Archiv für die ‘Chevrolet’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

November 3rd, 2011

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(Foto: GM)
München, den 03. November 2011 (autaro) Mit dem Camaro geht Chevrolet einen für Europäer ungewöhnlichen Weg im Sportwagenbau. Stilistisch an das legendäre Pony Car von 1966 angelehnt, bringen die Amerikaner ihren Hubraum-Boliden mittlerweile auch nach Europa. Und tatsächlich, es finden sich auch auf dem alten Kontinent Käufer, kommt der Camaro doch immerhin mit 6,2-Liter-V8, nahezu voll ausgestattet und das zum Preis gut ausgestatteten VW Passat. Wer die rund 45.000 Euro in die Hand nimmt, dürfte sich angesichts der Fahrleistungen und des Blickfang-Effektes kaum am hohen Verbrauch stören, soviel Leistung kostet bei den deutschen Konkurrenten fast das Doppelte. Und selbst die in der Vergangenheit viel gescholtene Liederlichkeit in der Verarbeitung haben die Amis in den Griff bekommen.

Auf der SEMA in Las Vegas zeigt Chevrolet nun eine besonders scharfe Version des Camaro und Camaro Cabriolet. Der Achtzylinder bekommt einen Kompressor aufgeflanscht und leistet dank Zwangsbeatmung im Camaro ZL1 satte 587 PS und wuchtet 745 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Antriebswelle. Insgesamt vier unterschiedliche Studien präsentiert Chevrolet dem begeisterten Publikum derzeit, darunter das Carbon Concept (s. Foto), das mit reichlich Kohlefaser, einer Sonderlackierung in Rauchgrau und mit 20-Zoll-Alus glänzt. Damit die geballte Power nicht am nächsten Poller endet, packt eine Brembo-Bremsanlage kräftig zu, außerdem stehen verschiedene Optionen zur Wahl, mit denen der Fahrer das Fahrwerk individuell nachschärfen kann. Auch der Innenraum erhielt Feinschliff, je nach Konzept durch ein lederbezogenes Armaturenbrett, Carbon-Applikationen oder eine Ambiente-Beleuchtung in Glutrot.

Zu welchem Preis der Über-Camaro in den Handel gehen wird, ist noch unklar, auch ob er so die europäischen Händler erreichen wird. Notfalls müssen Fans des legendären Pony Car die Sache selbst in die Hand nehmen und den Camaro kurzerhand importieren. Hier sei allerdings zur Vorsicht geraten. Neben Einfuhrzöllen, Auflagen durch den TÜV und andere Formalia muss bedacht werden, dass eine Reparatur teuer werden kann und dass im schlimmsten Fall lange auf das passende Ersatzteil aus den Staaten gewartet werden muss. Ob sich der Aufwand finanziell lohnt, muss ohnehin jeder selbst entscheiden. Bei einem Durchschnittsverbrauch, der je nach Fahrweise in Richtung 20 Liter rückt und einer erwartenden Einstufung bei der Kfz-Versicherung im Spitzensegment sollte ein Alternativplan zumindest in Betracht gezogen werden (hier geht’s zum Tarifcheck): den Serien-Camaro zum Europa-Preis kaufen und hier tunen lassen. (autaro)

 

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September 16th, 2011

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(Fotos: GM)
München, den 16. September 2011 (autaro) Wer in der Kompaktklasse eine Limousine mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis suchte und dabei nicht allzu viel Wert auf Prestige und neidische Blicke des Nachbarn legte, für den war der Chevrolet Cruze bislang eine interessante Alternative. Vorausgesetzt, man wollte eine Limousine. Da Chevrolet es sich zum Ziel gemacht hat, nun auch den europäischen Markt kräftig aufzumischen, musste die GM-Tochter freilich ein Modell mit großer Heckklappe nachlegen – kompakte Limousinen werden zwar auch hier gekauft, insbesondere die Deutschen stehen aber mehr auf Steil- und Fließheck. Bis 2012 dann noch ein Kombi hinzu kommt, könnte der Cruze also auch in Deutschland vermehrt Käufer finden.

Sparsamer Diesel

Ein weiterer unterschied zwischen neuem und altem Kontinent: während sich die Amerikaner nur langsam mit dem Diesel anfreunden, ist gerade in Deutschland auch in der Kompaktklasse der Selbstzünder-Anteil groß. Wie auch die Limousine kommt der Kompakte mit zwei Benzinern und einem Diesel daher, der gleichzeitig auch die stärkste Motorisierung stellt. Zwei Liter Hubraum und 163 PS klingen allerdings nach mehr, als der Cruze schließlich liefert. Den Sprint von Null auf Tempo 100 schafft der Chevi in gerade eben zehn Sekunden und auch im unteren Drehzahlbereich wirkt das Aggregat wenig durchzugsstark. Zudem brauch der Motor eine Weile, bis er auf Touren kommt, den Zwischenspurt auf der Landstraße erledigt er aber dank des gut gestuften Sechsganggetriebes ausreichend schnell. Außerdem hält er sich beim Timbre angenehm zurück, er ist zwar nicht der Leiseste seiner Klasse aber auch bei weitem nicht der Lauteste. Wer übrigens wegen der höheren Kfz-Steuer oder wegen teurerer Beiträge zur Kfz-Versicherung lieber zum Benziner greift, für den hält Chevrolet zwei Vierzylinder, einen mit 124 und einen mit 141 PS bereit.

