Archiv für die ‘Kia’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Dezember 27th, 2011

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(Foto: Kia)
München, den 27. Dezember 2011 (autaro) Auch der koreanische Hersteller Kia will künftig vom wachsenden Markt elektrisch betriebener Fahrzeuge profitieren. Daher bringen die Preisbrecher aus Fernost den Ray EV auf die Straßen, der zunächst nur im eigenen Land auf Kundenfang gehen wird. Ein späterer Export ist indes möglich, auch wenn das Design eindeutig nicht auf europäischen Geschmack getrimmt wurde. Optisch erinnert der Ray EV an Entwürfe a la Nissan Cube oder Pendants aus dem Hause Daihatsu, die ihre Käufer eben vornehmlich in Fernost finden.

Unter der kantigen Haube des Ray EV steckt ein 68 PS starker Elektromotor, der seine Energie aus einem Lithium-Ionen-Polymer-Akku (LiPoly) bezieht. Angetrieben werden die Vorderräder, die Batterien konnten platzsparend unter der Rückbank untergebracht werden. Die Fahrleistungen des kleinen Stromers reichen sicherlich aus, ohne dabei besondere Rücksicht auf große Leistung oder gar Fahrspaß zu nehmen. 15,9 Sekunden braucht der 1,2-Tonner für den Sprint von Tempo Null auf 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 Stundenkilometern – mehr darf ohnehin auf keiner Autobahn außerhalb Deutschlands gefahren werden. Interessantester Fakt bei E-Autos: die Reichweite. Diese liegt laut Kia bei 139 Kilometern, danach muss der Koreaner für sechs Stunden an die heimische Steckdose. Über einen Schnelllader soll sich die Ladezeit aber auf bis zu 25 Minuten verkürzen lassen.

Im Innern gibt sich der Ray EV unprätentiös, seine Antriebsquelle verrät er erst auf den zeiten Blick. Details wie das Navigationsdisplay, das über einen 7-Zoll-Farbbildschrim auch die Standorte der nächsten Ladestation anzeigt, erweisen sich als praktisch. Auch das Problem mit dem fehlenden Verbrennungsgeräusch des Motors hat Kia digital gelöst. Fährt der Kia langsamer als 20 Sachen oder rückwärts, erzeugt ein Sound-Emulator künstlich das Geräusch eines Benziners. Was der kantige Stromer in Korea kosten wird und ob es tatsächlich auch eine Version für Europa geben wird, kann mit Spannung erwartet werden. Unschlagbar günstig dürfte eine solche Version im täglichen unterhalt sein, denn die Kosten für Strom pro Kilometer liegen etwa bei einem Fünftel dessen, was für Benzin bezahlt werden muss. Ausgesprochen günstig kommen E-Autos auch bei der Kfz-Versicherung davon (hier können Sie vergleichen) und die Bundesregierung plant die Steuerbefreiung für ganze zehn Jahre ab Erstanmeldung. Höchste Zeit also, dass Bewegung in dieses Marktsegment kommt! (autaro)

 

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Dezember 12th, 2011

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(Foto: Kia)
München, den 12. Dezember 2011 (autaro) Ab April 2012 will Kia mit seinem neuen Mittelklasse-Modell Optima den deutschen Markt aufmischen und die etablierte Konkurrenz das Fürchten lehren. Die Chancen stehen gut, denn bislang kam kein Kia derart chic gestylt, ordentlich verarbeitet und mit einer solchen Armada an Assistenzsystemen auf den Markt. Und schließlich bleiben die Koreaner ihrer Tradition treu: viel Auto für wenig Geld. 24.490 Euro wird der 170 PS starke Benziner mit vier Zylindern und zwei Litern Hubraum kosten, auf den sich die Kunden aber noch bis Juli freuen dürfen. Bis dahin kann allein der 1.7 CRDi geliefert werden, der mit 24.775 Euro exakt 285 Euro teurer ist. Zudem besticht der Selbstzünder mit seinem niedrigen Durchschnittsverbrauch von 4,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 128 Gramm pro Kilometer entspricht. Auch die Kosten für Kfz-Versicherung und Kfz-Steuer halten sich in Grenzen, sodass der Kia als echtes Schnäppchen in seiner Klasse gilt.

