Archiv für die ‘Seat’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Oktober 8th, 2011

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(Foto: Seat)
München, den 08. Oktober 2011 (autaro) Wie zu erwarten, bleibt es in Wolfsburg nicht allein beim neuen Cityflitzer VW up!, der unterhalb von Polo und Co. den Kleinstwagenmarkt aufmischen soll. Auch die Tschechische Tochter Skoda bekommt unter dem Namen Citigo ein entsprechendes Derivat, außerdem natürlich die temperamentvolle Tochter Seat aus Spanien. Rein optisch kommt der Seat Mii, so der Name des Stadtflohs, allerdings überraschend bieder daher, nachgerade im Vergleich zum frechen VW up! – verkehrte Welt im VW-Konzern. Die Kerntugenden teilen sich freilich alle drei Geschwister: kompakteste Abmessungen, ein Leergewicht von rund 850 Kilo und das bei ausreichend Platz für vier Personen und immerhin gut 250 Liter Kofferraumvolumen.

Im Seat übernehmen den Antrieb zunächst zwei Dreizylinder-Benziner mit jeweils einem Liter Hubraum und wahlweise 60 oder 75 PS. Angegeben wird ein Durchschnittsverbrauch von 4,5 bzw. 4,7 Liter pro 100 Kilometer, womit der CO2-Ausstoß bei beiden Varianten unter 100 Gramm pro Kilometer liegen würde. Noch einen Tick umweltfreundlicher dürfte die Ecomotive-Version vorfahren, bei der ein Start-Stopp-System und eine Anlage zur Bremsenergie-Rückgewinnung verbaut sind. Hierfür gibt Seat nur 4,2 Liter als Durchschnittsverbrauch an- Außerdem in Planung ist ein Erdgas-Modell, das mit CNG-Erdgas betrieben wird, dieses soll nur noch 86 Gramm Kohlendioxyd emittieren und damit zu den umweltschonendsten Verbrennungsmotoren überhaupt gehören. Und schließlich stellt Volkswagen auch für den Mii Elektro- und Hybridantrieb in Aussicht, womit allerdings vor 2013 wohl nicht gerechnet werden darf.

Preislich wird sich der Spanier leicht unterhalb des VW bewegen. In den unterschiedlichen Ausstattungslinien Chic und Sport kommen unterschiedliche Serienausstattungen zum Tragen, optional steht ein portables Navigationssystem zur Verfügung, das nach der Fahrt auch dem Fußgänger weiter den Weg weist. Neben dem niedrigen Durchschnittsverbrauch und den damit verbunden geringen Kosten für Kraftstoff wird der Seat Mii den Fahrer auch hinsichtlich der Beiträge für die Kfz-Versicherung schonen (hier können Sie vergleichen), außerdem fällt die Kfz-Steuer dank des kleinen Hubraums bescheiden aus. Ob der Kunde lieber zum Seat, zum Skoda oder doch zum VW greifen wird, dürfte außerdem der Preis entscheiden – und natürlich der individuelle Geschmack. (autaro)

 

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August 25th, 2011

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(Foto: Seat)
München, den 25. August 2011 (autaro) Während sich Modelle wie der Seat Ibiza oder Seat Leon größtenteils aus dem Teile-Regal der Konzernmutter Volkswagen bedienen, sind die Spanier bei ihrem Topmodell Exeo einen anderen Weg gegangen. Für diesen wurde nämlich die Komplette Fertigungsstraße Der letzten Generation des Audi A4 nach Spanien geschafft, es wurde ein eigenes Blechkleid geschaffen und Detail-Änderungen im Innern vorgenommen – voila! Der Seat Exeo ist also prinzipiell die überholte Generation des Audi A4, allerdings spanisch interpretiert. Und tatsächlich merkt man die Audi-Qualität, derart hochwertig, ausgereift und penibel verarbeitet war bis dato kein Seat, allerdings merkt man der gesamten Konstruktion dann und wann auch ihr Alter an.