Ordentlicher Qualitätseindruck

Im Innenraum zeigt sich deutlich die Nähe zum Opel Astra, mit dem der Cruze sich vieles teilt. Hierdurch ergibt sich auch der für einen Chevrolet verblüffend hochwertige Eindruck, den sowohl Materialien als auch die Verarbeitung hinterlassen. Die Oberflächen wühlen sich gut an, der Anteil an Hartplastik wurde gegenüber früheren Modellen deutlich reduziert und auch auf schlechten Pisten verhält sich das Interieur ruhig und klapperfrei. Allein die Bedienung erschließt sich dem Fahrer nicht auf Anhieb, stellt aber nach etwas Eingewöhnung auch niemanden vor Probleme.

Passables Fahrwerk

Wer nun vom Chevi den ausgewogenen Fahrkomfort eines Opel Astra erwartet, könnte in der einen oder anderen Situation enttäuscht sein. Zwei teilen sich beide die gleiche Plattform, im Cruze wird aber aus Kostengründen eine andere, technisch simplere Hinterachse verbaut. Und das merkt man. Auf der Autobahn und auf Landstraßen federt der Chevrolet noch recht ordentlich, auch die Abrollgeräusche halten sich dezent im Hintergrund. Verlässt man aber die glatt asphaltierte Fläche, reicht der Kompakte Fahrbahnunebenheiten wie Kanaldeckel oder Schlaglöcher recht ungeniert an die Passagiere weiter. Außerdem arbeitet die Lenkung weniger feinfühlig als im Opel, wenngleich sie im Stadtverkehr angenehm leicht zu bedienen ist. Verglichen mit Vorgängermodellen ist mit dem Cruze aber insgesamt eine Art Quantensprung gelungen. Das gilt beispielsweise auch für die Bremsen, die nicht nur ordentlich verzögern, sondern sich auch gut dosieren lassen. Wie die Auslegung des serienmäßigen ESP zeigt, wurde beim Chevrolet Cruze Wert auf Sicherheit gelegt.

Komplette Serienausstattung

Das zeigt sich auch in der kompletten Sicherheitsausstattung. Zudem in dieser Klasse üblichen sechs Airbags gesellt sich beim Cruze noch ein siebenter für die Knie des Fahrers. Daneben sind ABS, ESP und alle weiteren Details grundsätzlich ohne Aufpreis in allen Varianten mit an Bord. Darüber hinaus glänzt der Chevi auch mit einer runden Komfortausstattung. Klimaanlage, elektrische Fensterheber, ein CD-Radio mit MP3-Fähigkeit oder die fernbedienbare Zentralverriegelung – alles ist ohne Aufpreis mit drin. Das gilt auch für die geteilt umlegbare Rücksitzbank, die den Kofferraum bei Bedarf auf 883 Liter erweitert. Schon die 413 Liter bei funktionstüchtiger zweiter Sitzreihe sind aber im Klassenvergleich ein guter Wert. Kleiner Kritikpunkt: bei einer Gesamtlänge von 4,51 Metern und einer Breite von 1,79 Metern (ohne Außenspiegel), wäre mehr drin gewesen. Die dynamisch abfallend gestaltete Heckpartie frisst hier wertvolle Liter. Dafür kann der Chevi auch schwere Lasten transportieren, 513 Kilo dürfen (inklusive der Passagiere) transportiert werden.

Mehr Cruiser als Dynamiker

Der Name „Cruze“ ist Programm, denn ein wirklicher Kurvenräuber ist die Offerte aus den USA nicht. Das mag aber bereits die Motorisierung verhindern, insbesondere der kleine Benziner mit 1,6 Litern Hubraum und 124 PS Leistung reißt beileibe keine Bäume aus. Von Null auf Tempo 100 wird die rund 1,3 Tonnen schwere Fuhre in zwölf Sekunden bewegt, bei Tempo 190 ist Schluss. Auch der Verbrauch der Basismotorisierung kommt in der Praxis selten auf die versprochenen 6,6 Liter pro 100 Kilometer, die Chevrolet dem Cruze auf dem Papier ausweist.