Und dabei wird nicht einmal in Serienausstattung gegeizt. Klimaautomatik, Tempomat, Stereoanlage mit sechs Lautsprechern, Multifunktions-Lederlenkrad, höhenverstellbarer Fahrersitz nebst elektrischer Lordosenstütze, und ein Bordcomputer reisen grundsätzlich mit. In den höheren Ausstattungslinien geht es wahlweise besonders komfortabel oder sportlich zu, es stehen so feine Zutaten wie elektrische Sitzverstellung nebst Lederpolsterung, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Festplatten-Navi und Premium-Soundsystem zur Verfügung. Außerdem erhältlich sind ein Sportfahrwerk, breitere Frontschürze und eine Pedalerie aus gebürstetem Aluminium und schließlich ein riesiges Panorama-Schiebedach aus Glas.

Die vielleicht interessanteste Alternative für Deutschland lässt aber ebenfalls noch auf sich warten, außerdem verrät Korea die Preise hier noch nicht. Der Optima Hybrid soll mit einer Systemleistung von 204 PS und geringem Verbrauch besonders für Nervosität bei der Konkurrenz aus Wolfsburg und Co. sorgen. Zwar kann ein deutlich höherer Preis erwartet werden, als ihn die Koreaner in den USA aufrufen, dort steht der Hybrid für umgerechnet rund 18.400 Euro in den Schauräumen. Die deutschen Hersteller aber, die in dieser Klasse noch überhaupt keine Alternative mit Hybridantrieb offerieren, dürften klar darüber rangieren, wenn es denn einmal soweit ist. (autaro)

 

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Juli 12th, 2011

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(Foto: Kia)
München, den 11. Juli 2011 (autaro) Auf der Seoul Motor Show 2011 zeigte Kia eine spektakuläre Studie zum Thema Elektromobilität. Unter dem Namen „Naimo“ zeigte sich den Zuschauern ein futuristisches Fahrzeug, das neben einem elektrischen Antrieb das ansonsten technisch Machbare demonstrierte. Der Name ist an das koreanische Word „Ne-mo“ („quaderförmig“) angelehnt uns sprichwörtlich Programm. Dabei ist der Nemo nicht rein kubisch, wie beispielsweise der hierzulande eher erfolglose Nissan Cube. Die Formen fließen auch in ihrer Weise, verbinden verschiedene Elemente zu einer scheinbaren Einheit. Frontscheibe und Seitenfenster gehen ineinander über, laut Kia ein Beispiel für die Kombination von Einfachheit und Komplexität, die sich in vielen koreanischen Künsten und Handwerken wiederfindet. „Besonders die asiatische Celadon-Keramik hat das Design des Kia Naimo stark beeinflusst. Deren asymmetrische Formgebung prägte das Glasdach-Design, und die Karosseriefarbe des Naimo ist an das Celadon-typische Jadegrün angelehnt“, formulieren es die Marketingstrategen aus Südkorea.

Nach den Studien Venga EV und POP ist der Naimo das dritte Konzeptfahrzeug mit Elektroantrieb aus dem Hause Kia. Dass alle drei innerhalb eines Zeitraumes von rund einem Jahr präsentiert wurden, macht ferner deutlich, wie ernst die Koreaner dem Thema Elektromobilität nachgehen. Für Vortrieb sorgt im Naimo ein permanentmagnetischer Synchronmotor (PMSM) mit 80 kW (109 PS) Leistung und 280 Nm Drehmoment. Damit dürfte die Studie ziemlich flott von Null auf Tempo 100 beschleunigen, während die Höchstgeschwindigkeit zugunsten der Reichweite auf 150 Stundenkilometer limitiert wurde. Als Energiespeicher dienen sogenannte Lithium-Polymer-Akkus, wie sie derzeit auch in aktuellen Mobiltelefonen verbaut werden. Für einen Serieneinsatz dürften diese freilich noch zu teuer sein, Kia verspricht in der Studie jedenfalls eine Reichweite von gut 200 Kilometern. Ein kompletter Ladezyklus an der heimischen Steckdose benötigt rund fünf Stunden Zeit, währen ein Schnellladevorgang, der bis zu 80 Prozent auflädt, bereits nach 25 Minuten absolviert ist.