Um die Mittelklasse aktueller zu halten, ziehen die Spanier zum kommenden Modelljahr nach und präsentieren auf der das Ergebnis eines ausführlichen Faceliftings. Außerdem wurden die Motoren weiter auf Effizienz getrimmt, laut Seat verbrauchen alle Diesel im Durchschnitt 7 Gramm CO2 pro Kilometer weniger. So sinken beispielsweise beim Exeo 2.0 TDI CR die Emissionen auf 129 Gramm CO2 pro Kilometer bzw. auf 132 g CO2/km beim Kombi. Bei den wesentlichen Merkmalen bleibt der in Martorell bei Barcelona gefertigte Seat gleich. Unverändert bringt er es auf eine Außenlänge von 4,66 Meter, bietet als Kombi einen Kofferraum mit 442 bis 1.354 Liter Ladevolumen und offeriert eine Motorenpalette mit einem Leistungsspektrum von 120 bis 211 PS. Ausstattungsseitig kommen unter Anderem neu gestaltete Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Taglicht auf die Options-Liste, die Grundausstattung bewegt sich in ihrem bereits bisher umfangreichen Rahmen. Auch bei den Kosten bleibt der Exeo ein echter Geheimtipp, Audi-Qualität gibt es sonst nicht zum Seat-Preis und auch bei der Kfz-Versicherung und bei der Kfz-Steuer gehört der Spanier zu den preiswerteren Vertretern. Zumal sich der Kraftstoffverbrauch insbesondere bei den temperamentvollen Common-Rail-Selbstzündern und den kultivierten TSI-Motoren in dieser Klasse auf Bestmarken-Niveau bewegt. Schließlich werden ab Modelljahr 2012 sämtliche Motoren mit einer Start-Stopp-Automatik ausgerüstet sein. Im Innern kommen moderne Bezugsstoffe zum Einsatz, außerdem ein neu gestaltetes Lederlenkrad. Ansonsten bleibt es bei der gediegenen Atmosphäre, die schon das Audi A4 verströmte. (autaro)

 

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April 16th, 2011

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(Foto: Seat)
München, den 16. April 2011 (autaro) Mit der neuen Version des Seat Alhambra hat sich für den Van einiges geändert. Er ist größer geworden, verfügt nun über seitliche Schiebetüren und sieht – das hat sich also nicht geändert – seinem technischen Bruder VW Sharan zum Verwechseln ähnlich. Zumindest aus der Ferne. Bei genauerem Hinschauen erkennt man den Familien-Laster durchaus als Seat, allerdings ist er weniger emotional gezeichnet als beispielsweise ein Seat Ibiza oder Leon. Funktionalität und Raumangebot stehen offensichtlich im Vordergrund.

Wahre Größe

Dass da einiges reingeht, erahnt man schon anhand der äußeren Dimensionen. Im Vergleich zum Vorgänger legte der Alhambra 22 Zentimeter in der Länge zu und misst nun stolze 4,85 Meter von der hinteren bis zur vorderen Stoßstange. Auch in der Breite legte der potentielle Siebensitzer zu und kommt nun auf knapp über 1,90 Meter, dafür ist er mit 1,72 Metern ein kleines Bisschen flacher als der Alte. Hinzu kommt ein Radstand von 2,92 Metern, der das Vehikel von der Seite betrachtet nicht nur schlank und gestreckt wirken lässt, sondern ebenfalls zum üppigen Platzangebot beträgt. Bis zu sieben Sitze finden im Alhambra Platz, daneben Ladegut mit einem Volumen von 809 bis 2430 Liter (Fünfsitzer) oder 267 bis 2297 Litern (wenn eine dritte Sitzreihe montiert ist). Die hinteren Sitzreihen lassen sich außerdem problemlos umklappen und geben dann einen ebenen, einfach zu beladenen Frachtraum frei. Doch ebenso wichtig, wie die Fakten und Zahlen des Gepäck- und Passagierabteils sind die Reisequalitäten. Und hier hat der Seat im Vergleich zum Vorgänger mit am deutlichsten gewonnen. Während Fahrer und Beifahrer ohnehin platztechnisch im Überfluss schwelgen und auf Sesseln im Oberklasse-Format reisen, fühlen sich nun auch Erwachsene in reihe zwei oder selbst in Reihe drei adäquat untergebracht. Auch die Schenkelauflage ist nun ausreichend dimensioniert und die Sitze bieten in alle Lebenslagen ordentlichen Seitenhalt und ermöglichen auch auf langen Strecken ermüdungsarmes Reisen.

Breite Motorenpalette

Ein Blick in Motorenpalette zeigt, dass das Wesentlich abgedeckt ist. Seit dem Marktstart im Oktober des vergangenen Jahres wird der Alhambra mit zwei Benzinern und zwei Dieselvarianten ausgeliefert, die kaum den Wunsch nach Mehr aufkommen lassen. Zwei 1,4-Liter-TSI-Motoren vertreten die Otto-Fraktion, einer mit 150 und einer 200 PS. Der Zweiliter-Diesel ist mit 140 oder 170 PS lieferbar, sämtliche Motoren lassen sich auch mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) ausrüsten, während sie serienmäßig mit einer sechsstufigen manuellen Schaltbox daherkommen. Kleine Einschränkung: der 200-PS-Benziner kommt immer mit diem siebenstufigen DSG aus der Werkshalle. Wahre Sparmeister sind dabei die beiden Common-Rail-Diesel, für die 140 PS starke Variante gibt Seat einen Durchschnittsverbrauch von 5,5 Litern Diesel pro 100 Kilometer an. Mit dafür verantwortlich ist die Tatsache, dass die Selbstzünder grundsätzlich als sogenannte Ecomotive-Variante ausgeliefert werden, in der eine Start-Stopp-Automatik und ein Rekuperationssystem für frei werdende Bremsenergie mit an Bord sind. Die Frage nach dem entfallenen Sechszylinder oder ähnlichen Kapriziosen kommt eigentlich nicht mehr auf. Für den Sommer wird allerdings eine Allradversion erwartet, die Seat bereits auf dem Genfer Autosalon vorgestellt hatte.