Die Stunde des Cruze schlägt an der Kasse

Klar in seinem Element ist der Kompakte beim Preis-Leistungs-Verhältnis. Gut, der technisch in etwa vergleichbare Opel Astra kann das eine oder andere Detail ein bisschen besser, wirkt insgesamt hochwertiger. Aber bei vergleichbarer Ausstattung ist der Chevi eben auch deutlich über 1.000 Euro billiger. Zudem gelten die Händler in den GM-Autohäusern als ausgesprochen verhandlungsfreudig. Die Neuwagengarantie deckt mit drei Jahren Laufzeit bis zu einer Kilometerleistung von 100.000 km das Wesentliche ab, die 340 Euro für eine Anschlussgarantie (fünf Jahre bis 150.000km) könnten sich aber unter Umständen rechnen. Auch eine Verlängerung auf vier Jahre bis 120.000 km bietet Chevrolet an, sie kostet aber bereits 225 Euro und ergibt im Vergleich zum größeren Paket wenig Sinn. Der Anschaffungspreis kann sich sehen lassen: den Chevrolet Cruze mit Fließheck gibt es ab 14.990 Euro, inklusive der beschriebenen Serienausstattung. Zwar steht in den ersten Jahren ein überdurchschnittlich hoher Wertverlust ins Haus, doch macht der Chevi diesen mit insgesamt geringen Beiträgen zur Kfz-Versicherung (hier geht’s zum Vergleich) teilweise wieder wett und gerade die Selbstzünder gefallen mit einigermaßen gesitteten Trinkgewohnheiten. (autaro)

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Frontal ganz die Limousine

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Knackige Silhouette

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Hochwertiges Cockpit - der Opel Astra lässt grüßen

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Bei Nacht sind alle Skalen blau

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Die Armaturen stecken in modischen Schächten

 

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September 10th, 2011

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(Fotos: GM)
München, den 10. September 2011 (autaro) Geht es um den europäischen Automarkt, feuert die GM-Tochter Chevrolet aus allen Rohren. Mit Kampfpreisen und umfassender Garantie wollen die Amerikaner den Europäern ihre Fabrikate schmackhaft machen und erste Erfolge geben ihnen Recht. Wie ernst die Amis es meinen, zeigt die Tatsache, dass nun auch Exoten wie die Corvette oder der legendäre Camaro zu uns nach Deutschland kommen – ganz offiziell, ohne Importeur. Denn der Retro-Schlitten hat in Deutschland durchaus Fans, nur kaufen konnte man ihn hier offiziell nie.

Nun hat Chevrolet die Preise bekanntgegeben, was dem einen oder anderen Konkurrenten gehörig den Angstschweiß auf die Stirn treiben dürfte. 38.990 Euro soll das Coupé kosten, für 5.000 Euro mehr steht das Cabriolet vor der Tür. Das klingt zunächst nicht nach einem Sonderangebot, doch ändert sich dieser Eindruck nach dem ersten Blick ins Datenblatt und die Aufpreisliste. Denn für den europäischen Markt kommt der Camaro allein mit seinem 6,2-Liter-Achtzylinder, der 569 Newtonmeter maximales Drehmoment in den Antriebsstrang drückt und immerhin 432 PS leistet. Wird alternativ zum manuellen Sechsganggetriebe die sechsstufige Automatik geordert, sind es nur 405 PS und „nur“ 565 Nm maximales Drehmoment. Außerdem kommt der Camaro bereits in Grundausstattung keineswegs nackt daher. Neben der üblichen Armada an Airbags, ABS und ESP kommt sogar eine geschwindigkeitsabhängige Servolenkung zum Einsatz. Außerdem mit an Bord: Xenon-Lampen, LED-Rückleuchten, High-End-Audiosystem mitBluetooth-Schnittstelle, Ledersitze, Klimaautomatik, um nur einen Teil der Serienausstattung zu nennen. Allein die Automatik kostet einen Aufpreis von 2.000 Euro.

Die Kehrseite der Medaille: 6,2-Liter sind eine Ansage, allein die Kfz-Steuer treibt auf diese Weise die Unterhaltskosten in die Höhe. Auch die Kfz-Versicherung weiß um das Potential eines solchen Muscle-Car und stuft es entsprechend ein (hier können Sie vergleichen). Und schließlich wird es keinen überraschen, dass der Achtzylinder gerne einen über den Durst trinkt. Den Normverbrauch gibt Chevrolet mit 14,1 Liter pro 100 Kilometer an, für die Automatik-Version sind es 13,1 Liter. Das lässt sich angesichts des sensationellen Preises verschmerzen, passt aber irgendwie nicht mehr so recht in unsere Zeit. (autaro)
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August 23rd, 2011

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(Foto: GM)
München, den 23. August 2011 (autaro) Ab 2012 will Chevrolet sein vorläufiges Topmodell, den Malibu, auch in Europa anbieten. Mit zeitgemäßer Technik – der Chevrolet Malibu teilt sich die Basis mit dem Opel Insignia – und zum echten Kampfpreis soll die Limousine helfen, die Marktanteile der GM-Tochter zu steigern. Weltweit ist Chevrolet die Marke mit dem größten Absatz unter dem Dach von US-Riese General Motors (GM), besonders mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und attraktiven Finanzierungsmodellen konnten die Amerikaner zuletzt in Europa punkten.