Wann und in welcher Form der erste elektrisch betriebene Kia zu uns nach Europa kommen wird, bleibt noch abzuwarten. Die deutsche Konkurrenz dürfte allerdings einen erheblichen Preisdruck aus Fernost bekommen, vergleichbare Kia mit konventionellen Motoren liegen traditionell ein paar Tausender unter den Preisen der Deutschen. Zwar machen sie hinsichtlich der Kfz-Versicherung keine Unterschiede und das das Finanzamt will vergleichbare Steuern. Die Anschaffung – insbesondere ausstattungsbereinigt – ist in der Regel aber deutlich günstiger. Kommt nun auch noch der niedrige Kilometerpreis für die elektrische Energie hinzu, bei dem sich die Koreaner ebenfalls nicht von den europäischen Fabrikaten unterscheiden werden, kann sich der alte Kontinent warm anziehen. Und allein über den Wertverlust, der bei Produkten aus Fernost hierzulande höher ausfällt, lässt sich nicht alles rechtfertigen. (autaro)

 

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Juni 27th, 2011

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(Fotos: Kia)
München, den 27. Juni 2011 (autaro) Als Kia sich anschickte, den europäischen Markt aufzumischen, war allein der Preis das Argument. Neuwagen aus Korea waren billig, in jeder Hinsicht. Allein der Geruch, der den Passagieren in die Nase stieg, erinnerte an Billig-Spielzeug aus China, das sorgsame Eltern wegen der Gesundheitsgefahr ihren Kindern vorenthalten. Wie in den Siebzigern des vergangenen Jahrhundertd, als die Japaner in unseren Breiten Fuß zu fassen begannen, fanden sich aber wegen der geringen Preise doch noch Käufer.

Kia hat seine Hausaufgaben gemacht

Die Situation hat sich während der letzten Jahre allerdings grundlegend geändert. Zwar ist noch immer der Preis das schlagendste Argument für ein Fabrikat aus Korea, es finden sich aber auch weitere Argumente, die pro Import sprechen. So gibt Kia auf seine Modelle neuerdings eine Garantie von sieben Jahren, „innen wie außen“, pauschalieren die Koreaner. Ausgenommen sind zwar auch wie bei der deutschen Konkurrenz Verschleißteile, dennoch ist die Laufzeit, mit Ausnahme der Garantieleistungen von Opel, in Europa nahezu einzigartig. Dazu kommt, dass Kia mit der letzten zu dieser Generation einen wirklichen Design-Sprung hingelegt hat. Vorbei sind die Zeiten, in denen mit Geodreieck und Lineal entworfen wurde, die neuen Kia-Modelle sind bisweilen echte Hingucker geworden. Ein weit aufgerissenes Maul, gefällige Seitenlinien und beim Dreitürer ein regelrecht sportlicher Auftritt, auch heckseitig, machen den Picanto zum echten Würzmittel.

Kein Raumwunder

Die zweite Generation des Picanto ist im Vergleich zu ihrem Vorgänger kaum gewachsen. Um sechs Zentimeter ist der Neue länge als der Alte, dafür wuchs der Radstand um ganze 15 Zentimeter, was in erster Linie den Passagieren in Reihe eins zugute kommt. Nimmt man im Fond Platz, muss man schon die üblichen Einschränkungen der Kleinstwagen-Klasse hinnehmen, Kniefreiheit gibt es wenig und dank der geringen Fahrzeugbreite auch nicht allzu viel Freiheit nach den Seiten hin. Dafür müssen die Passagiere in beiden Reihen auch auf miesen Straßen keine Angst haben, unfreiwillig mit dem Dach in Berührung zu kommen, in Sachen Kopffreiheit überzeugt der Picanto. Das gilt prinzipiell auch für den Kofferrum, wo Kia, sagen wir einmal Gardemaß bietet. In die angegebenen 200 Liter Ladevolumen rechneten die Werbestrategen allerdings auch die Mulde für das Reserverad hinein. Für den alltäglichen Kleinkram oder auch die eine oder andere Getränkekiste reicht der Kofferraum aber aus, zumal er sich durch das Umlegen der Rücksitzlehnen auf bis zu 870 Liter erweitern lässt. Außerdem ist die Ladekante angenehm niedrig und die Heckklappe öffnet weit, das gesamte Frachtabteil ist mithin sehr gut nutzbar.

Der Innenraum gefällt durch Qualität

Der besagte Gestank nach billigem Plastik oder die früher typischen, schlecht entgrateten Kunststoffkanten gehören bei Kia ebenso der Vergangenheit an, wie schlecht sitzende Teile oder Klappergeräusche. Erfreulicherweise gilt das auch für die Klasse der Kleinstwagen, namentlich für den neuen Picanto. Weiterhin umsorgt der kleine Koreaner seine Insassen mit großzügig dimensionierten Sitzen, die angenehm straff gepolstert sind und ausreichend Seitenhalt bieten. Zwar kommt noch immer Hartplastik zum Einsatz, es ist aber von besserer Qualität und die Oberfläche ist aufwendiger genarbt.

