Archiv für die ‘Land-Rover’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Juli 6th, 2011

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(Foto: Land Rover)
München, den 06. Juli 2011 (autaro) Seit Land Rover und damit auch die edlen Ableger namens Range Rover in den indischen Tata-Konzern eingegliedert wurden, kann man den Vorwurf mangelnden Umweltbewusstseins nicht mehr machen. Ebenso wie bei den Geschwistern aus dem Hause Jaguar kommen zwar naturgemäß große und stark motorisierte Fahrzeuge auf die Straße, die bislang nie auf ein sonderlich grünes Image verweisen konnten. Die Ingenieure tun hingegen alles, aus dem schweren Erbe hinsichtlich der Effizienz das Beste zu machen. Kein Wunder also, dass hierzulande die meisten Land Rover Discovery mit einem effizienten Selbstzünder unterwegs sind, beim Range Rover Sport ist der Diesel-Anteil ebenfalls hoch.

Zum nächsten Modelljahr unterhalten nun Sowohl der Land Rover Discovery als auch der Range Rover Sport für ihre Diesel eine achtstufige Automatik aus dem Hause ZF. Zudem steigt die Leistung des SDV6-Diesels von 245 PS auf 256 PS. Trotz dieser ´Leistungsspritze und des nach wie vor wuchtigen Drehmoments von 600 Newtonmetern sinkt der Durchschnittsverbrauch. Nur noch 8,8 Liter Diesel sollen Landy und Range Sport mit dem großen Diesel verbrauchen, der schwächere Dreiliter-Diesel mit unveränderten 211 PS konnte in beiden Modellen auf 8,5 Liter pro 100 Kilometer gezügelt werden. Da das neue Achststufen-Getriebe serienmäßig einzieht, steigt der Grundpreis des Land Rover Discovery um 800 Euro auf 46.700 Euro. Der Range Rover Sport startet bei 55.800 Euro für den 3.0 TDV6 S. Weiterhin verfügbar und mit raketenartigem Antriebsverhalten: das Topmodell Range Rover Sport 5.0 Supercharged mit 510 PS. Damit wird der Range zu einer der Schnellsten deutschen Schrankwände auf Europas Straßen, nach dem Verbrauch traut man sich indes kaum zu fragen.

Weiterhin unverändert bleiben trotz des hohen Prestige ein ordentlicher Wertverlust, gerade in den ersten drei Jahren. Bei der Kfz-Versicherung gehören edle SUV von diesem Schlage meist in die teuerste Typklasse mit der Nummer 25. Und die Kfz-Steuer fällt je nach Modell auch recht beträchtlich aus. Da kann es schon beruhigen, dass zumindest die selbstzündende Fraktion ein wenig sparsamer geworden ist. (autaro)

 

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Februar 17th, 2011

München, den 17. Februar 2011 (autaro) Um ihre schwergewichtigen SUV auch in Zukunft unter das Volk bringen zu können, muss die Tata-Tochter Range Rover den Spritverbrauch drastisch reduzieren. Sicher, auch der 510 PS starke Achtzylinder verkauft sich noch, aber dass fossile Brennstoffe endlich sind, hat sich auch der Geländewagen-Szene herumgesprochen. Da liegt der Griff zum Hybridantrieb nicht weit, insbesondere mit der Option, die Akkus auch per Stromkabel laden zu können. Dabei lässt Range Rover den Schritt, komplett neue Plattformen zu entwickeln aus und rüstet bestehende Konzepte quasi mit E-Motor und Akkus nach. Das hat einerseits den Vorteil, dass sich die Kosten in einem überschaubaren Rahmen bewegen und andererseits den Effekt, dass die Geländegängigkeit ohne nennenswerte Abstriche erhalten bleibt. Allein das Gewicht steigt durch die zusätzlichen Komponenten nochmals beträchtlich.

