Archiv für die ‘Ford’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Dezember 21st, 2011

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(Foto: Ford)
München, den 21. Dezember 2011 (autaro) Allmählich gewinnt die Elektromobilität an Fahrt, wenn auch nur allmählich. So will künftig auch Ford am Markt emissionsfreier Fahrzeuge partizipieren, den Anfang macht der kompakte Focus. In den USA ist die Produktion des Ford Focus Electric bereits angelaufen, nach Europa soll der Stromer Ende 2012 kommen. Produktionsort: Saarlouis in Deutschland, im Sommer soll es losgehen. Dabei schweigt sich Ford zu den Preisen noch aus, insbesondere über den deutschen Listenpreis kann bislang nur spekuliert werden. Erwartet werden Preise zwischen 30.000 und 40.000 Euro, womit sich der Focus Electric klar unterhalb der 42.900 Euro bewegen wird, die für einen Opel Ampera fällig werden.

Nahezu unschlagbar dürfte sich der Focus außerdem mit Blick auf die laufenden Kosten geben. Neben den niedrigen Kilometerkosten für Strom muss der Fahrer keine weiteren Kosten für die Kfz-Steuer einplanen. Außerdem bewegen sich Stromer bei der Einstufung zur Kfz-Versicherung im untersten Feld, meist unabhängig von der Schadensfreiheitsklasse (hier können Sie vergleichen).

Technisch hat Ford klar die etablierte Konkurrenz im Blick, die Bislang Reichweiten zwischen 150 und 200 Kilometern rein elektrisch bestreitet. Der bereits erwähnte Ampera von Opel bildet hier dank seines benzingetriebenen Generator eine Ausnahme, vergleichbare Angebote aus dem Hause Mitsubishi oder Peugeot bieten weniger Platz und Komfort. Ford verbaut eine 23 Kilowattstunden-Lithium-Ionen-Batterie, die je nach Fahrweise und Anforderung für gut 160 Kilometer Reichweite ausreichen soll. Die Höchstgeschwindigkeit ist der Reichweite zuliebe auf 135 km/h begrenzt, für den Sprint auf Tempo 100 erwarten wir Werte von rund 10 Sekunden. Ein ebenfalls entscheidender Faktor ist die Ladezeit. Ohne Schnellladegerät muss der Focus für einen vollständigen Ladezyklus sechs Stunden an die heimische Steckdose – am besten übernacht oder während der Arbeitszeit. (autaro)

 

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November 16th, 2011

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(Foto: Ford)
München, den 16. November 2011 (autaro) Während sich mittlerweile auch in Deutschland SUV verkaufen wie geschnitten Brot, kann Ford nicht so recht vom großen Boom profitieren. Insbesondere kompakte Geländewagen oder gar solche, die nur über Frontantrieb verfügen, sind wegen ihrer hohen Sitzposition und der kernigen Optik gefragt, VW kommt beispielsweise mit der Produktion des Tiguan kaum noch hinterher. Anders Ford. Das kleine SUV aus Köln heißt Kuga und teilt sich in der deutschen Zulassungsstatik die hinteren Plätze mit Opel Antara und Co. Dabei stimmt der Preis, die Verarbeitung und die Liste an Ausstattungsoptionen hat sichtlich gewonnen und auch die Optik hebt sich angenehm vom Einerlei vieler Konkurrenten ab.

Doch mit der neuen Generation soll alles besser werden. Besonders beim Kraftstoffverbrauch will Ford ganz vorne mitmischen, mit neuen EcoBoost-Benzinern, die ihren kleinen Hubraum mit üppigem Turbo-Drehmoment ausgleichen. Bis 2013 müssen sich europäische Kunden noch gedulden, einen Vorgeschmack gibt aber bereits die amerikanische Version, die Ford auf der L.A. Autoshow in Los Angeles (18. bis 27 November) präsentiert. In Nordamerika kommt der Geländewagen freilich mit üppigerem Hubraum, außerdem unter dem Namen Ford Escape. Erstmals könnte Ford auch versuchen, die Amerikaner mit dem Escape an den Dieselmotor heranzuführen. Trotz der neuen EcoBoost-Benziner ist der Selbstzünder auf dem europäischen Markt die gefragtere Antriebsvariante, da er gerade in schweren SUV gute Fahrleistungen mit einem wesentlich geringeren Kraftstoffverbrauch kombiniert. Die höhere Kfz-Steuer und vergleichbare Beiträge zur Kfz-Versicherung machen den Diesel trotz höherer Anschaffungskosten meist schon ab jährlichen Laufleistungen um die 12.000 Kilometer zur wirtschaftlicheren Alternative.

