliter-Diesel mit 313 PS in die Riemen, der sich mit 5,6 Liter Diesel pro 100 Kilometer begnügt. Dies entspricht einem CO2-Ausstoß von 148 Gramm pro Kilometer und beschert dem luxuriösen BMW die Energieeffizienzklasse B. Die Schaltarbeit übernimmt übrigens grundsätzlich die famose Achtstufenautomatik, über die manuelle auch per Schaltwippen eingegriffen werden kann.

Ansonsten steht die gewohnt umfangreiche Armada an Komfortfeatures und Assistenzsystemen zur Auswahl und ermöglicht Preise weit jenseits der 100.000-Euro-Marke. Vom vollfarbigen Head-Up-Display bis hin zur feinen Individual-Ausstattung mit feinstem, handschuhweichem Leder gibt es nichts, was es derzeit am Markt nicht gibt. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 27th, 2011

kia-ray-ev-01-front
(Foto: Kia)
München, den 27. Dezember 2011 (autaro) Auch der koreanische Hersteller Kia will künftig vom wachsenden Markt elektrisch betriebener Fahrzeuge profitieren. Daher bringen die Preisbrecher aus Fernost den Ray EV auf die Straßen, der zunächst nur im eigenen Land auf Kundenfang gehen wird. Ein späterer Export ist indes möglich, auch wenn das Design eindeutig nicht auf europäischen Geschmack getrimmt wurde. Optisch erinnert der Ray EV an Entwürfe a la Nissan Cube oder Pendants aus dem Hause Daihatsu, die ihre Käufer eben vornehmlich in Fernost finden.

Unter der kantigen Haube des Ray EV steckt ein 68 PS starker Elektromotor, der seine Energie aus einem Lithium-Ionen-Polymer-Akku (LiPoly) bezieht. Angetrieben werden die Vorderräder, die Batterien konnten platzsparend unter der Rückbank untergebracht werden. Die Fahrleistungen des kleinen Stromers reichen sicherlich aus, ohne dabei besondere Rücksicht auf große Leistung oder gar Fahrspaß zu nehmen. 15,9 Sekunden braucht der 1,2-Tonner für den Sprint von Tempo Null auf 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 Stundenkilometern – mehr darf ohnehin auf keiner Autobahn außerhalb Deutschlands gefahren werden. Interessantester Fakt bei E-Autos: die Reichweite. Diese liegt laut Kia bei 139 Kilometern, danach muss der Koreaner für sechs Stunden an die heimische Steckdose. Über einen Schnelllader soll sich die Ladezeit aber auf bis zu 25 Minuten verkürzen lassen.

Im Innern gibt sich der Ray EV unprätentiös, seine Antriebsquelle verrät er erst auf den zeiten Blick. Details wie das Navigationsdisplay, das über einen 7-Zoll-Farbbildschrim auch die Standorte der nächsten Ladestation anzeigt, erweisen sich als praktisch. Auch das Problem mit dem fehlenden Verbrennungsgeräusch des Motors hat Kia digital gelöst. Fährt der Kia langsamer als 20 Sachen oder rückwärts, erzeugt ein Sound-Emulator künstlich das Geräusch eines Benziners. Was der kantige Stromer in Korea kosten wird und ob es tatsächlich auch eine Version für Europa geben wird, kann mit Spannung erwartet werden. Unschlagbar günstig dürfte eine solche Version im täglichen unterhalt sein, denn die Kosten für Strom pro Kilometer liegen etwa bei einem Fünftel dessen, was für Benzin bezahlt werden muss. Ausgesprochen günstig kommen E-Autos auch bei der Kfz-Versicherung davon (hier können Sie vergleichen) und die Bundesregierung plant die Steuerbefreiung für ganze zehn Jahre ab Erstanmeldung. Höchste Zeit also, dass Bewegung in dieses Marktsegment kommt! (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 23rd, 2011

ix55_300_06
(Foto: Hyundai)
München, den 23. Dezember 2011 (autaro) Hyundai begreift sich mittlerweile nicht mehr als Billigheimer, sondern mehr als koreanische Premiummarke. Als solche muss Hyundai natürlich nicht nur ein großes SUV wie den ix55 im Programm haben – es muss auch ein Diesel mit sechs Zylindern unter die Haube. Daher spendieren die Koreaner ihrem SUV einen neuen Dreiliter-V6, der neben 250 PS Leistung auch ein maximales Drehmoment von 471 Newtonmeter auf die Antriebswelle wuchtet. Dieses liegt außerdem über einen Drehzahlbereich von 1.750 bis 3.500 Touren an und ermöglicht damit ausgesprochen schaltfaules Fahren, wobei die Schaltarbeit grundsätzlich ein Automat übernimmt.

