Archiv für die ‘Infinity’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

September 28th, 2010

infiniti_m35_hybrid
München, den 28. September (autaro) Auf dem diesjährigen Pariser Autosalon zeigt Infiniti, die Edel-Tochter des Herstellers Nissan, zwei Neuheiten. Bei der einen handelt es sich um eine besonders potente Version des G-Cabrios, bei der anderen um eine Hybrid-Version der M-Limousine. Beide sind noch nicht auf dem Markt, über die Zukunft des sportlichen Cabrios soll die Resonanz der Messebesucher entscheiden, der Hybrid kommt im Frühjahr 2011.

Unter der Haube des Infiniti Performance Line (IPL) G Cabrio tummeln sich 338 PS, generiert von dem 3,7-Liter-V6, der auch in der Serienversion für Vortrieb sorgt. Die Leistungssteigerung gegenüber der Serienversion (320 PS) hat das Cabrio einer neuen Auspuffanlage zu Verdanken. Geblieben ist der seidenweiche Lauf des Sechszylinders, der bis auf 7.400 Touren dreht. Er beschleunigt die Fuhre in weniger als sechs Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo und eine Höchstgeschwindigkeit von über 270 Sachen ermöglicht. Auch im Innenraum geht es hoch her, dort sorgen neben belüfteten Massage-Sesseln und einem opulenten Festplatten-Navi auch eine besonders feine Soundanlage aus dem Hause Bose für Zielführung und Unterhaltung.

Deutlich mehr Umweltbewusstsein bei ebenfalls adäquaten Fahrleistungen lässt sich der M35h attestieren. Sein 3,5-Liter-V6 leistet 306 PS und wird von einem 68 PS starken Elektromotor unterstützt, wodurch ebenfalls ein Sprint von Null auf 100 in unter sechs Sekunden ermöglicht wird. Die eigentliche Sensation ist der Verbrauch der luxuriösen Limousine, den Infiniti mit 7,3 Litern Benzin auf 100 Kilometer angibt. Ein weiteres Schmankerl: der Vollhybrid fährt auf Wunsch bis zu 80 km/h rein elektrisch. (autaro)

 

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Oktober 22nd, 2009

München, den 22. Oktober (autaro) In Japan haben Volumenhersteller traditionell ihre kleineren Ableger, die ein besonders feines und hochpreisiges Segment bedienen. Was für Toyota Lexus, ist für Nissan Infinity. Speziell in den USA, wo japanische Autos von jeher ein größeres Ansehen haben, als in der alten Welt, verkaufen sich Automobile aus dem Hause Infinity prächtig. Grund genug für den Hersteller aus Nippon, seine edlen Gefährte auch auf den europäischen Markt zu bringen. Doch hier geriet die Markteinführung eher schleppend. Ein möglicher Grund liegt in der konventionellen Technik und den durstigen Motoren der angebotenen Fahrzeuge, sparsame Diesel oder gar Hybriden suchen wir vergeblich.

Dass ausgerechnet die Konzernmutter Nissan, gemeinsam mit dem französischen Hersteller Renault emsig an der Marktführerschaft für umweltfreundliche Elektrofahrzeuge arbeitet, beweist der kürzlich vorgestellte Nissan Leaf – ein reines Elektroauto. Es scheint daher auch klar, dass früher oder später auch Infinity von der umweltschonenden Technik profitieren wird, vermutlich sogar schon in den nächsten drei bis vier Jahren. So ist für 2011 ein Vollhybrid auf Basis der dann auch bei uns erhältlichen Oberklasse-Limousine M35 geplant. Die nächste Stufe, über deren Erscheinung allerdings zeitlich noch keine näheren Informationen vorliegen, wird dann folgerichtig ein reines Elektrofahrzeug sein. Es wurde aber bereits verraten, dass auch im größeren Umfang Komponenten des kompakten Nissan Leaf zum Einsatz kommen. Sollte der Infinity-Stromer also markenuntypisch eher kompakt daherkommen, dann zumindest mit betont luxuriöser Ausstattung und freilich ebenfalls Platz für bis zu vier Personen. Und spätestens dann sollte auch der Verkauf in Europa so richtig ins Rollen kommen. (autaro)

 

