Archiv für die ‘Mazda’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Oktober 26th, 2011

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(Foto: Mazda)
München, den 26. Oktober 2011 (autaro) Mazda frischt seinen Kompakten, den Mazda 3 zum neuen Modelljahr umfassend auf. Damit schärfen die Japaner nicht nur das Design des sportlichen Golf-Konkurrenten, sondern verbessern gleichzeitig auch Fahrbahnkomfort und Handling, zudem sollen Aerodynamik und Effizienz zulegen. Außerdem haben die Ingenieure ihr Augenmerk deutlich auf den Geräuschkomfort gerichtet, der Neue soll im Innenraum nun wesentlich leiser sein und dem ewigen Klassenprimus Golf die Stirn bieten können. Das Beidienkonzept wurde nochmals überarbeitet und soll den Fahrer nun während der Fahrt noch weniger in Anspruch nehmen und dadurch auch weniger vom Verkehrsgeschehen ablenken.

Neuigkeiten hakten auch unter der Motorhaube Einzug. So ist mit dem Facelift auch der kleine 1,6-Liter-Benziner optional mit Automatikgetriebe lieferbar, das bislang den größeren Motoren vorbehalten blieb. Die Sparsamste Alternative, den Mazda 3 zu bewegen, ist der 1,6-Liter-Turbodiesel, der aus vier Zylindern ein maximales Drehmoment von 270 Newtonmetern und eine Nennleistung von 115 PS mobilisiert. Der stärkere Selbstzünder holt aus 2,2 Litern Hubraum 150 PS und wuchtet satte 360 Nm auf die Kurbelwelle. Und für Freunde der besonders sportiven Gangart: auch der Top-Benziner mit Turboaufladung und Benzin-Direkteinspritzung bleibt im Programm und leistet noch immer 260 Pferdchen, die er aus vier Zylindern und 2,3 Litern Hubraum generiert. Damit bleibt der Mazda 3 in der Kompaktklasse einer der stärksten Fronttriebler weltweit.

Ausstattungsseitig muss sich der Mazda 3 ebenfalls nicht vor der etablierten Konkurrenz verstecken: Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht stehen ebenso auf der Aufpreisliste wie ein Spurwechselassistent. Die Handschalter bekommen serienmäßig eine Schaltpunktanzeige für energieeffizientes Fahren und ebenfalls als Option ist ein preisgünstiges, integriertes Navigationssystem von TomTom erhältlich. Die Preise beginnen ab 16.990 Euro, was in dieser Klasse auf den ersten Blick kein Schnäppchen ist. Verglichen mit der deutschen Konkurrenz aber ist der Mazda schon in Grundausstattung nahezu komplett ausgestattet, außerdem kostet er nicht die Welt mit Blick auf die Kfz-Versicherung und die Kfz-Steuer. Seinen Preis ist er allemal wert. (autaro)

 

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Oktober 3rd, 2011

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(Fotos: Mazda)
München, den 03. Oktober 2011 (autaro) Der japanische Hersteller Mazda hat sich mit der Entwicklung eines kompakten SUV á la VW Tiguan eine ganze Weile Zeit gelassen. Während die Japaner beispielsweise mit dem heckgetriebenen Roadster MX-5 Trendbewusstsein bewiesen und die deutsche Konkurrenz mächtig unter Druck setzten, war es im Bereicht der leichten Geländewagen genau umgekehrt. Und erste Blicke auf den Japan-Kletterer und in sein Datenblatt beweisen: die lange Entwicklungszeit könnte sich gelohnt haben. Allein das Design überzeugt schon auf den ersten Blick, der CX-5 wirkt kompakt, sportlich, schnittig. Kein Vergleich zu Konkurrenten wie Renault Koleos oder Ford Kuga, erst recht nicht zum Klassenprimus Tiguan. Zwar ist auch der Mazda fast 1,70 Meter hoch und mit 4,50 Metern Länge eine stattliche Erscheinung. Die Proportionen und Detail wie der Dachspoiler lassen ihn aber optisch kompakter erscheinen, außerdem streckt der 2,70 Meter lange Radstand die Fuhre ordentlich in die Länge.

Ist nicht Raum der wahre Luxus?