Spritziger Motor und angenehmes Fahrwerk

Unter der Haube arbeitet ein Dreizylinder mit rund einem Liter Hubraum, vier Ventilen pro Zylinderkopf und 69 PS Leistung als Einstiegsbenziner. Die drei Kessel nehmen ihre Arbeit deutlich hörbar und mit knurrigem Klangbild auf, beschleunigen den Zwerg aber auch in rund d13 Sekund aus dem Stand auf Landstraßen-Höchstgeschwindigkeit. Jenseits dieser Geschwindigkeitsbeschränkung wird das Ganze dann aber zäh, für lange Etappen auf Autobahn wurde der Picanto eher nicht entwickelt. Etwas mehr Durchzug würde man sich gelegentlich wünschen, es muss oft zum Schaltknüppel gegriffen werden. Dafür rührt es sich im Getriebe aber auch ganz akkurat, die Schaltwege sind nicht zu lang und sauber geführt. Auch das Fahrwerk lässt gegenüber größeren Modellen nicht allzu viel vermissen, es bügelt auch gröbere Unebenheiten zuverlässig glatt und vermittelt guten Fahrbahnkontakt. Allerdings konnten die Abrollgeräusche nicht besonders gut gedämmt werden, ein Leisetreter ist der Picanto nicht. Dafür wetzt er gerade in der Stadt leichtfüßig auch um enge Kehren und findet spielend auch in enge Parklücken. Und, um das Motorenkapitel zu schließen: der Durchschnittsverbrauch von rund fünfeinhalb Litern, der während zahlreicher Testfahrten ermittelt werden konnte, geht in dieser Klasse völlig in Ordnung.

Zweifelhafte Ausstattungspolitik

Kia bietet den Picanto in drei Ausstattungslinien an, nämlich ATTRACT, VISION und SPIRIT. Tagfahrlicht, Bordcomputer (außer 1.0 LPG) und Komfortblinker sind serienmäßig ab der Basislinie Attract mit an Bord. Die nächst teurere Variante Vision glänzt weiterhin mit einer Zentralverriegelung, einem höhenverstellbaren Fahrersitz und mit elektrischen Fensterhebern vorn. Die Top-Variante Spirit schließlich wartet zusätzlich mit Klimaanlage, Audiosystem, elektrisch anklappbaren Außenspiegeln und 15-Zoll-Leichtmetallfelgen auf. Zudem sind optional eine Klimaautomatik, Sitzheizung vorn und ein Dämmerungssensor erhältlich. Ein wenig an den europäischen Standards vorbei zieht Kia mit seiner Ausstattungspolitik hinsichtlich Sicherheit und Insassenschutz. So ist ein ESP, ebenso wie der Knieairbag für den Fahrer oder aktive Kopfstützen in der ersten Reihe erst für die teuerste Version serienmäßig, das ESP ist ab Linie Vision für stolze 450 Euro erhältlich. Und auch nur wenn das ESP mitgeordert wird, verfügt der Picanto über vier Scheibenbremsen.

Motorenpalette ohne Diesel

Neben dem getesteten 1-Liter-Dreizylinder-Benziner kommt der Kia Picanto ab Herbst auch mit einem Ableger, der mit Autogas gefahren werden kann. Bei gleichem Hubraum leistet die Gas-Variante 82 PS und kann wahlweise auch mit Benzin gefahren werden. Wer ein bisschen mehr Bums braucht, greift zur stärkeren Benzin-Version mit 1,2 Litern Hubraum und 85 PS Leistung. Allerdings wird ein Selbstzünder zunächst vergeblich in der Liste gesucht und auch die Start-Stopp-Automatik ist erst optional ab Ausstattungslinie Spirit erhältlich. Dennoch ist der ermittelte Durchschnittsverbrauch von gut fünfeinhalb Litern (Werksangabe: 4,1 Liter pro 100 Kilometer) in diesem Segment okay.

Günstige Unterhaltskosten

Neben den hinnehmbaren Kosten für Benzin schont der Picanto seinen Halter mit fairen Einstufungen bei der Kfz-Versicherung (hier können Sie umfassend vergleichen). Auch bei der Kasko-Versicherung gehört er zu den günstigeren Vertretern, allerdings ist ein hoher Wertverlust zu erwarten. Die Kfz-Steuer fällt dank geringer Schadstoff-werte und des kleinen Hubraums ebenfalls gering aus und schließlich ist der Kia Picanto mit einem Grundpreis von 9.390 Euro eines der wenigen Autos, das man in Europa für unter 10.000 Euro neu kaufen kann. Wer wirklich wenig Geld ausgeben möchte und das Fehlen einer optionalen Klimaanlage oder eines ESPs verschmerzen kann, bekommt hier ausreichend Auto für sein Geld.