Leider ist noch nicht entschieden worden, ob die Limousine auch in Deutschland an den Start geht. Auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt (15. bis 25. September) wird der Malibu erstmals dem europäischen Publikum vorgestellt. Möglicherweise fürchtet Konzern-Mutter GM, der Malibu könnte hierzulande zu sehr im Revier des sehr beliebten Opel Insignia wildern, zumal der Grundpreis in guter Chevrolet-Tradition deutlich unter dem des Opel liegen dürfte. Es könnte aber auch gut gehen, denn Kunden mit Prestigebewusstsein könnten weiterhin zum Insignia greifen, während der Malibu als besonders preiswertes Angebot bei der Konkurrenz, etwa dem VW Passat, auf Kundenfang geht. Tatsächlich könnte der Malibu nicht nur bei kühlen Rechnern durchaus ankommen. Zwar sind die Benziner wie die Diesel keine ausgesprochenen Sparwunder und auch die Kfz-Steuer fällt dank recht großer Hubräume (bei den beiden Dieseln sind es 2,0 oder gar 2,4 Liter) höher aus als bei den meisten Konkurrenten. Der Preis dürfte aber, so der Chevrolet Malibu nach Deutschland kommt, auch hier ein Knaller werden, dreijährige Garantie und lange Service-Intervalle inklusive. Bei der Kfz-Versicherung bewegt sich der Malibu im klassenüblichen Bereich (hier können Sie vergleichen), einkalkulieren sollte man aber den hohen Wertverlust in den ersten Jahren.

Fazit: mit dem Chevrolet Malibu könnte die GM-Tochter Chevrolet auch der verwöhnten deutschen Kundschaft einmal mehr zeigen, dass sie ihre Hausaufgaben hinsichtlich der Qualität gemacht hat. Während früher besonders Kleinwagen und Kompakte der Marke hauptsächlich wegen des geringen Preises gekauft wurden, bestechen die aktuellen Modelle auch mit ordentlichem Finish und zeitgemäßer Technik. (autaro)

 

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August 18th, 2011

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(Foto: Chevrolet)
München, den 18. August 2011 (autaro) Während in unseren Breiten besonders SUV den Anteil allradgetriebener Fahrzeuge dominieren, entfällt in vielen anderen Teilen der Erde der Löwenanteil auf ein ganz anderes Fahrzeugkonzept: den Pickup. Ein Pickup (aus dem Englischen „pick up“ = „aufnehmen“, „mitnehmen“) muss zwar nicht zwangsläufig über einen Allradantrieb verfügen, in den meisten Fällen bietet sich ein solcher jedoch an, denn er macht das Fahrzeug zu einem echten Allrounder. Auf den Märkten in Fernost, insbesondere in Thailand, aber auch auf den Kontinenten Süd- und Nordamerika liebt man die vielseitigen Vehikel, die längst schon den puritanischen Urgedanken von Ladepritsche plus Führerhäuschen mit zwei Sitzen hinter sich gelassen haben. Für den Pickup gibt es längst alles, was es auch herkömmliche Pkw der Oberklasse gibt, schöner Wohnen und fünf Fullsize-Sessel inklusive.

Bestes Beispiel ist der höchst erfolgreiche VW Amarok, mit dessen Produktion die Wolfsburger schon kaum noch hinterherzukommen scheinen. Chevrolet ist alles andere als ein Neuling auf dem Markt der Pickups, die kleinen Laster haben bei der GM-Tochter eine so lange Tradition wie bei uns die Limousine. „Pick-ups spielen als Fahrzeugkategorie für Chevrolet beinahe über die gesamte hundertjährige Firmengeschichte hinweg eine extrem wichtige Rolle“, sagte Wayne Brannon, President und Managing Director Chevrolet Europe. „Der Colorado baut auf dieser großen Tradition auf und führt sie mit seinem ausdrucksstarken Design, seiner fortschrittlichen Technologie und seiner kompromisslosen Leistungsfähigkeit fort.“ Die Studie, die auf der Bangkok Motorshow zum ersten Mal präsentiert wurde, ist nah an der Serie, wird also sehr ähnlich auch in den Handel gehen. Ob es Besonderheiten wie das Dual-Cockpit-Design, bei dem der Armaturenträger fließend in die Türen übergeht, in die Serie geht, ist allerdings fraglich. Ansonsten will der Colorado mit den üblichen Attributen gefallen, nämlich hoher Zuladung, überzeugender Traktion und jeder Menge Komfort im Führerhaus. Für den europäischen Markt sind Diesel vorgesehen, die auch dank Start-Stopp-Automatik ähnlich wenig Kraftstoff verbrauchen sollen, wie beispielsweise der VW Amarok. Die Kfz-Steuer hängt maßgeblich vom gewählten Hubraum ab, die Zweiliter-Marke dürfte auch bei Chevrolet der Richtwert sein. Außerdem will Chevrolet mit einer umfangreichen Garantie überzeugen, außerdem mit einer ordentlichen Einstufung bei der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen). (autaro)

 

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August 1st, 2011

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(Foto: Chevrolet)
München, den 01. August 2011 (autaro) Weltweit verkauft sich der Chevrolet Cruze wie geschnitten Brot. Nicht zuletzt dank der mittlerweile soliden Verarbeitung, insbesondere aber wegen seiner umfangreichen Serienausstattung zum Kampfpreis fahren die Käufer buchstäblich auf der kompakten Limousine ab. In Deutschland aber entscheiden sich aus Sicht der Marketingstrategen in Detroit noch immer viel zu wenige Käufer für den kompakten Chevi. Was nun eine schnittigere Modellversion mit Fließheck ändern soll.