Auch im Innenraum setzt sich der positive Gesamteindruck fort. Vorn herrscht Platz im Überfluss, Fahrer und Beifahrer nehmen auf üppig dimensionierten Fauteuils Platz und haben nach allen Seiten hin ausreichend Luft. Das gilt aber – und das ist die eigentliche Überraschung – auch für Reihe zwei. Die bequeme und gut konturierte Rückbank lässt sich zwar nicht in der Länge verschieben und groß gewachsenen Menschen könnte es auf langen Reisen an Schenkelauflage mangeln. Die Beinfreiheit kann hingegen wirklich überzeugen, der lange Radstand spielt hier geschickt einen seiner vielen Vorteile aus. Und auch die nach hinten dynamisch abfallende Dachlinie lässt nur von außen befürchten, in den hinteren Reihen könnte zu wenig Luft zwischen den Köpfen der Passagiere und der Dachlinie zirkulieren. Und schließlich die Gepäckabteilung: auch hier verschwinden 500 Liter Ladegut ohne Probleme, das Ladeabteil ist eben und dank niedriger Ladekante gut zu bestücken. Und sollte mehr Platz benötigt werden, klappt die Rückbank auf Knopfdruck zusammen und erweitert den Frachtraum um ein Weiteres, dazu bleibt der Ladeboden ebenfalls eben.

Solidität und ordentliche Materialauswahl

Wer einmal die Fingerspitzen über die Oberflächen des Mazda-SUV streichen lässt, stellt fest, welche Welten zwischen der Verarbeitungsqualität früherer Japaner und heutigen liegt. Die Oberflächen gefallen durch Softtouch-Haptik, die Spaltmaße stimmen und alle Schalter und Hebel geben beim Einrasten ein sattes „Klick“ von sich und melden mit definierten Druckpunkten zurück. Außerdem knistert oder klappert in diesem Mazda nichts mehr, die Karosserie erscheint außerordentlich verwindungssteif.

Neuartiges Bedienkonzept

Bei der Bedienung beschreiten die Japaner neue Wege: ähnlich dem zentralen Dreh-Drück-Schalter, den erstmals BMW mit seinem iDrive einführte, lassen sich auch die vielen Funktionen des CX-5 über einen mittig sitzenden Knopf bedienen. Hinzu kommt allerdings noch ein Touchscreen in der Mittelkonsole, der griffgünstig platziert wurde und dem Fahrer die Bedienung zusätzlich erleichtert. Zudem befindet sich das SUV hinsichtlich Kompatibilität und Vielseitigkeit vollends auf der Höhe der zeit. Ob per Bluetooth oder Kabel, iPod, Telefon oder andere Geräte lassen sich problemlos anschließen und über den Zentralschalter steuern. Und schließlich, soviel Zeit muss sein: die Optik gefällt. Drei klassische Rundinstrumente in chromumrandeten Röhren deuten auf eine gewisse Fahraktivität hin, das griffgünstige Lederlenkrad mit drei Speichen, Multifunktionskonsole und feinem Aluminium sorgt zusätzlich für eine sportliche Note. Und schließlich der kurze und griffgünstige Schaltknüppel, aber dazu später mehr.