Verarbeitungsqualität ohne Tadel

Dass zwischen Seat und Volkswagen bei dieser Modellvariante keine Unterschiede gemacht werden, merkt man bereits beim Einsteigen. Die Türen fallen mit einem satten „Plopp“ ins Schloss, der Haut schmeicheln softe Oberflächen und angenehme Materialien. Dazu kommt eine Verarbeitungsqualität, die tatsächlich über jeden Zweifel erhaben ist, selbst auf übelsten Buckelpisten knistert, knarzt oder klappert nichts. Die Bedienung wirft keine Fragen auf und für die Fahrt ohne nervendes Kindergeschrei schlucken zahlreiche Staufächer Spielzeug und Krimskrams aller Art.

Lange Aufpreisliste

So ein Seat kann allerdings auch ganz schön teuer werden. Der Einstiegspreis liegt zwar fast in Schnäppchen-Dimensionen, dafür bietet die Liste der Sonderausstattung aber auch so ziemlich alles, was dem Fahrer lieb ist. Angefangenen bei verschiedenen Entertainment- und Navigationssystemen über die Rückfahrkamera bis hin zur Mehrzonen-Klimaautomatik, integrierten Kindersitzen und automatisch öffnenden und schließenden Schiebe- und Kofferraumportalen. Letztere sind übrigens in der aufwendigeren „Style“-Version der beiden Ausstattungslinien schon inklusive. Daneben gibt es ein Sportpaket, das unter anderem ein riesiges, elektrisch zu öffnendes Glas-Panoramadach offeriert. Vergeblich sucht man dagegen in der Aufpreisliste das adaptive Fahrwerk, mit dem der VW Sharan schon auf zahlreichen Testfahrten gefallen hat.

Top-Diesel mit Dampf in allen Lebenslagen

Der von uns getestete Top-Diesel mit 170 PS Leistung wuchtet 350 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Vorderachse. Geschaltet wird über ein sechsstufiges Doppelkupplungsgetriebe, das praktisch zugunterbrechungsfrei arbeitet und einen Durchschnittsverbrauch von 5,9 Litern pro 100 Kilometer ermöglicht. Dafür sind eine Beschleunigung von Null auf Tempo 100 in 9,8 Sekunden möglich und eine Höchstgeschwindigkeit von immerhin 204 Sachen. Die Kombination aus DSG und bärenstarkem Selbstzünder gefällt in jeder Situation. Besonders auf Landstraßen und auf zügig gefahrenen Autobahnetappen spielt der Diesel seine Stärken aus, hat in jeder Lebenslage ausreichend Bums und hält auch jenseits der 180 km/h spielend mit. Das DSG macht seine Sache unauffällig und deutlich geschmeidiger als die ersten Generationen und der Common-Rail-Diesel läuft angenehm leise. Nur ein leichtes Brummen lässt sich aus dem Hintergrund vernehmen, das auf der Autobahn früh von den ebenfalls dezenten Wind- und Abrollgeräuschen übertönt wird. Das Fahrwerk lässt eine optionale Anpassung kaum vermissen, bügelt Unebenheiten zuverlässig glatt und bietet selbst bei hoher Zuladung noch ausreichend Reserven. Und flanscht Papi auf längeren Fahrten mal noch einen Anhänger hinten an, verfügt der Alhambra serienmäßig über eine automatische Gespannstabilisierung.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Der getestete Diesel mit DSG kostet in der Einstiegsvariante „Reference“, die das Wichtigste bereits beinhaltet, 33.300 Euro. Das klingt auf den ersten Blick nicht nach wenig, relativiert sich aber schnell wenn man den Gegenwert betrachtet. Ein vergleichbarer Sharan kostet mehr, bietet aber eigentlich das Gleiche. Außerdem ließen sich derart mühelos und stressfrei selten sieben Personen nebst Gepäck von A nach B transportieren. Hinzu kommt eine ordentliche Wertstabilität, eine faire Einstufung bei der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) und ein wirklich guter Durchschnittsverbrauch. Auch die sinnvolle Kaskoversicherung schlägt nicht übermäßig zu Buche, bleibt allein abzuwarten, was sich die EU-Finanzminister hinsichtlich der Kfz-Steuer für Selbstzünder einfallen lassen.