Vom neuen Design und den effizienteren Motoren abgesehen kommt der Ford Kuga dann 2013 mit weiteren technischen Leckerbissen auf den deutschen Markt. Darunter ist ein besonders schnell und sparsam schaltendes Doppelkupplungsgetriebe und die mittlerweile schon obligatorische Start-Stopp-Automatik. Außerdem will Ford mit den Systemen SYNC und MyFord Touch neue Maßstäbe in Sachen Ergonomie setzen. (autaro)

 

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Juli 5th, 2011

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(Foto: Nissan)
München, den 05. Juli 2011 (autaro) Auf dem gebiet der Elektromobilität hat sich der japanische Hersteller Nissan, gemeinsam mit seinem französischen Partner Renault vorgenommen, eine Führungsposition einzunehmen. Und tatsächlich prescht derzeit kaum ein Unternehmen derart voran, wie der Riese aus Yokohama. Mit dem Nissan Leaf wurde eines der weltweit ersten Serien-Elektroautos auf den Markt gebracht, das international Absatz findet. Nissan engagiert sich außerdem in Sachen Infrastruktur, beteiligt sich am Ausbau eines Elektro-Tankstellen-Netzes und entwickelt eigenständige Systeme zum Schnellladen oder Austauschen der Akkus.

Mit dem EV200 wurde jüngst das zukünftige New Yorker Taxi gewählt. Zwar fährt der Van dort mit Benzin, im Vergleich zu bisher eingesetzten Ford Crown Victoria mit rund fünf Liter großem V8 ist dies aber bereits ein gewaltiger Fortschritt hinsichtlich der Umweltverträglichkeit. Außerdem findet eine kleine Serie mit Elektroantrieb Einsatz, mit der Nissan die Technik im Alltagsbetrieb testen will. Nun wird das Fahrzeug, das irgendwo zwischen Transporter und Minivan angesiedelt ist und sich sowohl für den privaten wie auch den gewerblichen Einsatz hervorragend eignet, in weiteren Versuchen mit Elektroantrieb im Alltag eingesetzt. So nutzt derzeit für einen Zeitraum von zwei Monaten die Japan Post Service Co. Ein Testfahrzeug. Weitere Aktionen mit anderen Test-Teilnehmern werden folgen, auch in Europa. Nissan Corporate Vice President Hideto Murakami kommentiert das Projekt: „Wir werden das Kunden-Feedback aus diesen Testreihen sehr ernst nehmen und in die weiteren Planungen einbeziehen. Unser Elektrofahrzeug leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zu unserem Endkundengeschäft, sondern auch zur Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft.”

Sowohl für gewerbliche Kunden, die den EV200 als Transporter nutzen als auch für die große Familie oder den freizeitaktiven Großstadt-Single würde sich die Elektroversion durchaus rechnen. Fraglich ist sicherlich, wie hoch der Anschaffungspreis ausfallen wird, bzw. mit wie vielen staatlichen Subventionen ein Käufer in seinem Land wird rechnen können. Die sensationell niedrigen Kraftstoffkosten für ein Elektroauto, zudem die einstweilige Befreiung von der Kfz-Steuer und die in der Regel hervorragend niedrigen Kosten für die Kfz-Versicherung amortisieren den Hohen Anschaffungspreis. Insbesondere dann, wenn das Fahrzeug viel im städtischen Bereich unterwegs ist, wie etwa im Feldversuch mit der Japan Post Service Co. – hier folgt ein Stopp auf das nächste Go, während Pakete zugestellt werden. Für Benziner wie Diesel eine Tortour, die den Verbrauch immens in die Höhe treibt. (autaro)

