Archiv für die ‘Mitsubishi’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Dezember 13th, 2010

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München, den 13. Dezember (autaro) Noch tun sich die Autohersteller schwer mit dem reinen Elektroantrieb, der bei den meisten noch in der Entwicklung steckt. Doch die ersten Serienmodelle kann man bereits kaufen, darunter der i MiEV des japanischen Herstellers Mitsubishi. Zwar konnte der Kleinwagen auf Basis des herkömmlichen Mitsubishi i seinen Weg in Deutsche Schauräume noch nicht schaffen, dies wird sich aber in Kürze ändern. Bis dahin verkaufte sich der eiförmige Viersitzer als Rechtslenker bereits über 5.000 Mal – und dürfte Skeptikern so den Wind aus den Segeln nehmen. Auch die Schwestermodelle der Französischen Hersteller, der Citroën C-ZERO und der Peugeot iOn werden bald erhältlich sein und mit leicht modifiziertem Design aber praktisch identischer Technik an den Markt gehen.

Anders als ursprünglich geplant, läuft der i MiEV seit 2009 nicht mit Radnabenmotoren vom Band, sondern kommt mit einem Permanentmagnet-Synchronmotor, der seinen Platz unter dem Kofferraumboden findet. Dieser leistet 47 kW und wuchtet 180 Nm maximales Drehmoment auf die Antriebswelle, die ab der ersten Drehzahl anliegen und den etwas über eine Tonne schweren Zwer daher munter antreiben. Die Beschleunigung von Null auf Tempo 100 geschieht mit rund zwölf Sekunden zwar nicht in Rekordzeit, fühlt sich aber wegen des Drehmomentes und der zugunterbrechungsfreien Beschleunigungscharakteristik gewaltiger an. Außerdem verblüfft das fehlende Motorgeräusch immer wieder aufs Neue. Die Akku-Einheit, die aus insgesamt 88 Lithium-Ionen-Zellen besteht, die unter dem Wagenboden untergebracht sind, braucht für einen kompletten Ladezyklus sechs Stunden. Dies gilt jedenfalls, wenn der Mitsubishi seinen Saft aus der heimischen Steckdose mit 230 V Spannung bezieht. An der Schnellladestation mit 400-V-Drehstrom sind nach einer halben Stunde 80 Prozent der Kapazität wieder aufgeladen, was für eine Reichweite von über 100 Kilometern ausreicht. Die Gesamtreichweite liegt bei etwa 130 Kilometern, je nachdem, wie viel Leistung man dem Elektromotor abverlangt. Außerdem stehen zwei Akkuversionen zur Verfügung, einer mit 16 kWh und einer mit 20 kWh Kapazität. Die genannten Werte gelten für den Kleineren, mit dem größeren Akku lässt sich eine Strecke von 160 bis 180 Kilometern zurücklegen. Grundsätzlich verbrauchen E-Motoren im Vergleich zu Verbrennern im Stadtverkehr wenig Energie, da diese beim Bremsen wieder rekuperiert werden kann. Dafür kann man an Steigungen oder bei längerer Fahrt mit „Vollgas“ der Kapazitätsanzeige beinah beim Fallen zuschauen, ein sicherlich gewöhnungsbedürftiger Umstand. Auch wird sein Erfolg in Deutschland maßgeblich vom Anschaffungspreis abhängen, der noch immer nicht feststeht. Branchenkenner rechnen mit 33.000 bis 35.000 Euro. (autaro)

 

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September 2nd, 2010

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München, den 02. September (autaro) In Japan dreht der Mitsubishi i-MiEV bereits seit 2009 seine Runden, emissionsfrei und nur von einem dezenten Summen begleitet. Doch auch für Europa hat das Warten bald ein Ende, im Dezember wird die Gemeinschaftsproduktion mit dem französischen PSA-Konzern (Peugeot und Citroën) auch hier in die Verkaufsräume der Händler rollen – abermals emissionsfrei, nur von einem dezenten Summen begleitet. Für Europa wurde das Elektro-Auto auf den entsprechenden Stand der Technik gebracht: hier fahren also das Stabilitätsprogramm ASC, die Traktionskontrolle TCL sowie zusätzliche vordere Front-, Seiten- und Kopfairbags mit. Vor der Markteinführung kann der i-MiEV, ebenso wie das Schwestermodell aus dem hause Peugeot auf dem Pariser Autosalon 2010 (2. bis 17. Oktober) begutachtet werden.

Wie erwartet, leistet der permanenterregte Synchronmotor des 1110 Kilo schweren City-Flitzers 67 PS. Damit lässt er sich in der Stadt adäquat bewegen und erreicht auf der Autobahn bei Bedarf Tempo 130. Die wichtigste Frage bei Elektroautos, nämlich die nach der durchschnittlichen Reichweite, beantwortet Mitsubishi mit einer wenig beeindruckenden, in den meisten Fällen aber völlig ausreichenden Zahl: 150 Kilometer. Danach kann der i-MiEV an der heimischen Steckdose innerhalb mehrerer Stunden wieder aufgeladen werden, oder an einer Schnellladestation innerhalb von 25 Minuten.