Fazit

Wie alle Neuerscheinungen der letzten Jahre aus dem Hause Kia, kann auch der Picanto überzeugen. Die Material- und Verarbeitungsqualität liegt mittlerweile auf europäischem Niveau, die Preise sind nach wie vor knapp kalkuliert und die Garantie mit bis zu sieben Jahren Leistungszeitraum bis zu einer Laufleistung von 150.000 Kilometern kann sich sehen lassen. Prestige lässt ein Kia freilich nach wie vor vermissen, was in dieser Klasse aber ohnehin nicht so sehr zum Tragen kommt. Wenn das so weitergeht, müssen sich zunächst die Japaner und bald auch die Europäer in Sachen Preispolitik etwas einfallen lassen. (autaro)

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März 8th, 2011

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München, den 08. März 2011 (autaro) Mit dem Optima dürfte Kia sein Billigheimer-Image endgültig abgelegt haben. Wurde der Magentis-Nachfolger doch eigens von Designer-Kapazität Peter Schreyer entworfen und kommt so hochwertig verarbeitet gefällig daher, wie vor ihm kein anderer Kia. Nun zeigen die Koreaner in Genf die Europa-Version des Optima Hybrid, nachdem bereits auf der Los Angeles Auto Show die Amerikaner einen Blick auf die umweltfreundliche Mittelklasse-Limousine werfen durften.

Reichlich Leistung bei niedrigem Verbrauch

Doch nicht allein der Umwelt will der Hybridantireb des Optima gefallen, auch der Fahrer kommt in den Genuss üppiger Leistung. Allein der Benziner schöpft bereits 168 PS aus immerhin 2,4 Litern Hubraum. Dazu gesellt sich ein rund 30 kW starker Elektromotor, der die Gesamtleistung auf 209 PS steigert. Dabei ist der E-Motor nicht allein als Unterstützung für den Benziner vorgesehen. Die Fahrt kann auch bis zu einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern rein elektrisch von Statten gehen. Moderne Lithium-Polymer-Akkus im Kofferraum des Optima versorgen den Stromer mit Energie. Grundsätzlich wird die Antriebsenergie über eine Sechsstufen-Automatik an die Vorderräder übertragen. Kia hält sich mit konkreten Angaben zum Optima Hybrid noch recht bedeckt. Ein Durchschnittsverbrauch von 6,2 Litern Benzin pro 100 Kilometer wurde bereits verraten – sollte dieser in der Praxis zu realisieren sein, läge er rund 40 Prozent unterhalb einer vergleichbaren Limousine ohne zusätzlichen E-Motor. Ein durchaus respektabler Wert also.

Marktstart vermutlich Mitte 2011

Noch ist der Optima in Deutschland nicht bestellbar, auch nicht mit konventionellen Motoren. In den nächsten Wochen sollen aber die ersten großen Kia in den Schauräumen der Händler stehen, die Einführung des Optima Hybrid wird für den Sommer 2011 erwartet. Preise sind indes noch nicht bekannt, ebenso wenig die Kosten für die Kfz-Steuer oder für die Kfz-Versicherung sowie die Kasko-Versicherung. Im Vergleich zur Konkurrenz aus Deutschland werden sich aber aller Voraussicht nach einige Euro sparen lassen. (autaro)

 

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Dezember 9th, 2010

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München, den 09. Dezember (autaro) Geschichte wiederholt sich. Dieser Grundsatz gilt nicht nur für die Entwicklungsgeschichte der Menschheit, sie gilt mit Einschränkungen auch für die automobile Welt. Als Japan auf den europäischen Automarkt drängte, wurden Marken wie Honda, Mitsubishi oder Mazda noch belächelt. Später wurden sie, nicht zuletzt wegen ihrer opulenten Serienausstattung zum kleinen Preis zum echten Kassenschlager. Und mittlerweile sind sie in einem Atemzuge mit der europäischen Konkurrenz zu nennen, der größte Autohersteller der Welt ist aktuell mit Toyota sogar ein Japaner.