Bereits seit längerem drehen mehrere Prototypen ihre Runden zur Erprobung der Hybrid-Technik. Dabei handelt es sich um modifizierte Range Rover Sport mit dem 245 PS starken Sechszylinder-Diesel mit 600 Newtonmetern maximalem Drehmoment. Der Selbstzünder wird durch einen E-Motor unterstützt, der seine Kraft an die Hinterachse gibt, Leistung oder Drehmoment wurden aber bislang nicht genannt. Bekannt ist hingegen, dass die Fahrt auch bis zu 32 Kilometer rein elektrisch möglich ist, was auch eine ordentliche Akku-Kapazität schließen lässt. Außerdem wurden bereits erste Werte hinsichtlich der CO2-Emission bekannt gegeben. Wenn diese stimmen, wäre das eine kleine Sensation: gerade einmal 89 Gramm Kohlendioxid will der Prototyp pro Kilometer in die Luft blasen, das ist ein Wert auf Kleinstwagenniveau. Umgerechnet auf den Durchschnittsverbrauch bedeutet das 3,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Zum Vergleich: der Diesel ohne E-Motor verbraucht über neun Liter Diesel, was bei einem Leergewicht von über 2,5 Tonnen nur natürlich ist. Bei alledem darf freilich nicht vergessen werden, dass der Wert allein mit voll geladenen Akkus erreicht wird, der Strom muss schließlich auch noch produziert werden. Erfreulich wäre ein solcher Verbrauchwert aber allemal, zumal der Range Rover schon mit Anschaffungskosten, Kfz-Versicherung, Teil- und Vollkasko sowie bei der Kraftfahrzeug-Steuer ganz beträchtlich zu Buche schlägt. Hinzu kommt das stets wachsende Umweltbewusstsein in der Bevölkerung, zumindest in Europa, das Fahrern schwerer SUV gelegentlich den Spaß verleidet. Wann und zu welchem Preis wir mit dem ersten Range Rover mit Doppelherz rechnen können, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Wir erwarten ihn jedenfalls mit Vorfreude. (autaro)
(Fotos: Land Rover)

 

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Dezember 22nd, 2010

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München, den 22. Dezember (autaro) Der demographische Wandel unserer Bevölkerungsstruktur treibt so manche Blüte. Die Schere zwischen Ober- und Unterschicht geht immer weiter auseinander, leider zu Lasten einer breiten Mittelschicht. Das weckt unter Umständen Neid und Begehrlichkeiten und insbesonere in der Oberschicht das Bedürfnis nach mehr Sicherheit. Doch gerade in Staaten wie Russland, China oder den Ölstaaten des mittleren Ostens zeigen Oligarchen oder Neureiche gerne, was sie haben. Und ob sie nun tatsächlich durch Macht oder Reichtum in besonderer Gefahr schweben oder es einfach nur gerne würden: ein gepanzertes Fahrzeug bietet zusätzliche Sicherheit.

Diesem Wunsch nach Schutz kommt ab dem Modelljahr 2011 auch Land Rover mit seinem Discovery nach. Gemeinsam mit dem unternehmen Centigon, einem amerikanischen Spezialisten für Fahrzeug-Panzerung, entwickelten die Briten ein Sonderschutzfahrzeug auf Basis des SUV Discovery, das mittels schussfester Stahlpanzerung und Verglasung den Widerstandsklassen B6 und BR6 genügt. Doch nicht nur Projektilen oder Splittern trotzt der Doscovery, auch Explosionen mit einer Wucht von bis zu 15 Kilo TNT soll er standhalten. All die Maßnahmen fordern natürlich ihren Tribut, die „Armoured“-Version bringt stolze 3,5 Tonnen auf die Waage. Dennoch beträgt die zulässige Zuladung noch immer 500 Kilo, was freilich umfassende Modifikationen an Fahrwerk und Bramsanlage nötig machte. Damit außerdem noch standesgemäße Fahrleistungen gewährleistet werden können, werkelt unter der Haube ein 5,0-Liter-V8-Benziner mit 510 Nm maximalem Drehmoment und einer Leistung con 375 PS. Damit sprintet der Panzer in knapp über zehn Sekunden von Null auf Tempo 100 – die Höchstgeschwindigkeit wird aus sicherheitstaktischen Überlegungen nicht verraten.