Bei 44.630 Euro geht der Sechszylinder-Spaß los, inklusive üppiger Serienausstattung und ordentlicher Verarbeitung. Die Kosten für die Kfz-Versicherung bewegen sich im SUV-typisch hohen Rahmen (hier können Sie vergleichen), die Kfz-Steuer kostet dank des großen Hubraums ebenfalls ihren Teil. Dafür liegt der Durchschnittsverbrauch, den Hyundai mit 7,6 Litern Diesel je 100 Kilometer angibt, auf Augenhöhe mit der Konkurrenz, er entspricht einem CO2-Ausstoß von 199 Gramm pro Kilometer.

Mit dem großen Diesel gleitet der Hyundai gelassen durch die Gemarkungen, schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 205 Sachen und kommt binnen 9,2 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßenhöchsttempo. Das sind keine besonders aufregende Werte, angesichts der Größe und des weichen Charakters der Fahrwerksabstimmung wirkt indes alles stimmig. Wer 50.990 Euro hinblättert, bekommt zudem die Premium-Ausstattung, hinsichtlich der Extras praktisch keinen Wunsch offen lässt. Der ix55 3.0 V6 bietet also, was Hyundai groß gemacht hat: viel Auto fürs Geld. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 21st, 2011

focus_electric21
(Foto: Ford)
München, den 21. Dezember 2011 (autaro) Allmählich gewinnt die Elektromobilität an Fahrt, wenn auch nur allmählich. So will künftig auch Ford am Markt emissionsfreier Fahrzeuge partizipieren, den Anfang macht der kompakte Focus. In den USA ist die Produktion des Ford Focus Electric bereits angelaufen, nach Europa soll der Stromer Ende 2012 kommen. Produktionsort: Saarlouis in Deutschland, im Sommer soll es losgehen. Dabei schweigt sich Ford zu den Preisen noch aus, insbesondere über den deutschen Listenpreis kann bislang nur spekuliert werden. Erwartet werden Preise zwischen 30.000 und 40.000 Euro, womit sich der Focus Electric klar unterhalb der 42.900 Euro bewegen wird, die für einen Opel Ampera fällig werden.

Nahezu unschlagbar dürfte sich der Focus außerdem mit Blick auf die laufenden Kosten geben. Neben den niedrigen Kilometerkosten für Strom muss der Fahrer keine weiteren Kosten für die Kfz-Steuer einplanen. Außerdem bewegen sich Stromer bei der Einstufung zur Kfz-Versicherung im untersten Feld, meist unabhängig von der Schadensfreiheitsklasse (hier können Sie vergleichen).

Technisch hat Ford klar die etablierte Konkurrenz im Blick, die Bislang Reichweiten zwischen 150 und 200 Kilometern rein elektrisch bestreitet. Der bereits erwähnte Ampera von Opel bildet hier dank seines benzingetriebenen Generator eine Ausnahme, vergleichbare Angebote aus dem Hause Mitsubishi oder Peugeot bieten weniger Platz und Komfort. Ford verbaut eine 23 Kilowattstunden-Lithium-Ionen-Batterie, die je nach Fahrweise und Anforderung für gut 160 Kilometer Reichweite ausreichen soll. Die Höchstgeschwindigkeit ist der Reichweite zuliebe auf 135 km/h begrenzt, für den Sprint auf Tempo 100 erwarten wir Werte von rund 10 Sekunden. Ein ebenfalls entscheidender Faktor ist die Ladezeit. Ohne Schnellladegerät muss der Focus für einen vollständigen Ladezyklus sechs Stunden an die heimische Steckdose – am besten übernacht oder während der Arbeitszeit. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 19th, 2011

p90086796_highres
(Foto: BMW)
München, den 19. Dezember 2011 (autaro) Heutzutage begreifen sich Autohersteller von Welt nicht mehr nur noch als Produzenten eines bestimmten Produktes. Sie liefern mehr, ein Auto als Lifestyle-Konzept, als Ausdruck von Lebensgefühl. BMW beschreitet nun erstmals das Gebiet des „Social Commerce“ und ist damit einmal mehr Trendsetter. Über die Facebook-Präsenz der Bayern haben BMW-Kunden nun die Möglichkeit, die Schlüssel für ihren 1er, X3, 5er oder 7er in individuellem Look zu bestellen. Das „Lifestyle-Accessoire“ ist in insgesamt acht Ausführungen erhältlich, unterschiedliche Materialien stehen ebenfalls zur Auswahl.