Als Anfang der 90er Südkorea mit Marken wie Hyundai und Daewoo (heute Chevrolet) auf den europäischen Markt drängte, zeichnete sich ein ähnliches Bild. Die Autos waren gut ausgestattet und kamen zum Kampfpreis, dafür waren sie europäischen Modellen qualitativ wie technisch haushoch unterlegen. Mittlerweile freuen sich die Südkoreaner über adäquate Stückzahlen und qualitativ sind gerade den Schulterschluss am Suchen. So kommt auch der neue Kia Optima als Nachfolger des Magentis optisch daher wie ein Europäer. Das Design stammt aus der Feder eines Deutschen, namentlich Peter Schreier. Dazu bietet die Limousine, die ab Sommer 2011 in Deutschland erhältlich sein wird, mit einer Länge von 4,85 Metern klassenübliche Platzverhältnisse und einen mit 505 Litern Ladevolumen mehr als ordentlichen Kofferraum. Den größten Sprung will Kia aber hinsichtlich Verarbeitungsqualität und Materialauswahl gemacht haben. Im Innenraum dominieren feine Oberflächen und edler Zierrat, alles ist regelrecht verarbeitet, nicht wackelt oder knistert. Vielleicht ist ein VW Passat nochmals hochwertiger in der Haptik, an die restliche Konkurrenz, beispielsweise aus Frankreich, reicht der Optima aber mittlerweile heran. Und schließlich wird er zu Preisen von voraussichtlich unter 35.000 Euro in die Schauräume rollen, inklusive nahezu kompletter Serienausstattung.

Unter der Haube geht es allerdings eher altbacken zu. Der 200 PS starke 2,4-Liter-Benziner mit vier Zylindern bleibt den USA und Kanada vorbehalten, in Deutschland geht der Optima mit einem Zweiliter-Benziner mit 170 und einem 1,7-Liter-Diesel mit 136 PS Leistung an den Start. Später wird ein Turbo-Benziner mit 260 PS Leistung erwartet. Mit dem 2,4-Liter-Benziner (maximales Drehmoment: 186 Nm bei 4.250 U/min) rennt der Koreaner 220 Sachen, der für Europa vorgesehene Vierzylinder dürfte ein wenig schwachbrüstiger zu Werke gehen. (autaro)

 

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Januar 18th, 2010

München, den 18. November (autaro) Eines wird mittlerweile beim Blick auf koreanische Fabrikate a la Kia oder Hyundai deutlich: sie werden erwachsen, sind teilweise sogar schon fast ausgereift. Die Zeiten, als man nach dem Einsteigen in einen Koreaner vor lauter Plastikduft zu ersticken fürchtete, sind vorbei. Auch die Peinlichkeit, bei der Flucht an die frische Luft den Türgriff der billigen Blechdose abzureißen, wird man sich künftig nicht mehr ausmalen müssen. Das Vertrauen, das man seit langem schon in japanische Autos hat, kann man offenbar getrost auf Korea ausweiten. Kia untermauert diesen Eindruck außerdem durch eine siebenjährige Garantie auf alle neuen Modelle – und wie erste Erfahrungen beweisen: zu Recht.

Stimmiges Design

Der neueste Coup aus dem Hause Kia hört auf den Namen Venga, was zu Deutsch soviel bedeutet wie „los geht’s!“. Und tatsächlich, die Formensprache setzt den Namen konsequent um. Im Segment der ganz kleinen Familien-Vans kommt bislang keiner so sportiv daher, wie der Venga. Zwar darf auch bei der in Bälde erscheinenden Neuauflage des Opel Meriva mit einem deutlich frischeren Design gerechnet werden. Doch wird der Vergleich im Verhältnis nicht mehr aussehen, als habe man eine Tupperbox neben einen Römertopf gestellt. Rein optisch ist der Venga durchaus gelungen.

Überdurchschnittliches Platzangebot

Der positive Eindruck setzt sich nach dem Platznehmen im Innenraum fort. Obwohl der Kia sich mit den Außenmaßen in der Länge mit denen eines VW Golf zufrieden geben muss, herrscht innen Raum nahezu im Überfluss. Vorn erleben zwei Erwachsene ein überaus luftiges Raumgefühl, während sich in der zweiten Reihe drei Kinder ebenso großzügig unterbringen lassen. Selbst vier Erwachsene müssen hinsichtlich des Sitzkomforts auch längere Reisen nicht scheuen, reisen drei Erwachsene im Fond, wird es freilich etwas eng. Dass offensichtlich Anleihen beim Hauptkonkurrenten Opel Meriva genommen wurden, zeigt sich auch in der Variabilität. Die Rücksitzbank lässt sich stufenlos verstellen, verschieben oder sogar zu einer ebenen Ladefläche zusammenlegen. Hinsichtlich der Materialauswahl muss festgehalten werden, dass diese zwar nicht ganz auf dem Niveau der europäischen Konkurrenz liegt, angesichts des Kaufpreises aber völlig in Ordnung geht. Die Verarbeitungsqualität stimmt. Außerdem gibt die Bedienung, wenngleich das Armaturenbrett ein wenig verspielt geriet, keinerlei Rätsel auf.