Diesel mit Doppelturbo, Benziner komplett ohne

Einen eigenen Weg beschreitet Mazda bei den Motoren. Während allerorts zunehmend auch die Benziner auf kleinen Hubraum getrimmt und dafür mit Turbolader ausgestattet werden, verzichtet Mazda bei diesen völlig auf die Zwangsbeatmung. Stattdessen haben die Ingenieure den Wirkungsgrad des Vierzylinders optimiert, insbesondere durch eine höhere Verdichtung. Mit 14:1 sucht der Ottomotor in diesem Segment vergeblich nach vergleichbaren Konkurrenten und entwickelt immerhin 165 PS aus zwei Litern Haubraum. Das maximale Drehmoment liegt harmonisch über das gesamte Drehzahlband verteilt an und entwickelt seine Kraft ohne den turbotypischen Punch. Allerdings will der Motor für flotte Fahrten auch bei Laune gehalten werden, höhere Drehzahlen sind in diesem Falle angesagt, die dann wiederum den Verbrauch in die Höhe treiben. Umgekehrt halten die Japaner es bei den Selbstzündern. Der 2,2-Liter-Verizylinder kommt mit 150 oder 175 PS daher und ist in jedem Falle doppelt aufgeladen. Das Ergebnis: der 175-PS-Diesel stemmt 420 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Kurbelwelle, das wiederum serienmäßig auf alle vier Räder verteilt wird. Der kleinere Diesel und der Benziner kommen serienmäßig mit zwei angetrieben Rädern aus, sind aber gegen Aufpreis auch als Allradler lieferbar. Apropos Aufpreis: das optionale Automatikgetriebe macht seine Sache mit sechs Stufen zwar auch sehr ordentlich, schaltet weich und schluckt wenig Drehmoment. Das serienmäßige Sechsganggetriebe macht allerdings soviel Laune, dass selbst eingefleischte Automatik-Fahrer zweimal überlegen sollten, ob sie nicht zur manuellen Box greifen. Derart kurze Schaltwege und präzise geführte Gassen bietet aktuell keiner, hier kann sich der Mazda selbst mit der Konkurrenz aus München messen – Chapeau!

Der CX-5 ist ein Leichtgewicht

Die eigentliche Sensation beim Mazda CX-5 aber ist sein revolutionäres Leichtbau-Konzept. Dank hochfester Stahlkonstruktionen, Aluminium und Magnesiumverbindungen und vieler weiterer kleiner Innovationen bringt es das stattliche SUV auf ein Leergewicht unterhalb von 1.400 Kilogramm. Damit ist es kaum schwerer als ein gut ausgestatteter VW Golf und sollte die Konkurrenz zum Grübeln animieren. Nicht zuletzt deshalb kommen die Diesel auf einen Durchschnittsverbrauch von 4,8 Liter Diesel und der Benziner mit 6,1 Liter ebenfalls auf einen hervorragenden Wert. Hierfür gehört den Japanern tatsächlich ein Preis verliehen!

Preis-Leistungs-Verhältnis

Noch stehen die Preise für den Mazda CX-5 nicht fest, erwartet wird aber – typisch Mazda – ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei der Kfz-Steuer dürfte der Japaner wegen des Hubraums zwar allenfalls Durchschnitt sein, hinsichtlich Kfz-Versicherung und Kasko-Versicherung kann allerdings in dieser Klasse grundsätzlich mit relativ hohen Kosten gerechnet werden (hier können Sie alle Modelle vergleichen). Besonders fortschrittlich soll das SUV allerdings in Sachen Wertstabilität sein: „Unser Ziel war es, ein Fahrzeug zu entwickeln, dessen Anziehungskraft über einen langen Zeitraum frisch bleibt und der seinen Besitzer über Jahre hinweg mit Freude und Stolz erfüllt“, sagt CX-5 Programm-Manager Hideaki Tanaka. „Der CX-5 soll das Beste aller Welten bieten, um sich den unterschiedlichen Lebensstilen und Lebenssituationen unserer Kunden perfekt anpassen zu können und ihre hohen Erwartungen über einen langen Zeitraum zu erfüllen. Unser Bestreben war die Innovation des Fahrvergnügens. Der CX-5 erreicht dieses Ziel durch seine Erscheinung, sein präzises Handling, seine durchdachte Funktionalität und seine langanhaltende Anziehungskraft.“

Fazit

Der CX-5 könnte für Mazda der ganz große Wurf werden. Optisch gelungen, qualitativ hochwertig und für ein SUV sensationell leicht – wenn die beliebten, leichten Geländewagen dauerhaft eine Zukunft haben, dann diese. (autaro)

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Knackiges Heck

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Seine Länge von 4,50 Metern sieht man dem CX-5 kaum an

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Die neue Mazda-Optik gefällt

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Hochwertiges Interieur

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… mit feinen Materialien

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… und ordentlichem Finish

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Das manuelle Sechsganggetriebe ist der Knaller

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Da geht was rein

 

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September 1st, 2011

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(Foto: Mazda)
München, den 01. September 2011 (autaro) Ab Frühjahr 2012 will auch der japanische Hersteller Mazda am großen Erfolg kompakter SUV teilhaben. Mit dem CX-5 blasen die Japaner zum Angriff auf VW Tiguan und Konsorten, wollen mit hervorragenden Verbrauchswerten und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Präsentiert wird der kompakte Kraxler auf der Frankfurter Internationalen Automobilausstellung (IAA), die als Weltleitmesse vom 15. bis zum 25. September ihre Pforten öffnet. Ab April kommt der CX-5 dann zu den Händlern, zu Preisen, die unterhalb der 25.000 Euro starten.