Der Fünftürer zielt in ein Segment, das hierzulande eindeutig vom Klassenprimus VW Golf beherrscht wird. Vom Sockel wird auch der neue Cruze den Bestseller aus Wolfsburg nicht stoßen können. Mit seinem Kampfpreis von 14.990 Euro für den 1,6-Liter-Benziner mit 124 PS Leistung wird er aber Bewegung in das Marktsegment bringen. Auch ein Opel Astra, mit dem sich der Cruze prinzipiell die technische Basis teilt, ist etliche Hunderter teurer. Zudem kommt der Cruze mit Tugenden daher, die sich schlecht in Prestige- und Imagekategorien fassen lassen. Sein Kofferraum fasst 413 Liter Ladevolumen, bei umgeklappten Sitzen sind es sogar 883 Liter. Kommt noch die Serienausstattung hinzu: schon die Grundausstattung (LS) beinhaltet eine elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), sechs Airbags, ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, elektrische Fensterheber vorne und ein CD-Radio mit vier Lautsprechern. Wer den 1,8-Liter-Benziner in der Ausstattungslinie LT ordert, bekommt außerdem eine Klimaanlage, Tempomat, Parksensoren hinten, Lederlenkrad mit Audiofernbedienung sowie 16-Zoll-Leichtmetallfelgen für 19.190 Euro. Die LTZ-Ausstattung bietet für 20.700 Euro zusätzlich eine Klimaautomatik, Licht- und Regensensoren sowie 17-Zoll-Alus. Schließlich ist auch ein 163 PS starker Diesel im Angebot, der seine Kraft aus zwei Litern Hubraum holt und gegen einen Aufpreis von 1.400 Euro mit einer sechsstufigen Automatik kombiniert werden kann. In der Top-Ausstattung LTZ kostet er 22.450 Euro.

Bei der Kfz-Versicherung sowie bei der Kfz-Steuer ist der Cruze ähnlich eingestuft wie die etablierte Konkurrenz. Allenfalls der Wertverlust dürfte in den ersten Jahren beträchtlich ausfallen. Dank der umfassenden Chevrolet-Garantie müssen Folgekosten wegen mangelnder Qualität nicht gefürchtet werden, außerdem bietet GM günstige Konditionen für die Finanzierung. Bei diesen Kalkulationen muss sich das Establishment in der Kompaktklasse warm anziehen. (autaro)

 

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Mai 29th, 2011

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(Fotos: Chevrolet)
München, den 29. Mai 2011 (autaro) In Sachen Elektromobilität geht der US-Riese General Motors (GM) eigene Wege. So kommen die ersten Elektroautos nicht wie die Konkurrenten aus Europa ausschließlich mit einem Elektromotor daher. Auch der mittlerweile bestens bekannte Hybridantrieb wurde nicht gewählt, obwohl das Konzept ähnlich ist. Nein, im Opel Ampera und im nahezu baugleichen Chevrolet Volt übernimmt zwar ausschließlich ein Elektromotor die Antriebseinheit, es befindet sich aber auch ein Benziner an Bord. Dieser fungiert als sogenannter Range Extender, zu Deutsch: Reichweitenverlängerer. Ist der an der heimischen Steckdose ladbare Akku leer gefahren, springt der Benziner an und lädt ihn wieder auf. Gefahren wird trotzdem rein elektrisch.

Volle Flexibilität

Die Batterie mit einer Speicherkapazität von 16 Kilowattstunden reicht für eine Strecke von 40 bis 80 Kilometer und damit für rund 80 Prozent aller Fahrten, die ein durchschnittlicher Europäer im Alltag absolviert. Der kurze Trip in die Stadt, die alltägliche Fahrt zur Arbeit, all das kann rein elektrisch angetrieben absolviert werden. Der große Vorteil gegenüber reinen Stromern besteht allerdings in der aus Benzin generierten Reserve. Denn für den Volt stellen selbst Fahrten von über 500 Kilometern Länge kein Hindernis da und er kann am gut ausgebauten Tankstellennetz Benzin tanken. Der Nachteil: all die Technik und das Doppelherz schlagen beim Gewicht zu Buche. Ein Chevrolet Volt wiegt immerhin 1,7 Tonnen. Außerdem steht und fällt die Umweltbilanz nicht nur mit der Länge der Reisestrecke. Selbst wenn der Volt im reinen Elektromodus unterwegs ist, bestimmt die Art und Weise der Stromgewinnung, ob die Natur leidet oder nicht. Denn nach wie vor wird auch im umweltbewussten Deutschland der größte Teil der benötigten Energie aus fossilen Brennstoffen gewonnen, allen voran die gute alte Braunkohle. Damit verlagert sich das Problem nur, es wird nicht beseitigt. Wer reinen Ökostrom tankt, tut freilich das Richtige und kann tatsächlich mit grünem Gewissen fahren.