 

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Juni 10th, 2011

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(Foto: Ford)
München, den 10. Juni 2011 (autaro) Wie die meisten seiner Konkurrenten, setzt auch Ford beim Ziel der Verbrauchsreduktion nicht allein auf E-Antrieb oder die Hybridtechnik. Auch die Kölner haben erkannt, dass im Verbrennungsmotor noch einiges an Sparpotential steckt, das Zauberwort heißt Downsizing. Damit ist ein kleinerer Hubraum gemeint, für entsprechende Leistung sorgt statt großer Brennräume ein Turbolader. Bei Ford heißt die Technologie EcoBoost, die ab 2012 nach unten erweitert wird.

Dann nämlich kommt ein neuer EcoBoost-Motor mit nur einem Liter Hubraum und drei Zylindern. Es verfügt über Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung, außerdem ist die Ventilsteuerung variabel. Laut Ford wird der kleine Dreizylinder in etwa so leistungsstark sein wie ein 1,4-Liter-Vierzylinder, allerdings „bei deutlich geringerem Verbrauch“. Genaue Werte werden noch nicht in Aussicht gestellt, es kann aber laut Ford mit einer CO2-Emission von unter 100 Gramm pro Kilometer gerechnet werden. Die Entwicklung obliegt in erster Linie Fords technischem Zentrum im britischen Dunton, gebaut wird der Motor dann unter anderem in Köln. Seine Premiere wird der neue Spar-Motor übrigens im neuen Modell B-Max (s-Foto) feiern, der ebenfalls im Jahr 2012 seine Weltpremiere haben wird. Zu erwarten sind neben dem geringen Verbrauch auch günstige Beiträge zur Kfz-Versicherug und dank des niedrigen CO2-Ausstoßes und des kleinen Hubraums eine niedrige Besteuerung. Was der kleine Van auf Basis des Ford Fiesta kosten wird, ist allerdings ebenfalls noch offen.

Die bereits erwähnten Sparten, darunter vor allem den Hybridantrieb, will Ford indes nicht unbesetzt lassen. Bislang verkauft das Unternehmen jährlich rund 35.000 Hybridfahrzeuge, allerdings noch nicht in Europa. Es handelt sich um die Limousine Ford Fusion und den Geländewagen Escape. Europa soll sich ab nächstem Jahr besonders für den aktuellen Ford C-Max erwärmen, der dann in zwei Hybrid-Versionen auf den Markt kommt. (autaro)

 

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April 6th, 2011

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(Foto: Ford)
München, den 06. April 2011 (autaro) Auf Basis des aktuellen Fiesta bietet Ford nun eine weitere Modellvariante an: den Fiesta Van. Prinzipiell sieht er äußerlich auch aus wie ein herkömmlicher Fiesta, nur dass die hinteren Seitenscheiben fehlen. Dabei ist er alles andere als eine Mogelpackung. Kompakte Abmessungen und das agile Fahrverhalten eines Kompakten vereint er mit erstaunlicher Ladekapazität. So darf er bis zu 443 Kilogramm zuladen und fasst ordentliche 1.000 Liter Ladegut. Das Gepäckabteil geht bis zu den vorderen Sitzen und wird dort von der Fahrerkabine durch eine Metallwand und im oberen Bereich durch ein Metallgitter getrennt. Hinzu kommt ein moderater Einstiegspreis von 9.900 Euro netto, der nicht nur Selbständige und Kleinhandwerker in die Verkaufsräume der Fordhändler locken soll. Zudem hat der Van gegenüber dem PKW weitere Vorteile und wird bei der Kfz-Versicherung sowie bei der Kfz-Steuer anders eingestuft. Noch deutlicher als bei uns fallen solche Unterschiede im europäischen Ausland aus. So gibt es beispielsweise in Portugal Version anderer Pkw, die von Werk ab ohne zweite Sitzreihe ausgeliefert werden, um eine teure Steuer bei der Neuzulassung zu umgehen – mit nur zwei Sitzen wird das Fahrzeug dort als Transporter eingestuft.