Die Motorisierung reicht aus

Zum Marktstart bietet Kia den Venga mit zwei neu entwickelten Motoren an. Für 13.990 Euro bekommt man einen 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 90 PS Leistung. 1.100 Euro mehr und damit genau 15.090 Euro muss auf den Tisch legen, wer den sparsamen, ebenfalls 90 PS leistenden, 1,4-Liter-Diesel fahren möchte. Dieser ist zwar ebenfalls keine Spaßkanone, kann den Venga aber dank seines maximalen Drehmomentes von 220 Newtonmetern bei 1.750 Touren bequem durch die Stadt oder über Land bewegen. Das Geräuschniveau passt dank des gut gestuften Sechsganggetriebes recht gut zum komfortablen Verhalten der Federung, lediglich ab 3.500 Touren neigt der Selbstzünder zum Brummen und vibriert dann deutlich vernehmbar. Dabei ist der Diesel übrigens die deutlich komfortablere Wahl, die Benziner wirken in nahezu jeder Lebenslage zäh und ungehobelt. Die übrigen angebotenen Motoren kennen wir bereits von Kia cee’d und Soul. Das Fahrverhalten ist, trotz der deutlich spür- und sichtbaren Seitenneigung problemlos – diese ist natürlich auch der großen Höhe des Aufbaus von 1,60 geschuldet.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Preis ist eine Kampfansage. Ein vergleichbarer Opel Meriva kostet mindestens 1.200 Euro mehr, bei schlechterer Garantieleistung und in der Regel höheren laufenden Kosten. Hinzu kommt, dass der Basisdiesel ein kleines Sparwunder ist und dass sich alle Motoren für einen Aufpreis von 300 Euro mit einer tadellos funktionierenden Start-Stopp-Automatik kombinieren lassen. Der von uns gestestete Diesel konnte den von Kia versprochenen Wert von 4,7 Litern Diesel auf 100 Kilometer zwar nicht ganz einhalten, bewegte sich aber nicht deutlich über fünf Litern. Und erwartungsgemäß gestaltet sich auch die Aufpreisliste übersichtlich und in klare Pakete gegliedert. Das Soundpaket sorgt mit 650 Euro Aufpreis für Kurzweile, die Klimaanlage schlägt mit 800 Euro zu Buche. Gute Reise! (autaro)

 

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Januar 6th, 2010

München, den 06. Januar (autaro) Kia glaubt offensichtlich an die Qualität seiner Produkte. Seit 2006 bereits garantieren die Koreaner ganze sieben Jahre die Funktionstüchtigkeit ihres Kompaktmodells Cee’d. Und seit dem ersten Januar 2010 gilt diese Garantie nun auch für die übrigen Modelle aus dem Hause Kia. Ausgenommen hiervon sind freilich die besonders stark frequentierten Taxen.

Dabei gilt die Garantie in den ersten drei Jahren ohne Einschränkungen hinsichtlich der Laufleistung, danach gilt eine Begrenzung von 150.000 Kilometern. Außerdem gewährt Kia, allerdings mit unterschieden von Modell zu Modell auch noch eine sieben- bis zwölfjährige Garantie gegen Durchrostung sowie eine fünfjährige Garantie für den Lack des Fahrzeuges. Dabei gibt es aber auch Beschränkungen. Für Infotainment-Geräte wird grundsätzlich drei Jahre garantiert, für Zubehör- oder Ersatzteile sowie für die Batterie nur zwei Jahre. Die sogenannten Verschleißteile wie Bremsklötze, Kupplungsbeläge oder Reifen sind komplett ausgenommen. Grundsätzlich ist die Voraussetzung für den Bestand der Garantie eine regelmäßige Wartung. Das gilt auch, wenn das Fahrzeug verkauft und die die Garantie damit von einem neuen Halter mit übernommen wird. (autaro)

 