Wie in dieser Klasse mittlerweile üblich, wird es den neuen Geländewagen mit Allradantrieb, aber auch in einer günstigeren und leichteren Frontantriebs-Version geben. In der Länge misst der CX-5 ordentliche 4,54 Meter, was in Kombination mit einem Radstand von 2,70 Meter genügend Platz für die Insassen in beiden Sitzreihen bedeuten dürfte. Erste Bilder attestieren dem Japaner außerdem ein äußerst gediegenes Inneres, zur bei Mazda üblichen, umfangreichen Serienausstattung gesellt sich schließlich eine ebenso umfangreiche Armada an Extras und kleinen elektrischen Helferlein.

Die eigentliche Sensation befindet sich allerdings unter der Motorhaube: Mazda hat nämlich Motoren entwickelt, die mit einem Durchschnittsverbrauch zwischen 4,5 und 6 Litern auskommen sollen. Dabei ist die Basismotorisierung ein Zweiliter-Benzin-Direkteinspritzer, der 165 PS leistet und sich mit 6 Litern Benzin pro 100 Kilometer begnügen soll. Start-Stopp-Automatik sei Dank, kommt dies einem CO2-Ausstoß von weniger als 140 Gramm pro Kilometer gleich. Nochmals sparsamer geben sich die beiden Selbstzünder. Beide schöpfen ihre Kraft aus 2,2 Litern Hubraum, leisten 150 oder 175 PS und verbrennen nur 4,5 bzw. 4,9 Liter Diesel auf 100 Kilometer. In CO2-Emissionen gerechnet bedeutet das einen Ausstoß von 120 bzw. 130 Gramm – für ein SUV wirklich gute Werte. Auch hinsichtlich der Kfz-Versicherung kann mit niedrigen Beiträgen gerechnet werden (hier können Sie vergleichen), wenngleich SUV hier etwas über herkömmlichen Pkw rangieren. Einen VW Tiguan gibt es zwar auch schon für weniger als 25.000 Euro, dieser ist aber als Tiguan „Trend & Fun“ deutlich karger ausgestattet als ein vergleichbarer Mazda in Grundausstattung. Der CX-5 dürfte mithin eine ernstzunehmende Konkurrenz für das Establishment der kompakten SUV werden. (autaro)

 

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September 7th, 2010

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München, den 07. September (autaro) Mit den Automessen kommen von allen Herstellern entweder neue Modelle oder es werden zumindest die aktuellen Modelle aufgefrischt. So ergeht es auch dem Mazda 2, der sowohl äußerlich wie auch unter der Motorhaube auf den aktuellen Stand der Technik gebracht wird. Auf dem Autosalon in Paris (02. bis 17. Oktober) wird er der Weltöffentlichkeit präsentiert, auch wenn die wirklichen Blitzlichtgewitter vielleicht eher bei der Konkurrenz einschlagen.

Zunächst erfüllen künftig alle Motoren die Abgasnorm Euro 5 und dürfen daher auch im folgenden Jahr uneingeschränkt weiter in Europa verkauft werden, bzw. steigen nicht in der Steuer. Hinsichtlich der Einstufung bei der Kfz-Versicherung (hier geht’s zum Tarifcheck) bleibt übrigens alles beim Alten und der Mazda 2 einer der günstigsten seiner Klasse. Außerdem gibt es ihn künftig auch mit Automatikgetriebe. Optisch kommt der Mazda 2 leicht modifiziert daher, außerdem wurde der Innenraum überarbeitet und bekommt hochwertigere Materialien. Das Fahrwerk soll auch alles besser können als bisher, insbesondere die holperige Vorderachse auf schlechtem Untergrund wollen die Ingenieure in den Griff bekommen haben.