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Oktober 12th, 2009

München, den 12. Oktober (autaro) Hierzulande ist die Nobelmarke aus dem Hause Nissan, Infinity, weitgehend unbekannt. In den USA hingegen, wo japanische Autos ohnehin ein sehr hohes Prestige genießen, nennt man Infinity im gleichen Atemzuge wie Lexus, Mercedes oder Porsche. Das direkte Konkurrenzmodell zu den deutschen Platzhirschen in der Oberklasse heißt schlicht M, danach folgt im Namen der Hubraum als zweistellige Zahl. Der M37, also ein 3,7-Liter-Sechszylinder mit einer Leistung von 320 PS, soll ab 2010 auch den deutschen Automarkt erobern, ebenfalls der M56, ein knapp sechs Liter großer V8. Für den europäischen Markt plant Infinity außerdem einen V6-Diesel, der aus den Refalen des Allianz-Partners Renault kommen wird.

Noch ist es fraglich, ob es auch die Hybridversion, der „M35 Hybrid“ auf den europäischen Markt schaffen wird, in den USA wird er jedoch ab 2011 zu haben sein. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Vollhybriden, der also über kürzere Strecken bei niedrigen Geschwindigkeiten auch rein elektrisch und damit fast lautlos fahren kann. Ein Feature, dass maßgeblich das Kaufverhalten Technikverliebter beeinflusst, wie neueste Marketingstudien belegen. Dabei wird der Strom für den Antrieb in modernen Lithium-Ionen-Akkus gespeichert, die sich gegenüber herkömmlichen Schwermetall-Batterien durch höhere Leistung und niedrigeres Gewicht auszeichnen. Außerdem durch eine deutlich höhere Lebensdauer. Leider schweigt sich Nissan hinsichtlich Leistung, Preis oder Verbrauch des neuen Hybrid-Topmodells aus. Billig, soviel kann vorab jedoch gesagt werden, wird der Infinity als Halbstromer sicherlich nicht. (autaro)

 

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Oktober 27th, 2008

München, den 27. Oktober (autaro) Tja, so ist es nun mal mit dem Luxus – auf einmal ist er weg. Die Weltwirtschaftskrise macht die einstigen Träume von den teuren Limousinen etwas merkwürdig. Mal ist der Sprit teuer, mal ist die Börse schwach – investieren sollte man vernünftig und die Luxuslimousinen für Privat- und Geschäftsgebrauch gleichwohl scheinen keine solchen Lösungen zu sein. Nur einer schaffte es, weltweit in diesem Segment zu überzeugen – Lexus. Toyotas Erfolg war in den letzten Jahren so expressiv, dass das Einführen eigener Luxusmarke kein Marketingtrick, sondern eine richtige Notwendigkeit war. Die Strategie wurde schnell von anderen führenden Herstellern übernommen. Am erfolgreichsten scheint sich Infiniti von Nissan zu schlagen. Infiniti ist weltweit ein Super-Erfolg und kommt 2009 auch nach Deutschland.
Von Wirtschaftsexperten wird dieser Schritt eher skeptisch betrachtet. Der Zeitpunkt sei jetzt nicht gerade passend, um eine teure Marke hierzulande einzuführen, hört man immer wieder in der Presse. Zum einen hat Infiniti in Europa kein Image. Darüber hinaus zeigen mehrere Qualitätstests einen deutlichen Vorsprung für Lexus. Noch schwieriger wird es für die Marke sein, wenn sich die Kunden die Situation in den USA anschauen. Hier ist Infiniti eindeutig die kleinste Nummer. Geschlagen wird sie locker nicht nur Lexus, sondern auch von Cadillac und Hondas Acura.
Auf der anderen Seite aber muss man sich auch die Vorteile der Infiniti-Meisterwerke überlegen. Die Marke bietet einen exklusiven Service an. Von der Wartung bis zu der Ausstattung, die sich jeder Käufer eigenständig zusammenstellen kann – Infiniti ist eine Größe für sich, was die Kundenbetreuung angeht. Auch der ausbleibende Erfolg in den USA ist kein schlechtes Zeichen. Ganz im Gegenteil. Gerade die Modelle, die sich in der Neuen Welt nicht besonders gut etablieren können, erfreuen sich auf dem Alten Kontinent einer enormen Kundenresonanz.
Bis Herbst 2009 hat Infiniti ausreichend Zeit, um ihre Marketing-Politik für Europa zu überlegen. Bis dahin kann auch die Finanzkrise nur eine Erinnerung sein. (autaro)

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