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November 4th, 2009

München, den 04. November (autaro) Kia begreift sich als Vorreiter in diesem Segment: mit dem Kia Forte Hybrid kommt die erste Kompakt-Limousine, die durch ein duales System aus Gasbrenner und Elektromotor. Dabei handelt es sich allerdings um keinen Vollhybriden, mit dem über kürzere Strecken auch rein elektrisch gefahren werden kann. Sondern beim Forte kommt sogenannte Mildhybrid-Technik zum Einsatz, bei der der E-Motor den Verbrennungsmotor lediglich unterstützt und im Schubbetrieb als Generator fungiert. Die beispielsweise beim Bremsen frei werdende Energie wird in einer 180-Volt-Lithium-Polymer-Batterie zwischengespeichert und hilft so, den Verbrauch zu senken. Als weitere Maßnahmen verfügt die Karosserie über einen sensationell günstigen cW-Wert von 0,26 und rollt auf besonders rollwiderstandsarmen Reifen.

Da das Tankstellennetz für Flüssiggas, sogenanntes LPG (Liquified Petroleum Gas) nicht über die Dichte des konventionellen Tankstellennetzes verfügt, spielt die Ladekapazität der Tanks eine gewichtige Rolle. Der Forte verfügt über zwei Tanks á 45 Liter, kann also bis zu 90 Liter LPG tanken. Laut Wertsangabe hat er damit eine Reichweite von über 850 Kilometern – das wäre mehr als alltagstauglich.

Ganz dem Beispiel des Hondy Insight folgend, unterstützt ein Assistenzsystem den Fahrer beim Spritsparen, indem es über ein kleines Display virtuelle Blumen erblühen oder verwelken lässt. Wie in dieser Fahrzeugkategorie üblich, verfügt der Kia serienmäßig über ein stufenloses CVT-Getriebe, das seine Arbeit effektiv und unauffällig verrichtet. Allerdings enttäuscht der Durchschnittsverbrauch auf der ganzen Linie: wer das Gaspedal nicht nur streichelt, hat schnell eine Sieben vor dem Komma der Durchschnittsverbrauchsanzeige stehen. Mit zügiger Autobahnfahrt und ein wenig Beladung gerne auch einmal die Acht. Damit wird die Herstellerangabe von 5,3 Litern auf 100 Kilometer deutlich verfehlt. Darüber kann allenfalls der günstige Kaufpreis hinwegtrösten. In Korea kostet der Kia Forte Hybrid derzeit umgerechnet rund 15.000 Euro. (autaro)

 

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Juni 19th, 2009

München, den 19. Juni (autaro) Wer den Namen des neuen Sprösslings der Kia-Familie hört, wird sich nichts Spektakuläres dabei denken: No.3 heißt die Studie, die 2010 kaum verändert in Serie gehen wird. Die 2009 auf dem Genfer Salon vorgestellte Studie verfolgt das Hochdach-Konzept, das wir bereits von Autos wie dem Golf Plus kennen. Allerdings ist die Interpretation deutlich pfiffiger geraten und wird bis zum Marktstart kaum etwas von ihren unkonventionellen Details verlieren. Das jedenfalls verspricht Chefdesigner Peter Schreyer: “Der Wagen unterscheidet sich nur im Detail von der Serienversion […] sogar das Glasdach und die längs verstellbare Rückbank werden wir beibehalten.“

Zur Auswahl stehen ab Markteinführung zwei Benziner und ein Dieselmotor. Bei den Benzinern handelt es sich um einen 1,4-Liter-Vierzylinder mit 101 Pferdestärken, der zweite, ein 1,6-Liter-Vierzylinder leistet 126 PS. Die Dieselfraktion besteht zunächst nur aus einem 1,6-Liter-Vierzylinder, der immerhin 128 PS leistet. Dieser soll aber Ende 2010 Verstärkung durch einen besonders sparsamen 1,4-Liter-Vierzylinder erhalten. Spätestens dann soll auch die optionale Wandler-Automatik durch ein Doppelkupplungsgetriebe ersetzt werden. Die aktuelle Automatik ist zwar mit dem geplanten Start-Stopp-System kombinierbar, verfügt allerdings nur über vier Gänge, was den Verbrauch leider deutlich in die Höhe treibt. Die No.3 aus dem Hause Kia ist damit ein schlüssiges Konzept. Zwar hält man sich bezüglich der Preisgestaltung in Korea noch bedeckt, doch auf diesem Gebiet ist man von Kia eigentlich nur positive Überraschungen gewohnt. (autaro)

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