Ansonsten hat auch der Van auch hinsichtlich Ausstattung und Motorisierung Ähnlichkeit mit seinem Zwilling aus der Personenbeförderung. Vier Motoren stehen zur Auswahl, darunter ein Benziner und drei Diesel mir einem Lesitungsspektrum von 70 bis 95 PS. Die verbrauchsgünstigste Variante soll mit durchschnittlich 3,7 Litern Diesel pro 100 Kilometer auskommen. Und anders als bei vielen konventionellen Transportern sind sogar zwei oder vier Airbags, ABS und ESP Serie, wobei die Anzahl der Luftsäcke von der Ausstattungsvariante abhängt. Zudem ist der Fiesta Van in der Ausstattungsvariante „Sport“ erhältlich, die neben einer flotteren Optik nebst Klarglasscheinwerfern auch ein Sportfahrwerk mit sich bringt. (autaro)

 

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Dezember 23rd, 2010

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München, den 23. Dezember (autaro) Die nächste Generation des Ford Focus steht in den Startlöchern und damit die Neuauflage des vielleicht wichtigsten Modells für den Amerikanischen Hersteller – zumindest im Hinblick auf den europäischen Markt. Fest steht auch schon, was der neue Kompakte kosten wird, nämlich exakt 17.850 Euro, in Form des fünftürigen Basis-Benziners mit 105 PS Leistung. Wählt man den gleichen Motor und entscheidet sich für die Studenheck-Version, muss man wenigstens 18.350 Euro auf den Tisch legen, die konservativere Version, die in Deutschland allerdings eher ein Nischendasein fristet, kostet damit 500 Euro Aufpreis. Die Kombiversion, bei Ford Turnier genannt, kostet nochmals 250 Euro mehr und steht als Basisbenziner mit 18.600 Euro in der Preisliste. Drei Ausstattungsversionen stehen zur Wahl, namentlich „Ambiente“, „Trend“ und „Titanium“. Dabei können Käufer der mittleren Ausstattungslinie Trend gegenüber der Basislinie Ambiente bis zu 950 Euro Preisvorteil einfahren, wer gleich die Topversion Titanium ordert, spart laut Ford gegenüber dem Einstiegsmodell sogar bis zu 1.960 Euro.

Etwas mehr Bums als der Basisbenziner bietet für mindestens 23.350 Euro der 125 PS starke 1,6-Liter-Benziner, der für einen Aufpreis von 250 Euro auch Bioethanol verträgt. Wegen der verheerend Umweltbilanz von Bioethanol dürfte das Flexifuel-Aggregat allerdings hierzulande glücklicherweise nicht allzu viele Käufer für sich gewinnen. Den prinzipiell gleichen Motor gibt es auch mit 150 oder 182 PS, hierfür berechnet Ford 21.350 bizw. 24.350 Euro.

Der Preiswerteste Diesel kostet als Fünftürer zunächst 19.600 Euro und schöpft 95 PS aus 1,6 Litern Hubraum. Darüber rangiert der 115 PS starke Selbstzünder für 22.100 Euro. Mehr Hubraum aber ebenfalls 115 PS bietet der Zweiliter-TDCi, er schlägt mit 23.350 Euro zu Buche. Hier ist allerdings bereits das automatische Direktschaltgetriebe mit drin, der Zweiliter-Selbstzünder kann nicht mit manuellem Getriebe kombiniert werden. Das gilt auch für die 163 PS starke Version, die wenigstens 26.100 Euro kostet und damit die Speerspitze der Diesel-Fraktion bildet. Sämtliche Modelle erfüllen die Abgasnorm Euro 5 und sind hinsichtlich der Einstufung bei der Kfz-Versicherung (hier finden Sie weitere Informationen und können umfassend vergleichen) und bei der Kfz-Steuer dank des kleinen Hubraums erfreulich sparsame Vertreter. (autaro)