Damit komplettiert BMW sein mit dem 1er neu eingeführtes Konzept. Dieses bietet dem Kunden mehr Individualität, die über die unterschiedlichen Ausstattungslinien, wie wir sie von anderen Herstellern kennen, hinausgeht. So kommen beispielweise Stilelemente wie die typische BMW-Niere plötzlich ganz in weiß zum Einsatz, darüber hinaus unterschiedlich gestaltete Interieurs. Und nun eben auch eigene Fahrzeugschlüssel. Acht Variationen stehen dem „User“ zur Auswahl, darunter unterschiedliche Druckmotive auf Kunststoff oder echtes Karbon oder Leder. Die Kosten belaufen sich je nach Ausführung auf 15 bis 30 Euro. Die Abwicklung und den Versand übernimmt, ganz im Geiste der Zeit, das Versandhaus Amazon, nachdem der Kunde die Auswahl über Facebook getroffen hat, sind innerhalb von 24 Stunden alle weiteren Schritte erledigt.

Die Münchener setzen in Sachen Zeitgeist aber noch eins obendrauf: anstelle einer herkömmlichen Bedienungsanleitung erklärt nun ein Online-Film die richtige Handhabung des Schlüssels, wie etwa das Einsetzen der Batterien oder das Auswechseln des Covers. Unter https://apps.facebook.com/key-to-joy/ ist der Film abrufbar – schöne neue Welt. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 17th, 2011

panda
München, den 17. Dezember 2011 (autaro) Wie die meisten Kleinen und Kompakten, so hat sich auch der Fiat Panda über die Generationen gemausert. Allerdings ist er seinen Kerntugenden treu geblieben, darunter allen voran: dem kleinen Preis. Der Rest aber hat mir dem Ur-Modell nicht mehr allzu viel gemein. Hatte der erste Panda noch eine Textilmatte anstelle eines echten Handschuhfachs und ließen sich die Sitzlehnen noch nicht einmal in der Neigung verstellen, ist der Neue regelrecht erwachsen geworden. Vier Erwachsene nebst Gepäck haben ausreichend Platz und sitzen überaus kommod. Zudem wirkt alles nicht mehr so brüchig, wer die Tür etwas beherzter ins Schloss fallen lässt, muss nicht mehr fürchten, demnächst im Freien zu sitzen.

Unter der Haube kann besonders der zweizylindrige Turbo, genannt TwinAir, als vorzügliche Alternative empfohlen werden. Mit seinen 85 Pferdchen haben die zwei Pötte keinerlei Mühe, im Gegenteil: leise und spritzig wirft sich der Benziner in die Riemen und kommt zumeist mit unter fünf Liter Super auf 100 Kilometer hin. Weitere Alternativen sind der 1,2-Liter-Benziner mit vier Zylindern und 69 PS, der allerdings nicht so recht aus der Hüfte kommen will. Und der 1,3-Liter-Diesel mit 75 PS, der durch passablen Durchzug und ordentlichen Verbrauch gefällt, aus seiner Herkunft aber keinen Hehl machen kann. Allen Motorisierungen ist gemein, dass die Kosten für Kfz-Versicherung und das Finanzamt durchaus überschaubar bleiben (hier können Sie vergleichen).

Der Innenraum gefällt durch Alltagstauglichkeit und mittlerweile auch durch nette Details mit Blick auf das Design. Die besagte Textilmatte wich einer offenen Ablage, die sich als äußert fassungsfreudig herausstellt. Geschmackssache bleibt das Lenkrad mit seinem dicken Kranz und den optionalen Bedientasten. Alles in allem ist der Panda erfreulich erwachsen geworden, ohne dabei seiner Klasse zu entwachsen, preislich sollte er sich zumindest annähernd am Vorgänger orientieren. Und sollte er doch dem einen oder anderen zu teuer sein: der Alte wird parallel weitergebaut und das für derzeit 7.990 Euro. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 16th, 2011