Schließlich noch eine Neuerung, die den größeren Mazda 3 betrifft. Sein 1,6-Liter-Diesel wurde im Hinblick auf die Effizienz verbessert und leistet künftig sechs PS mehr und damit 115 PS. Den Durchschnittsverbrauch gibt Mazda mit 4,4 Litern und den CO2-Ausstoß mit 117 Gramm pro Kilometer an, während das maximale Drehmoment um rund zehn Prozent zugelegt haben soll. (autaro)

 

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Juli 29th, 2010

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München, den 29. Juli (autaro) Wirtschaftskrise hin, Treibhauseffekt her, SUV verkaufen sich auch im umweltbewussten Europa noch immer wie geschnitten Brot. Zwar ist man nicht mehr so großmannssüchtig wie zu Beginn des Trends, mittlerweile wird verstärkt zum „SUV light“ vom Schlage eines VW Tiguan oder BMW X1 gegriffen, die mittlerweile sogar ohne Allradantrieb erhältlich sind. Doch auch die größeren Varianten finden nach wie vor Zuspruch. So sah sich Mazda in den letzten Wochen ziemlich überrascht, als mehrere hundert Exemplare des großen CX-9, die eigentlich für den russischen Markt bestimmt sein sollten, kurzerhand in Deutschland verkauft wurden. Hierzulande wird bislang relativ erfolgreich der kleine Bruder, der Mazda CX-7 verkauft, der 5,09 Meter lange CX-9 war bislang für Märkte wie Nordamerika, Osteuropa oder den mittleren Osten vorgesehen. “Wir waren selbst überrascht, wie groß am Tiefpunkt der Autokrise und in der Hochphase der Benzinpreisdiskussion das Interesse am CX-9 gewesen ist”, freut sich Phil Warring, Europa-Vorstand bei Mazda. “Motiviert von diesen Erfahrungen überlegen wir, ob wir auf einem ähnlichen Weg eine weitere Charge des Mazda CX-9 ins Land holen.”

Bislang wird der CX-9 lediglich von einem 3,7-Liter-V6 angetrieben, der 273 PS leistet und in Verbindung mit der serienmäßigen Sechsstufen-Automatik nach US-Norm rund 13 Liter Super verbraucht. Ein Test nach europäischer Norm steht noch aus. Dabei sind die Fahrleistungen, gemessen an der Motorleistung, eher bescheiden: von Null auf Tempo 100 geht’s in knapp zehn Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird mit gut 180 Stundenkilometern erreicht. Auch ein möglicher Preis für Deutschland steht noch nicht fest. Bei den ersten wenigen Hundert, die an deutsche Käufer gingen, waren es rund 30.000 Euro, die Händler hatten den vollen Gestaltungsspielraum. Dass es dabei aber nicht bleiben wird, darf als sicher gelten – bereits der kleinere CX-7 kostet hierzulande bereits 31.590 Euro. Und einmal mehr offenbart sich die große Diskrepanz zwischen den spritsaufenden USA und dem alten Kontinent: der große CX-9 ist in den USA für umgerechnet 23.000 Euro erhältlich, mit dem Ersparten kann man ziemlich oft volltanken. (autaro)

 

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Dezember 4th, 2009

München, den 04. Dezember (autaro) Mazda hat sich in den letzten Jahren, in denen die Verbrauchsoptimierung deutlich in den Fokus der Entwickler rückte, hauptsächlich auf den guten alten Verbrennungsmotor konzentriert. Durch Start-Stopp-Systeme, effizientere Kraftstoffverbrennung und Bremsenergie-Rückgewinnung trimmten die Japaner sowohl ihre Diesel- als auch die Benzinflotte auf Sparkurs. Dabei konnte ein Engagement in Sachen Elektromobilität kaum erkannt werden. Allenfalls mit einem Wasserstoff-Fahrzeug, dem Mazda 5 Hydrogen RE, das bereits im zivilen Verkehr Erfahrungspunkte sammelt, konnte Mazda auffallen.