 

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Oktober 16th, 2010

München, den 16. Oktober (autaro) Ford tut alles, sich besonders sportlich zu profilieren. Das gilt auch für kompakte Familienfuhren aus Köln, wie den neuen C-Max und den größeren Grand C-Max. Wer also zwischen Kindergarten und Supermarkt auch gerne einmal rasant durch kurvige Landstraßen, für den ist der Ford C-Max 1.6 EcoBoost die richtige Alternative. Der potente 1,6-Liter-Vierzylinder mit Direkteinspritzung mobilisiert dank Turbolader150 PS und stemmt 240 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Kurbelwelle. Damit sprintet der 1.310 Kilo schwere Ford in 9,4 Sekunden von Null auf Landstraßentempo und rennt auf der Autobahn bis zu 204 Sachen.

Einen großen Anteil daran, dass sich die Leistungsdaten leichtfüßig auf die Straße bringen lassen, hat das gut gestufte Sechsganggetriebe, das geradezu durch die Gassen flutscht und dem Motor stets die richtige Drehzahl beschert. Dabei lässt sich der EcoBoost auch sehr schaltfaul fahren, im Fünften durch die Stadt muss nicht zum Wagnis werden. Außerdem unterstreicht der C-Max seinen sportlichen Anspruch durch besonders gut konturierte Sitze, die alle Passagiere fest im Griff haben. Den Durchschnittsverbrauch von 6,6 Litern Super je 100 Kilometer, den Ford in den Katalog geschrieben hat, erreicht man freilich nur bei sehr sehr vorsichtiger Gangart. Er würde im Übrigen einer CO2-Emission 154 Gramm pro Kilometer entsprechen.

Erfreulich günstig stufen die Versicherer den C-Max ein: Haftpflicht 18, Teilkasko 17, Vollkasko 20 - hier können Sie vergleichen. Und dank Euro 5 und vergleichsweise bescheidenem Hubraum hält sich auch die jährliche Rechnung des Finanzamtes in Grenzen. Allein beim Wertverlust ist Ford erfahrungsgemäß ein wenig schlechter gestellt, als beispielsweise die Konkurrenz aus dem Volkswagen-Konzern. Wer ihn allerdings kauft, dürfte zufrieden sein und ihn eine Weile behalten wollen. (autaro)

 

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September 26th, 2010

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München, den 26. September (autaro) Ford lässt die nächste Generation des recht erfolgreichen Kompaktvans C-Max auf die Kundschaft los und erweitert die Palette um eine weitere Version: den Grand C-Max. wer nun vermutet, es handele sich um eine größere Version des C-Max, hat Recht: sieben Sitze passen in die Familienversion des C-Max, während der kleinere mit kürzerem Radstand nach wie vor mehr auf Sport macht. Außerdem verfügt der Grand C-Max anstelle der konventionellen hinteren Türen über zwei seitliche Schiebetüren, was das Ein- und Aussteigen auch in engen Parklücken noch ermöglicht und familiäres Ungemach wegen angeschlagener Türkanten verhindert.

Cleveres Innenraum-Konzept

Während die Konkurrenz wie beispielsweise der VW Touran oder der Mazda 5 ebenfalls über flexible Innenraum-Konzepte und Ablagefächer im Überfluss verfügen, haben sich die Ford-Ingenieure beim Grand C-Max etwas Neues einfallen lassen. Der mittlere Sitz in der zweiten Reihe verschwindet mit wenigen Handgriffen komplett und der Sitzfläche seines Nachbarn und stiftet so einen bequemen Durchstieg in die dritte Reihe. Da hätte man auch mal früher drauf kommen können, die einfachsten Ideen sind manchmal doch die besten. Ein wenig undurchsichtig geriet allerdings die Preispolitik. Während beim 14 Zentimeter kürzeren C-Max, ebenso wie beim großen Bruder S-Max, alles logisch und konsequent gestaffelt wurde, muss man sich beim Grand C-Max erst mal einen Überblick verschaffen. So kosten die beiden zusätzlichen Sitze 700 Euro Aufpreis, was sich allerdings angesichts des Basispreises von 20.100 Euro durchaus verschmerzen lässt.

Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis

Überhaupt kann man Ford einiges vorwerfen, sicherlich aber keinen Wucher. Der von uns getestete Zweiliter-Diesel mit 163 PS steht mit 26.600 Euro in der Preisliste, das sind ausstattungsbereinigt gut 5.000 Euro weniger, als man für einen vergleichbaren VW Touran bezahlen muss. Und dieser hat noch nicht einmal die aufwendigen Schiebetüren mit an Bord. Möglich macht dies die konsequente Plattformstrategie. So baut auch der nächste Ford Focus und zahlreiche weitere Modelle auf der gleichen Plattform auf, wie C-Max und Grand C-Max. Und da auf diese Weise rund 2 Millionen Fahrzeuge des Ford-Konzerns jährlich jede Menge gleicher Teile verwenden, lässt sich mittels Stückzahl der Preis drücken.

Außen hui, innen pfui

Dass freilich nicht nur über die Stückzahl versucht wurde, den Preis zu drücken, offenbart sich im Innenraum. Zwar geriet das Design durchaus sportlich und chic, doch wurde viel zuviel billiger Kunststoff verbraut und das teilweise auch noch auf eine liederliche Art und Weise. Die Finger streichen meist über billiges Hartplastik, das noch dazu kratzempfindlich ist und billig riecht. Und auch die Ergonomie musste teilweise hinter dem sportlichen Design zurückstecken, was sich insbesondere in vielen kleinen Knöpfen und einem recht kleinen Display äußert, das auch noch zu weit vom Fahrer entfernt liegt.

Entspannter Reisegleiter

Insbesondere in Kombination mit dem Zweiliter Diesel und seinen 320 Newtonmetern maximalen Drehmoments eignet sich der Grand C-Max hervorragend für längere Reisen. Die 163 PS und das Drehmoment könnten sich zwar kräftiger anfühlen und sich gleichmäßiger über das Drehzahlband verteilen. Für die unaufgeregte Reise mit Tempi bis 180 reicht der Diesel aber völlig aus. Auch das serienmäßige Sechsganggetriebe sortiert die Gänge exakt und gut geführt, auch die Stufung passt. Die 1.750 Euro für das Doppelkupplungsgetriebe kann man sich prinzipiell sparen, zumal ein Verbrauchsvorteil kaum einzufahren ist und die Charakteristik des Doppelkupplungsgetriebes mehr der einer Wandlerautomatik gleicht. Angenehm laufruhig zeigt sich der Motor dank guter Kapselung. Man vernimmt zwar deutlich, dass man in einem Selbstzünder Platz genommen hat, doch im Innenraum herrscht meist eine angenehme Ruhe. Allein die Abrollgeräusche dringen bisweilen deutlich vernehmbar in den Innenraum vor und sind stets das dominierende akustische Element.

Fazit

Der Grand C-Max ist ein durchaus gelungener Wurf. Sicher, gerade im Vergleich zur deutschen Konkurrenz hat er hinsichtlich Qualität und Verarbeitung seine Schwächen und reicht nicht ganz an deren Perfektion heran. Dafür ist er aber auch gut 5.000 Euro billiger und erwartungsgemäß bei Steuer und Versicherung (hier geht’s zum Vergleich) ebenfalls ein Kostverächter. Dazu kommt eine gut Serienausstattung, die bei Sicherheit und Komfort kaum Wünsche offen lässt. Wer außerdem 3.500 Euro in die Ausstattungslinie Platinum investiert, braucht in der restlichen Aufpreisliste kaum mehr Kreuzchen zu machen. Vom Audiosystem über Klimaautomatik bis hin Leichtmetallrädern und Regensensor ist dann alles Bord, was im Alltag so gebraucht wird. (autaro)
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Juli 28th, 2010