41416_1_5
(Foto: Volvo)
München, den 16. Dezember 2011 (autaro) Plug-In-Hybriden haben gegenüber herkömmlichen Konzepten mit Elektro- und Verbrennungsmotor den Vorteil, dass man die übernacht an die heimische Steckdose anschließen und somit die rein elektrische Reichweite deutlich verlängern kann. Noch sind die Hersteller zögerlich, ein echter Plug-In-Hybrid ist bislang eine echte Seltenheit. Bei Volvo wird ein solcher ab November 2012 erhältlich sein, mit einer weiteren Besonderheit: bei dem Verbrennungsmotor handelt es sich nicht um einen Benziner, sondern um einen Diesel. Und der hat sogar richtig Bums, denn Volvo greift bewusst zum D5, der aus fünf Zylindern mit einem Hubraum von 2,4 Litern stattliche 215 PS generiert und ein maximales Drehmoment von 440 Newtonmetern auf die Antriebswelle wuchtet. Die geballte Kraft fällt über die Vorderachse her, denn an der Hinterachse sitzt der Stromer. Dieser leistet nochmals 70 PS und weitere 200 Nm Drehmoment. All das verspricht Fahrleistungen auf höchstem Niveau, was ein Blick ins Datenblatt bestätigt. Die Höchstgeschwindigkeit ist zwar mit 200 Sachen nicht außergewöhnlich, aber den Sprint von Null auf Tempo 100 in 6,2 Sekunden muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lasse.

Der Fahrer hat die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Fahrprogrammen. Wir über eine der drei Tasten der sogenannte Pure-Modus angewählt, fährt der V60 bis zu 50 Kilometer rein elektrisch. Wer den Hybrid-Modus wählt, bekommt ein ausgewogenes Zusammenspiel und eine Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern, während das Programm Power stets die maximale Leistung bereitstellt – was den Verbrauchsvorteil des Hybriden freilich schrumpfen lässt. Wer es puristisch angeht und voll auf Verbrauchsvorteil fährt, den belohnt der Schwede bei voll aufgeladenen Akkus mit einem Durchschnittsverbrauch von 1,9 Litern Diesel auf den ersten 100 Kilometern. In CO2 gemessen entspricht dies einem Ausstoß von 49 Gramm pro Kilometer. Währenddessen sind die Kosten für die Kfz-Steuer und die Kfz-Versicherung überschaubar (hier können Sie vergleichen), der Anschaffungspreis hat es aber in sich. Die erste Charge limitiert Volvo auf 1.000 Exemplare und liefert ausschließlich in der „Pure Limited Edition“. Derart gerüstet kostet der sportliche Schwede 57.000 Euro, also in etwa 5.000 Euro mehr, als der vergleichbar ausgestattete Diesel ohne unterstützenden Stromer.

Der auf diese Weise nicht eben billige Kombi hat es indes in sich. Auf der höchsten Ausstattungsstufe Summum aufbauend kommt dieser V69 praktisch mit Vollausstattung, von elektrisch verstellbaren Ledersitzen über das High-End-Audiosystem bis hin zu besonderen 17-Zoll-Alus, einem Optik-Paket und feinen Holzeinlagen in Blau-Grau. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 14th, 2011

jag_xj_sport_speed_pack_pg_101111_3
(Foto: Jaguar)
München, den 14. Dezember 2011 (autaro) Das Flaggschiff aus dem Hause Jaguar, der XJ, wird hierzulande eindeutig unterschätzt. In den Zulassungsstatistiken deutlich hinter den Platzhirschen von Audi, BMW und Mercedes, überzeugt der elegante Brite durchaus, besonders im Detail. Dabei ist das Design sicherlich der streitbarste Punkt, was ausgewogen wird durch viel High Tech und vor allem: Leichtbau. Dank großflächigen Einsatzes von Aluminium wiegt das Topmodell sogar weniger, als sein kleinerer Bruder, der XF.

Für alle, die eine Alternative zu den Sportmodellen wie Audi S8 und Co. suchen, bietet Jaguar nun drei neue Pakete für den XJ an. Sowohl für den Innenraum wie auch für die scharfe Außen-Optik offerieren die Briten jeweils ein Sportpaket. Äußerlich umfasst dieses rot lackierte Bremssättel, die aus fetten 20-Zoll-Alus leuchten, hinten abgedunkelte Scheiben und einen schwarzen Kühlergrill. Außerdem wirkt die Limousine dank wuchtigerer Frontschürze und Heckspoiler viel aggressiver als ihre Pendants im Serienanzug. Im Innenraum dürfen sich Fahrer und Passagiere über elektrisch verstellbare Sportsitze mit feinem Bezug aus Nappaleder freuen, der Fahrer tritt auf Pedale aus Edelstahl und die Augen gleiten über sportliche Zierelemente und einen Dachhimmel aus Alcantara.