Das Antriebskonzept erfordert keine Gewöhnung

In der Praxis bemerkt man kaum etwas vom komplexen Zusammenspiel der beiden Motoren. Hat der Akku genügend Saft, vollzieht sich die Fahrt nahezu geräuschlos. Also zumindest das Motorengeräusch ist nur leise wahrnehmbar, erinnert klanglich ein wenig an moderne Straßen- oder U-Bahnen. Da das Brummen eines Benziners oder Diesels fehlt, nehmen die Insassen natürlich die restlichen Fahrgeräusche in besonderer Weise wahr. Der Chevi rollt zwar keineswegs besonders laut ab, die Rollgeräusche drängen sich aber in den Vordergrund. Und bei schnellerer Fahrt gesellen sich zwangsläufig auch Windgeräusche hinzu. Insgesamt ist der Volt sicherlich einer der leisesten seiner Klasse. Das ändert sich auch kaum, wenn der Verbrennungsmotor seinem Elektrobruder zur Seite springt. Sicher, man nimmt den Benziner wahr, aber eher als entferntes Brummen, ein wenig wie das Brummen einer Ölheizung im Einfamilienhaus, wenn man neben dem Heizkeller steht. Gewöhnungsbedürftig ist unterdessen die Tatsache, dass der Benziner unabhängig vom Beschleunigungsverhalten des Fahrers arbeitet. Vier konstante Drehzahlen sind festgelegt, zwischen 1.400 und 4.800 U/min. Das ermöglicht die Arbeit außerhalb weniger effektiver Teillastbereiche. Bei schnellerer Fahrt – der Volt darf bis zu 160 Sachen rennen – nimmt man nicht wahr, ob die Fahrt nun rein elektrisch bestritten wird, oder ob der Benziner mitläuft.

Erfreulich hoher Komfort

Nicht nur das niedrige Geräuschniveau sorgt im Chevrolet Volt für einen äußerst komfortablen Gesamteindruck. Auch die Abstimmung der Federung ist gelungen und die Insassen nehmen auf ordentlich dimensionierten und bequemen Fauteuils Platz. Die Bedienung des auf den ersten Blick sehr verspielt erscheinenden Armaturenträgers gestaltet sich unkompliziert und die serienmäßige Soundanlage sorgt dank ihres guten Klangbildes jederzeit für Kurzweil. Ausstattungsseitig hat Chevrolet ohnehin fast alles serienmäßig mit an Bord gepackt, was man so im Alltag braucht.

Die Verarbeitungsqualität reicht aus

Im Vergleich zu den bisher nach Europa gelieferten Produkten aus dem Hause Chevrolet hat der Volt einen echten Sprung hinsichtlich der Verarbeitungsqualität gemacht. Die verwendeten Materialien sind zwar nicht die hochwertigsten und es wurde hier und da noch Hartplastik verwendet. Es ist jedoch alles sorgfältig montiert, nichts klappert oder knistert, auch auf harten Buckelpisten herrscht Ruhe.

Von besonderem Interesse: der Verbrauch

Wer nun eine Wegstrecke von runden 500 Kilometern mit dem Volt zurückgelegt hat, möchte natürlich wissen, wie viel der Volt verbraucht. Und hier ergibt sich eine etwas kompliziertere Rechnung, als wir sie von reinen Stromern oder Benzinern kennen. Auf den ersten 40 bis 80 Kilometern fährt der Volt komplett ohne Benzinverbrauch. Danach kommt man auf einen Durchschnittsverbrauch von circa sieben Litern Super pro 100 Kilometer. Das ist zwar für ein Auto dieses Formates kein allzu schlechter Wert, besonders gut ist er aber auch nicht. Doch die wahre Stärke des Volt liegt schlicht darin, dass er während der meisten Fahrten rein elektrisch betrieben werden kann und trotzdem für den Notfall gerüstet ist. Insbesondere die Angst, der Strom könnte zur neige gehen und man könnte deswegen liegenbleiben, entfällt bei diesem aufwendigen Konzept komplett.

Kein Sonderangebot

Die Idee, einem Elektroauto einen Benziner zur Seite zu stellen, löst zweifelsfrei einen Großteil der Probleme der Elektromobilität. Das Konzept hat allerdings auch durchaus seine Schwächen. 1,7 Tonnen Leergewicht sind in dieser Klasse ebenso wenig adäquat, wie der Grundpreis von 41.950 Euro. Da scheint es nur fair, dass Chevrolet eine Garantie bis zu einer Laufleistung von 160.000 Kilometern gewährt, auch auf den Akku. Immerhin: der Volt ist damit knapp 1.000 Euro billiger als der technisch vergleichbare Opel Ampera – der allerdings auch eine etwas höherwertige Ausstattung mit sich bringt. Wer hauptsächlich ohne Benzinverbrauch unterwegs ist, fährt dagegen einen Gutteil durch die sensationell niedrigen Kilometerkosten wieder herein. Zudem schont das Finanzamt Fahrer der Zukunftstechnologie, es werden zunächst keine Steuern erhoben. Und auch die Kfz-Versicherung dürfte äußerst moderat ausfallen (hier können Sie vergleichen), Fahrern eines Volt sagt man ein günstiges Risikoprofil voraus.