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München, den 28. Juli (autaro) Man möchte es eigentlich gar nicht so recht glauben: die fünfte Generation des Ford Explorer, die im Winter 2010 in den amerikanischen Handel kommen wird, hat als Basismotorisierung einen Vierzylinder unter der Haube. Und das in den USA, in denen Hubraum lange als unersetzlich galt und in denen ein Fünfliter-V8 den Namen Smallblock trägt. Das SUV, das hierzulande bereits in der Liga eines Mercedes ML oder BMW X5 spielt, ist für die Amerikaner so etwas wie ein Volks-SUV. Umgerechnet rund 22.500 Euro kostet die fünf Meter lange und 2,3 Meter breite Fuhre in den USA, ein Europa-Export ist vorerst nicht geplant.

Möglicherweise wird sich dies aber mit der nächsten Generation ändern. Denn Das Basismodell, das obendrein ohne schweren Allradantrieb auskommen muss, wird von einem modernen Ford-Ecoboost-Motor betrieben, der aus zwei Litern Hubraum dank Turbolader immerhin 237 PS Leistung und ein maximales Drehmoment von 340 Newtonmetern holt. Derart befeuert, soll der Klotz laut Ford deutlich unter zehn Liter verbrauchen – auf dem Prüfstand, versteht sich. Eine Nummer größer fällt der 3,5-Liter-V6 aus, der ohne Turbolader auskommen muss und 290 PS bereitstellt. Beide Motoren sind von Werk aus mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe kombiniert und sollen insgesamt rund 30 Prozent weniger verbrauchen als ihre Vorgänger.

Wie es an der Diesel- oder Hybridfront aussieht, darüber ist bislang noch nicht viel zu erfahren. Klar ist aber, dass auch in den USA, die sich bislang herzlich wenig um den Umweltschutz oder die weltweite Klimaerwärmung kümmerten, ein Umdenken begonnen hat. Zwar werden voraussichtlich die meisten Fahrer eines Explorer mit dem 3,5-Liter V6 in Richtung McDrive zuckeln, zumal Steuern und Versicherung einen Bruchteil der fälligen Gebühren in Europa kosten (hier geht’s zum Vergleich). Doch allein die Tatsache, dass ein Vierzylinder überhaupt verfügbar ist (der Volumen-Motor des aktuellen Modells hat 4,6 Liter Hubraum und acht Zylinder), mag so manchen Skeptiker aufmerken lassen. (autaro)

 

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Mai 20th, 2010

München, den 20. Mai (autaro) Ford gibt derzeit mächtig Gas. Oder besser: Strom. Bereits 2011 soll mit dem Transit Connect Electric ein vollwertiger Transporter mit reinem E-Antrieb auf den Markt kommen, 2012 folgt ihm der Focus Electric. Vorerst allerdings nur in den USA. Für den alten Kontinent hat sich Ford, aus welchen Gründen auch immer, eine behutsamere Elektrifizierungs-Strategie ausgedacht, in Form zweier unterschiedlicher Hybrid-Konzepte.

Im spanischen Valencia werden für den europäischen Markt zunächst zwei Derivate des C-Max entstehen: der C-Max HEV (HEV = Hybrid Electric Vehicle) und der C-Max PHEV (PHEV = Plug-In Hybrid Electric Vehicle). Bei ersterem handelt es sich um ein Konzept, das einen kleinen Verbrennungsmotor als Generator einsetzt. Dieses Konzept kennen wir bereits vom Opel Ampera, der ebenfalls bald in Serie gehen soll. Der C-Max PHEV ist ein sogenannter Vollhybrid, der allerdings an der heimischen Steckdose mit Strom geladen werden kann und dann, zumindest über kürzere Strecken, komplett ohne fossilen Brennstoff auskommt. Ein Konzept also, das eher für den Stadtverkehr vorgesehen, allerdings bei Bedarf auch langstreckentauglich ist. Alle Versionen werden auf der neuen Version des C-Max basieren, die bereits Ende dieses Jahres auf den Markt kommen wird – mit besonders sparsamen Verbrennungsmotoren, verspricht Ford. (autaro)

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