Besonderes Highlight für Speed-Junkies ist das Speed-Paket. Dieses ist im Gegensatz zu den beiden Sport-Paketen, die sowohl für den Dreiliter-Diesel als auch für den Fünfliter-V8 geordert werden können, nur für den Achtzylinder erhältlich. Dafür erweitert es die serienmäßig auf 250 Sachen abgeregelte Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 280. Am Verbrauch ändert sich folglich nur etwas bei Fahrt mit Vollgas, ob sich mit Blick auf die Einstugfung bei der Kfz-Versicherung etwas ändert, sollte in diesem Marktsegment ebenfalls eine eher untergeordnete Rolle spielen (hier können Sie vergleichen). (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 13th, 2011

100030
München, den 13. Dezember 2011 (autaro) Ausgerechnet Allrad-Spezialist Subaru aus Japan hat es bislang nicht geschafft, auf dem boomenden Markt kleiner SUV a la Nissan Quashquai mitzumischen – bis jetzt. Denn ab März 2012 schicken die Japaner den kompakten XV ins rennen, mit klassischen Subrau-Tugenden zum echten Kampfpreis. Zu diesen Tugenden gehört, dass unter der Haube ausschließlich Boxermotoren für Vortrieb sorgen, zwei werden mit Benzin befeuert, einer mit Diesel. Letzterer ist übrigens weltweit der einzige seiner Art und gefällt konstruktionsbedingt, wie auch die Benziner, durch einen besonders vibrationsarmen Lauf. Bei den Abmessungen fügt sich der Subaru unauffällig ins Klassenbild, liefert auf einer Länge von 4,45 Metern ein ganz neues Qualitätsgefühl. Das Innenraumdesign kommt zwar höchst unauffällig und beliebig daher, die Verarbeitung aber sowie die Materialauswahl ist ordentlich. In diesem Subaru klappert nichts.

Die Benziner kommen entweder mit 1,6 Litern Hubraum und 114 PS Leistung oder mit zwei Litern Hubraum und 150 PS. Am souveränsten ist der XV aber sicherlich mit dem Boxer-Diesel motorisiert, der aus zwei Litern Hubraum 147 PS generiert und bereits kurz über Leerlaufdrehzahl stattliche 350 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Kurbelwelle wuchtet. In 9,3 Sekunden geht es von Null auf Tempo 100, in praktisch jeder Lebenslage steht ausreichend Kraft zur Verfügung und bei Bedarf sind 198 Sachen drin. Zudem läuft der Diesel untypisch leise und ruhig, Laien würden ihn auf Anhieb überhaupt nicht als solchen erkennen. Ebenfalls gelungen ist das gut gestufte und sauber geführte Sechsganggetriebe, die optionale und stufenlos arbeitende Automatik hinterlässt einen eher zwiespältigen Eindruck. Zwar hilft das CVT-Getriebe beim Sparen und verbraucht weniger Sprit, als herkömmliche Wandler-Automaten. Die typische Drehzahlcharakteristik, die den Motor bei starker Beschleunigung laut aufheulen lässt, macht aber schlicht keinen Spaß und wirkt wenig temperamentvoll. Die zusätzlichen 2.000 Euro sollte man sich sparen, für den Diesel ist das CVT-Getriebe zudem erst gar nicht erhältlich. Genauere Angaben zum Durchschnittsverbrauch bleibt Subaru bislang schuldig, die vorab angegebenen Werte von 5,6 bis 6,9 Liter auf 100 Kilometer gefallen aber auf Anhieb. Ähnlich kostengünstig zeigen sich Subaru bislang bei der Einstufung in die Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen), die Kfz-Steuer bewegt sich im Klassenschnitt und der Werterhalt ist für ein japanisches Auto meist überdurchschnittlich.

Ein großes Hallo erleben Interessenten beim Blick in die Preisliste. Bei 21.600 Euro geht es los, inklusive Allradantrieb, CD-Radio und Klimaautomatik. Der Diesel kostet mindestens 26.700 Euro, kann aber für 33.090 Euro auch in der Ausstattungslinie Exclusive geordert werden. Dann sind ein großes Navi, Ledersitze mit elektrischer Verstellung und selbst ein Glasschiebedach und eine Rückfahrkamera mit an Bord. (autaro)

Zurück zum Seitenanfang