Fazit

Noch steckt die Elektromobilität in ihren Kinderschuhen, sie ist teuer und schreckt potentielle Kunden mit eingeschränkter Flexibilität wegen geringer Akku-Kapazitäten. Mit dem Volt und seinem Range-Extender beseitigt Chevrolet zumindest das Problem der eingeschränkten Reichweite, es bleibt allerdings ein hoher Preis. Lässt man diesen aber einmal außer Acht, zeigt sich ein ausgereiftes und vollwertiges Automobil, mit dem auch längere Strecken komfortabel zurückgelegt werden können. Zudem sind etliche Exemplare bereits vorab verkauft, was ebenfalls für die Vorzüge eines Volt spricht. (autaro)

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März 10th, 2011

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(Foto: © Chevrolet)
München, den 10. März 2011 (autaro) Der weltweite Absatz der amerikanischen GM-Tochter Chevrolet kann sich sehen lassen, im vergangenen Jahr wurden fast viereinhalb Millionen Fahrzeuge verkauft. Auch in Europa, wo Chevrolet erst seit 2005 nennenswert auf den Märkten vertreten ist, waren es immerhin bald eine halbe Million. Um diese Bilanzen weiter auszubauen, trimmt man die Produkte zunehmend auch auf den Geschmack des alten Kontinents. Zwar verkaufen sich in unseren Gefilden vor allem die Kleinwagen und gut ausgestattete Mittelklasse-Modelle. Doch auch dem SUV Captiva, dem nahezu baugleichen Bruder des Opel Antara wollen die Marktstrategen zu besseren Chancen verhelfen.

Rustikaler Auftritt

Direkt ins Auge sticht die rustikale Front des Captiva, die ein wenig die Form einer altdeutschen Schrankwand interpretiert. SUV-Fahrern dürfte sie als besonders authentisch gefallen. Innen hat sich die Qualität verbessert, wenngleich sie nicht an die Konkurrenz aus Deutschland heranreicht. Dafür steht ein Chevrolet Captiva mit Frontantrieb und mit dem kleinen 2,4-Liter-Vierzylinder-Benziner und 167 PS Leistung schon ab 25.690 Euro in der Preisliste, inklusive einer sehr ordentlichen Serienausstattung. Der Benziner aht allerdings spürbar Mühe, das knapp zwei Tonnen schwere Gefährt in Fahrt zu bringen. Besser man greift zum 258 PS starken Dreiliter-V6-Benziner, der allerdings nicht eben mit bescheidenen Trinksitten glänzt. Die sicherlich harmonischste Kombination bietet der 2,2-Liter-Diesel, der mit 163 und mit 184 PS Leistung lieferbar ist. Er gefällt mit guter Laufkultur und arbeitet gut mit der sechsstufigen Automatik zusammen. Der angegebene Durchschnitssverbrauch von 7,7 Litern Diesel pro 100 Kilometer ist zwar in der Praxis nur mit starker Zurückhaltung zu erreichen, geht aber angesichts des Raumangebotes und des hohen Leergewichts in Ordnung.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Alles in allem bietet der Captiva eine sehr preisgünstige Alternative zu den meisten europäischen SUV, wenn man mit dem einen oder anderen Kompromiss hinsichtlich Qualität und Finish leben kann. Bei der Kfz-Versicherung wie auch bei der Kfz-Steuer frisst er einem ebenfalls nicht die Butter vom Brot (hier können sie vergleichen). Besonders die stärkere Version des 2,2-Liter-Turbodiesel gefällt mit akzeptablem Verbrauch und ausreochender Leistung. (autaro)

 

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März 2nd, 2011

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München, den 02. März 2011 (autaro) Endlich, Chevrolet lüftet das letzte Geheimnis seines lange angekündigten Volt: den Preis. Für 41.950 Euro wird das Elektroauto mit benzinbetriebenem Range Extender kosten und damit knapp 1.000 Euro weniger als sein Zwillingsbruder aus Rüsselsheim. Opel bietet den Ampera für exakt 42.900 Euro an, beide gehen zeitgleich an den Markt. Die Differenz erklärt Wayne Brannon, Geschäftsführer bei Chevrolet Europe, wie folgt: “Unser Einstiegspreis orientiert sich an einem vergleichbaren US-Volt und berücksichtigt sämtliche Nebenkosten wie Transport, Steuern, Wechselkurse und die Zulassung für den europäischen Markt.”

In Europa wird der Ampera dominieren

Dass Chevrolet mit den Preisen für den Volt knapp unterhalb denen des Ampera liegen würde, konnte man von Anfang an erwarten. Zwar drängt auch Chevrolet verstärkt auf den Markt des alten Kontinents, doch hat Opel hier eindeutig die Nase vorn, nebst der britischen Tochter Vauxhall. Chevrolet versucht sich in besonders preisgünstigen Angeboten mit guter Ausstattung, Opel wird näher an das Premium-Segment positioniert. In diesem Falle ist die Preisdifferenz voraussichtlich zu gering, um tatsächlich eine große Käufergruppe aus dem Lager der Rüsselsheimer abzuziehen. In den USA wird der Volt für 41.000 Dollar zu haben sein, das sind umgerechnet derzeit rund 31.300 Euro. Darüber hinaus haben amerikanische Kunden die Möglichkeit, den umweltfreundlichen Chevrolet für 350 Dollar pro Monat zu leasen, was umgerechnet knapp 270 Euro entspricht. Hinzu kommt außerdem, dass die amerikanischen Bundesstaaten in den meisten Fällen hohe Subventionen für den Kauf eines Elektroautos gewähren, bis zu 7.500 Dollar (rund 5.700 Euro) lassen sich so nochmals sparen.