Nun springt die Mazda Motor Corporation aus dem japanischen Fuchū mit auf den Elektrozug. Im März 2010 startet in Tsubuka bei Tokio eine große Initiative zur Erforschung der Elektromobilität, die nicht nur den Antrieb der Fahrzeuge, sondern auch die Infrastruktur mit einschließt. Und Mazda nimmt mit drei Fahrzeugen, nämlich mit elektrobetriebenen Mazda 2 teil. Aber auch an der Erforschung neuartiger Akkusysteme und Ladestationen will sich Mazda aktiv beteiligen. Darunter auch ein mit Sonnenkollektoren bestückter Carport für zu Hause und Carsharing-Projekte, die das zunehmende Problem der verkehrsdichte sowie die momentan noch hohen Kosten für E-Fahrzeuge abpuffern sollen. (autaro)

 

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September 18th, 2009

München, den 18. September (autaro) Die diesjährige IAA wird ganz im Zeichen der Sportwagen stehen. An sich ist diese Tatsache auf jeden Fall überraschend. Während die großen Hersteller angeblich verzweifelt nach alternativen Antriebstechnologien suchen, investieren sie auch weiterhin kräftig in protzige Spritschlucker und teure Karossen, die mit PS-Zahlen begeistern wollen. Für das diesjährige Automobilevent schlechthin hat auch Mazda sein Meisterwerk und sportliches Flaggschiff generalüberholt. Der RX-8 möchte neue Käuferschichten erobern – ein guter Grund dafür, dass wir ihn uns näher anschauen.

Der große Gewinner
Der RX-8 gehört zu den Ikonen des weltweiten Automobilgeschäfts. Vor etwa sechs Jahren brachte ihn Mazda auf den Markt und erntete damit weltweit beeindruckende Erfolge. Inzwischen fahren rund 170.000 Einheiten des asiatischen Supersportlers auf den internationalen Autobahnen, 9.500 Exemplare davon sind auch in Deutschland live zu erleben. Die Kollektion von Automobilpreisen ist auch beachtlich – ganze 45 internationale Trophäen hat der Japaner in seinem Museum. Kein Wunder also, dass der Hersteller dieses Meisterwerk immer jugendlich und top-aktuell erhalten will.
Der neue RX-8 besticht mit seinem modernen Design, das die alten Vorzüge und charakteristischen Linien gleichzeitig bewahrt. Der Wankel-Rotor ist weiterhin der Akzent am Außendesign. Dieser kommt in Form eines „Power-Domes“ daher und schmückt die aus teurem Aluminium gefertigte Motorhaube. Tolle Ideen sind die prägnanten vorderen Kotflügel sowie die weiteren Aerodynamik-Elemente, die das Gesicht des RX-8 auf eine gleichzeitig extravagante und dezente Art modellieren.

Verbesserte Aerodynamik
Die aktuellen Entwicklungen im Segment der Sportwagen zeigen eindeutig, dass Aerodynamik eine besonders wichtige Rolle spielt. Die Mazda-Ingenieure haben das eingesehen und verwandeln ihr Meisterwerk in eine stabile sportliche Maschine, die den Luftfluss zu nutzen weiß. Das neue Modell setzt Maßstäbe in den Punkten Fahrstabilität und niedrigerer Auftrieb dank aerodynamischer Elemente. Jedes Element ist perfekt ausgewählt, entwickelt und in der Gesamtstruktur integriert. Ein besonderes Lob verdienen hier die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen mit 225/40 R19-Bereifung, die perfekt in den bulligen und weit ausgestellten Radkästen sitzen.

Die Motorisierung
Anstatt auf PS-Zahlen setzt Mazda beim neuen RX-8 auf technische Perfektionierung. Der Motor zeigt sich ohne viel Kraftspritzen drehfreudiger und dynamischer als vorher. An den Zahlen hat sich wenig verändert: den Sprint von 0 auf 100 schafft der Japaner weiterhin in 6,4 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit erreicht die alt bekannten 234 Km/h. Manche Sport-Fanatiker würden sich nicht besonders begeistert zeigen, doch der RX-8 verfügt über ein phänomenales Triebwerk, das jede Reise leicht zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Das liegt vor allem an dem markantesten Charakterzug des Mazda-Meisterwerks – dem Kreiskolbenmotor, den man ausschließlich in dem RX-8 zu diesem Preis erstehen kann.