Über Sinn und Unsinn elektrobetriebener Personenwagen mit Energiespeicher an Bord wird sicherlich in den nächsten Jahren noch heftig diskutiert werden, der Schwachpunkt sind die Reichweite sowie der ökonomische und ökologische Wahnsinn bei der Herstellung der Akkus. Der ökonomische Haken an der ganzen Angelegenheit schlägt sich indes direkt auf den Preis nieder. Je nachdem , in welchem europäischen Land der i-MiEV gekauft und zugelassen wird, soll der Kleinwagen zwischen 33.000 und 35.000 Euro kosten. (autaro)

 

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November 10th, 2009

München, den 10. November (autaro) Das Elektroauto steht in dem Ruf, die sauberste und umweltfreundlichste Fortbewegungsalternative zu sein. Allerdings kostet es derzeit noch sehr viel Geld. Exoten wie beispielsweise der Tesla Roadster mit einem Grundpreis von 99.000 Euro (netto) sprengen ohnehin das bürgerliche Budget, doch auch ein deutlich weniger pompöser Mitsubishi i-MiEV schlägt mit rund 34.000 Euro zu Buche. Da trifft es sich, dass Nissan für sein für 2011 angekündigtes Elektroauto, den Leaf, einen Preis von unter 20.000 Euro ankündigt. Allerdings ist in diesem Falle noch nicht ganz klar, auf welche Praxislösung man sich hinsichtlich der teuren Lithium-Ionen-Akkus einigen wird, evtl. muss der Käufer diese zusätzlich leasen. Fest steht allerdings, dass ein gewisser Preisdruck entsteht – und der nutzt dem Verbraucher.

Laut Mitsubishi-Motors-Chef Osamu Masuko soll der Mitsubishi i-MiEV schon ab 2012 für gute 15.000 Euro zu haben sein. Allerdings legt Mitsubishi dieser Prognose einen erwarteten Marktanteil der Stromer von rund 20 Prozent im Jahre 2020 zugrunde, eine recht optimistische Prognose. Für 2012 wird eine Jahresproduktion von wenigstens 30.000 i-MiEV erwartet, was den Grundpreis ebenfalls merklich senken soll.

Das gleiche Prinzip machte auch die dritte Generation des Toyota Prius in den USA billiger, als ursprünglich erwartet. Der Vollhybrid, der bei uns rund 25.000 Euro kostet, wird dort nun für 22.000 Dollar angeboten, da der Honda Insight mit seiner preisgünstigeren Mildhybrid-Technologie für 20.000 Dollar offeriert wird. Konkurrenz belebt das Gechäft. (autaro)

 

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Juli 22nd, 2009

München, den 22. Juli (autaro) Bisher kostete eine Mitsubishi Lancer hierzulande wenigstens 19.250 Euro. Zwar bekommt der Kunde für diese Summe eine ordentlich ausgestattete Limousine, die mit ihrem 1,8-Liter muntere 143 PS mobilisiert. Doch wirklich preisgünstig sieht anders aus.

Nun, rund zehn Monate nachdem das erste Fahrzeug vom Hof eines deutschen Händlers rollte, legt Mitsubishi nach: Kombiniert mit dem manuellen Fünfganggetriebe kostet der 1,5-Liter Vierzylinder nun 14.990 PS. Das klingt doch schon ganz anders. Dabei sollten die 109 PS eigentlich völlig ausreichen, Mitsubishi gibt den obligatorischen Sprint von Null auf 100 km/h mit 11,6 Sekunden an, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 189 Sachen. Die Angabe des Durchschnittsverbrauchs mit 6,1 Litern pro 100 Kilometer scheint realistisch – einen behutsamen Umgang mit dem Gaspedal vorausgesetzt.

Und trotz des Kampfpreises ist der Lancer, der für den gleichen Preis sowohl als Limousine als auch in der Fließheck-Variante zu haben ist, kein Sparbrötchen. Bereits die Serienausstattung umfasst mit elektrischen Fensterhebern, elektrisch einstellbaren Außenspiegeln, einem höhenverstellbaren Fahrersitz, ABS, ESP sowie insgesamt sieben Airbags eigentlich alles, was von einer zeitgemäßen Kompaktlimousine erwartet wird. Und bei dem Preis bleibt sicherlich noch genügend Reserve für eine Klimaanlage oder ein CD-Radio. (autaro)

 

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März 16th, 2009

München, den 16. September (autaro) Auf Basis des Mitsubishi „i“ sollen noch in diesem Jahr 2.000 Elektrofahrzeuge, dann i-MIEV getauft, ausgeliefert werden, wie der japanische Hersteller nun in seinem Entwicklungszentrum im Hessischen Trebur mitteilte. Der 3,40 Meter lange Viersitzer verfügt über einen 250 Liter großen Kofferraum, obwohl der Elektromotor im Heck seinen Platz findet. Die Batterieeinheit, ein Konvolut aus 88 modernen Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion-Akkus), haben die Ingenieure unter einem doppelten Boden verstaut, sie steigern das Leergewicht des kleinen Flitzers auf 1,1 Tonnen. Der leise surrende Wagen schafft damit eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h und kann ohne Zwischenladung ca. 140 km weit fahren. Das reicht für den Stadtverkehr und kürzere Überlandfahrten bereits aus, allerdings beträgt die Ladezeit für einmal „Volltanken“ etwa sieben Stunden. Mitsubishi verspricht in diesem Punkt, besonderes Augenmerk auf die Entwicklung rascherer Ladesysteme zu legen.
Damit ist der i-MIEV Mitsubishis Startschuss für eine ausgedehnte Offensive elektrisch betriebener Fahrzeuge. Denkbar sind weitere Sportvarianten des „i“, ein kleiner E-Lieferwagen und, bereits fest eingeplant, Plug-In-Hybride für Geländewagen. (autaro)

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