Alltagstaugliche Technik

An den technischen Daten ändert sich indes nichts, weder bei Opel noch bei Chevrolet. Eine 16 kWh starke Lithium-Ionen-Batterie liefert Strom für Fahrten bis zu 80 Kilometer. Fährt man längere Strecken, ohne zwischendurch an einer Steckdose neu zu laden, schaltet sich der Range Extender zu und versorgt das System als Generator mit neuer Energie. Angetrieben werden die Räder stets rein elektrisch. Damit ergibt sich, je nach Länge der Fahrt und Vorladung der Akkus ein Durchschnittsverbrauch von deutlich unter vier Litern pro 100 Kilometer und eine Reichweite von alltagstauglichen 600 Kilometern. Alltagstauglich ist unterdessen auch das Platzangebot für vier Personen, die rund 300 Kilo Gepäck mit an Bord nehmen dürfen. Allein die Höchstgeschwindigkeit ist auf 160 Stundenkilometer begrenzt, die Beschleunigung von Null auf Tempo 100 geht in unter zehn Sekunden vonstatten. (autaro)
(Foto: Chevrolet)

 

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Januar 13th, 2011

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München, den 13. Januar (autaro) Auch wenn sich in den USA große SUV oder mächtig motorisierte Pick-Ups im Stile des Ford F150 verkaufen wie geschnitten Brot: es scheint zumindest ansatzweise ein Umdenken stattzufinden, denn auch die Zahl der neu zugelassenen Kompakt- und sogar Kleinwagen nimmt stetig zu. Immer mehr Hersteller erweitern ihre Fahrzeugpalette nach unten, darunter auch der Riese General Motors (GM). Tochtermarke Chevrolet wird im nächsten Jahr den „Sonic“ als Nachfolger des auch in Europa angebotenen Chevrolet Aveo anbieten. Eigens für den Bau des Sonic (zu Deutsch: Schall) wird ein neues Werk in Amerikas Autostadt Detroit errichtet, das rund 1.000 neue Arbeitsplätze stiften wird. Die Investition beläuft sich auf knapp 550 Millionen Dollar und ist ebenso ein Statement für Detroit. Folgen weitere Unternehmen diesem Beispiel, könnte das die einst florierende Metropole, die sich allein auf den Wohlstand der amerikanischen Autoindustrie gründete, vor der Verwüstung retten.

In zwei Versionen wird der Sonic verfügbar sein, einmal als besonders dynamischer Fünftürer, der besonders ein junges und dynamisches Publikum ansprechen soll. Und, als ebenfalls flott aber doch konservativer gestylte Stufenhecklimousine, die auch weniger juvenile Fahrer in die Autohäuser locken soll. In beiden Fällen kann sich das ergebnis durchaus sehen lassen, sowohl die 4,40 Meter lange Limousine als auch der 4,04 Meter lange Fünftürer verfügen über einen 2,53 Meter langen Radstand und stehen sprungebreit auf chicen 17-Zoll-Alus. Auch der Innenraum will gegenüber dem Vorgänger deutlich an Hochwertigkeit zugelegt haben, hier kommt ein Mix aus analogen und digitalen Instrumenten zum Einsatz, dazu haptisch feinere Oberflächen und mehr Sorgfalt im Finish. Konkurrenz sieht Chevrolet vor allem in Fords Fiesta, auch wenn dieser deutlich kleiner daherkommt, oder im Honda Jazz, der in Amerika unter dem Namen „Fit“ antritt. Im vergleich zu diesen tritt der Sonic allerdings mit einer sehr übersichtlichen Motorenpalette an, die späterhin hoffentlich auch um Selbstzünder erweitert wird: ein 1,8-Liter-Vierzylinder-Sauger mit 136 PS kommt zum Einsatz, der entweder über ein manuelles Fünfganggetriebe oder über eine sechsstufige Automatik (optional) geschaltet wird. Hinzu gesellt sich ein 140 PS starker 1,4-Liter-Turbo, der seine Kraft über eine besonders sportliche Sechsgang-Handschaltung auf die Straße bringen soll. Belastbare Daten zum Benzin-Verbrauch liegen noch nicht vor, ebenso wenig ist klar, ob serienmäßig eine Start-Stopp-Automatik oder ähnliche Systeme, die den Verbrauch reduzieren, zur Verfügung steht. Völlig klar hingegen ist, dass der Sonic mit einer besonders reichhaltigen Komfort- und Sicherheitsausstattung zum kleinen Preis an den Start gehen wird. Darunter unter anderem – Rekord in dieser Klasse – zehn Airbags. (autaro)

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