Zur Grundausstattung gehören unter anderem eine Gegensprechanlage zur Kommunikation mit der Außenwelt und eine Durchreiche für Dokumente oder ähnliches auf der Fahrerseite. Zudem sorgt eine neu entwickelte Airbag-Anlage für den besonderen Schutz von Fahrer und Beifahrer und eine zugriffgesicherte Auspuffanlage sowie eine zweite Batterie für mehr Sicherheit im Stand. Weitere Sicherheitsfeatures sind auf Wunsch lieferbar, jeder Discovery mit Extraschutz ist mehr oder weniger eine Einzelanforderungen nach den Wünschen des Kunden. Der Preis kann daher auch nicht explizit genannt werden. (autaro)

 

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August 13th, 2010

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München, den 13. August (autaro) Kleine SUV kommen neuerdings häufig auch ohne Allradantrieb aus. Warum auch nicht? Die meisten Vertreter dieser Zunft werden ja doch nur Hausfrauen bewegt, die bei der täglichen Fahrt zum Supermarkt oder während des Transportes der Sippschaft höher sitzen und sich sicherer fühlen möchten, als in einem herkömmlichen Pkw. Es ist daher nur konsequent, dass künftig auch der Land Rover Freelander dem Beispiel von VW Tiguan und Co. folgt und als reiner Fronttriebler erhältlich sein wird.

Dies geht Hand in Hand mit dem für das Modelljahr 2011 fälligen Facelift, die neue Basisversion lautet auf den Namen „e4D“. Unter der Haube verrichtet ein 2,2-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel seinen Dienst, der 150 PS leistet und mit Sechsgang-Schaltung und Start-Stopp-Automatik ausgerüstet sein wird. Laut Land Rover soll er mit nur sechs Litern Diesel 100 Kilometer weit kommen, ein Wert, der auf dem Prüfstand nach ECE-Norm ermittelt wurde und in der Praxis eher nach acht Litern aussehen wird. 11,7 Sekunden vergehen für den Sprint auf Tempo 100 und bei 181 Sachen wird die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Wenigstens 28.200 Euro müssen Fahrer des e4D anlegen.

Mit 36.400 Euro steht der TD4 mit Allradantrieb, 190-PS-Diesel und Sechsstufenautomatik in der Liste, der laut Testnorm einen Liter mehr verbraucht als der Einstiegsmotor. Den Stammtisch-Sprint absolviert diese Variante in 9,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 190 Stundenkilometern. (autaro)

 

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Februar 2nd, 2009

München, den 2. Februar (autaro) Die Abwrackprämie stößt auf enorme Kundenresonanz. Nicht nur die Autohändler haben nun seit längerem etwas mehr Stress, sondern auch die Autoverwerter erleben unerwartet im Winter Hochsaison. Hamburger Abendblatt berichtet in seiner online Ausgabe vom kleinen Autoverwerter Dabelstein, der gerade einen Run erlebt. Bis wohin das Auge reicht sind im Hof des traditionsreichen Meisters unzählige VW Golf, Opel Kadett, Fiat und sonstige Autos zu sehen.
„Wir ersticken an Autos. Die Leute sind wie wild“, sagt der Geschäftsführer des Autohofes Claus Dabelstein der online-Ausgabe der Zeitung. Und der Herr kennt sich gut aus. Der Meister führt seit rund 40 Jahren den staatlich zertifizierten Autohof im Gewerbegebiet Bültbek in Siek. In normalen Zeiten landen bei ihm 1 bis 2 Fahrzeuge pro Woche, neulich sind es aber 5 bis 6 pro Tag und diese Zahlen werden sich noch erhöhen.
Herr Dabelstein weist aber auch auf eine etwas beunruhigende Tendenz hin. Verschrottet werden auch völlig verkehrstüchtige Fahrzeuge, die noch mindestens fünf oder sechs Jahre Leben in sich haben. „Ein Seat Arosa“ – gibt der Geschäftsführer als Beispiel – „43.000 Kilometer gelaufen, neun Jahre alt.“ Auch der 94-er Golf Cabriolet mit zwei Jahren TÜV und grüner Schadstoffplakete muss verschrottet werden. Man fragt sich deshalb, ob die Abwrackprämie wirklich nur Vorteile für die Umwelt hat. In diesen Autos wurden einst Ressourcen investiert, die anscheinend noch nicht völlig verbraucht sind.
Claus Dabelstein prognostiziert, dass der Run auf die Abwrackprämie noch zwei bis drei Monate maximal dauern wird, dann ist aber wieder Ruhe. (autaro)

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