Fazit
Der neue RX-8 überrascht auf jeden Fall – die Neuerungen findet man nicht da, wo man sie sucht – nämlich wie bei allen anderen Herstellern, unter der Haube, sondern vor allem am Außendesign. Die Mazda-Entwickler geben sich mit leichten Änderungen anscheinend nicht zufrieden. Sie möchten zuerst das schwierigste – die Aerodynamik und das Exterieur – optimieren, um sich das Leichtere später anzuschauen. Angesichts dieser Strategie wird der RX-8 erneut zu einem Highlight auf der IAA werden. (autaro)

 

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Juli 23rd, 2009

München, den 23. Juli (autaro) Pünktlich zur Internationalen Automobilausstattung (IAA) 2009 in Frankfurt bringt Mazda die überarbeitete Version seines eigenwilligen viersitzigen Sportwagens RX8. Es bleibt bei den gegenläufig öffnenden hinteren Türen und, Ehrensache, beim Wankelmotor mit seinen Rotationskolben. Damit bleibt Mazda der einzige Autohersteller, der dem glücklosen und an sich genialen Konstruktionsprinzip des Heidelberger Ingenieurs Felix Wankel in einer Großserie die Treue hält.

Auch äußerlich und im Innenraum halten zahlreiche Modifikationen Einzug. Das typische, im vergleich zum Vorgänger deutlich stärker konturierte Mazda-Gesicht trägt nun auch der RX-8, das Heck wurde ebenfalls gestrafft. Darüber hinaus wurde die Karosserie in Sachen Torsionssteifigkeit weiter verbessert und der Innenraum zeigt sich hochwertig und fein verarbeitet wie nie.

Der kapitalen Schwäche des Motors, nämlich dem hohen verbrauch, rückt Mazda mittels eines zweiten Klopfsensors zu Leibe. Ob dies auch so gut funktioniert, wie uns die Ingenieure suggerieren, müssen erste Tests allerdings noch zeigen – Skepsis ist hier durchaus berechtigt. Und schließlich kommt auf dem europäischen Markt nur noch die Top-Version mit 231 PS Leistung und 211 Newtonmeter maximalem Drehmoment zum Einsatz. Für 38.180 Euro bekommt der Fahrer damit die Möglichkeit, das extravagante Vehikel in 6,4 Sekunden von Null auf 100 und im Höchstfall auf bis zu 234 Stundenkilometer zu beschleunigen – das einzigartige Wankel-Gefühl beim ausdrehen der Gänge ist inklusive. (autaro)

 

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Dezember 15th, 2008

München, den 15. Dezember (autaro) Gestern ging eines der heißesten Autoevents des Jahres zu Ende. Die Bologna Motor Show weiß, wie man aus einer Automobilmesse richtiges Spektakel macht, und zwar sogar dann, wenn die Premieren etwas auf der Strecke blieben. Diesmal kamen viele wunderhübsche Hostessen zum Einsatz, die mit freundlichen Blicken und engagierten Anweisungen die Besucher für sich gewinnen konnten.
Während der Ausstellung wurden acht Weltneuheiten gezeigt und gleich 11 Europadebüts standen im Programm. Das ist zwar nicht üppig, auf jeden Fall aber aufregend. Vor allem konnte der neue Mazda 3 als Stufenhecklimousine für Publikumsandrang sorgen. Auch das Facelift des kleinen Citroën C1 konnte sich einer enormen Publikumsresonanz erfreuen.
Zum ersten Mal in Europa wurden die zwei Meisterwerke von Porsche vorgestellt – der neue Boxster und der Cayman. Beide Modelle wurden bereits in Los Angeles präsentiert und ernteten dabei durchaus begeisterte Kritiken.
Unter den totalen Debüts wurde am lautesten der chinesische Hersteller DR gefeiert. Zum ersten präsentiert sich der asiatische Automobilproduzent mit dem etwas langweiligen Namen in Europa und zwar mit seinem Modell DR3. Schlüsselprinzip scheint in China die Motorenvielfalt zu sein – mehrere Antriebsvarianten stellte der Hersteller vor, darunter auch viele umweltfreundliche Aggregate. Diese wurden zwar von europäischen Spezialisten entwickelt, im Land des Lächelns aber tüchtig hergestellt. Das Design gehört aber mit Abstand zu den schlechtesten Studien in der Branche. (autaro)

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