Fazit

Mehr Auto braucht eigentlich keine Familie. Bereits der 150 PS starke TSI für 27.800 Euro sollte in den meisten Fällen genügen, für die hier aufgerufenen 33.300 Euro bekommt man aber einen echten Premium-Laster, der selbständig schaltet und dem Fahrer jeden nur erdenklichen Stress vom Hals hält. Derart gerüstet, wünschen wir dem Seat Alhambra einen langen Modellzyklus. (autaro)

 

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Oktober 13th, 2010

München, den 12. Oktober (autaro) Die Weiterentwicklung der im März in Genf präsentierten Studie Seats zur Elektromobilität heißt „IBE“ und steht schon ziemlich weit in der Realität. Das Design gibt einen Ausblick auf die nächste Generation des Bestsellers Leon, die Technik soll ganz Spanien die elektrische Mobilität bringen. Dazu hat sich Seat insgesamt 16 Partner aus der Industrie geholt und bekommt Subventionen vom spanischen Staat.

Und was das Team um Chefdesigner Luc Donckerwolke da auf die Räder gestellt hat, kann sich sehen lassen. Wenn auch schon seriennah konzipiert, leistet sich der IBE („IB“ steht für Iberica und „E“ für Elektrizität) noch einige Preziosen, die eine Studie ausmachen. Die extrem filigrane Mittelkonsole und die leichten, futuristischen Sitze aus kohlefaserverstärktem Kunststoff werden es vermutlich nicht in die Serie schaffen, sehr wohl aber die Technik des auf einer verkürzten Golf-Plattform stehenden Spaniers. Den E-Motor steuert Siemens bei, er leistet umgerechnet 102 PS. Damit sprintet der Spanier in 9,7 Sekunden von Null auf Tempo 100 und rennt begrenzte 160 Stundenkilometer Spitze. Die Limitierung gewährleistet eine Reichweite von praxistauglichen 130 Kilometern, wofür sich unter dem Kofferraumboden eine 250 Kg schwere Lithium-Ionen-Batterie befindet. Die Ingenieure gewähren bislang keinen Blick auf die Batterie-Technik, es handelt sich wohl aber um einen Nickel-Magnesium-Kobalt-Akku mit einer Kapazität von 18 kWh, die an der heimischen Steckdose aufgeladen werden kann. Ein Ladezyklus dauert bis zu fünf Stunden, bislang verkraftet die Technik gut 2.000 Ladezyklen.

Der erste Fahreindruck fällt sportlich aus. Die Studie steht auf satten 19-Zoll-Felgen und geht auch dank der ordentlichen Breite von 1,77 Metern wie ein Sportler durch die Kurven. Das Drehmoment von 200 Newtonmetern fällt aus dem Stand über die Räder her – allein der Sound erinnert noch ein wenig an die Fahrt mit der städtischen Straßenbahn. (autaro)

 

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September 12th, 2010

München, den 12. September (autaro) Der Vorgänger des aktuellen Audi A4 war zweifelsohne eines der besten und beliebtesten Autos seiner Klasse. War? Naja, zumindest unter anderem Namen wird er weitergebaut und das bereits seit letztem Jahr. In Form des Seat Exeo und Seat Exeo ST (Kombi). Dass man dem Seat seine Ähnlichkeit zum Audi A4 sofort ansieht, von dem er sich lediglich durch leichte stilistische Merkmalsänderungen unterscheidet, muss bei der gefällig gezeichneten Limousine, erst recht aber beim Kombi, keine Schande sein. Und auf der Haben-Seite stehen die schon sprichwörtliche Audi-Qualität und ein vergleichsweise günstiger Anschaffungspreis.

Insgesamt Kein Schnee von gestern

Auch im Innenraum ist der Seat vielleicht nicht mehr auf dem Gipfel des aktuellen Zeitgeschehens, muss sich aber keineswegs verstecken. Die Bedienbarkeit ist, typisch Audi, perfekt und die Materielauswahl war bislang bei keinem anderen Seat so hochwertig.

Die neuen Benziner machen richtig Laune

Allein die leicht angestaubte Motorenpalette bot bislang Anlass zu verhaltener Kritik, weswegen der Volkswagen-Konzern seiner spanischen Tochter nun zwei brandaktuelle Turbo-Benziner aus dem Konzern-Regal beschert. Während der 1,8-Liter-TSI seine 160 Turbo-PS und das maximale Drehmoment von 250 Newtonmetern gleichmäßig und komplett ohne Turboloch auf die Antriebswelle loslässt, gibt sich der größere Zweiliter von einer weniger harmonischen Seite. Er leistet 211 PS und stemmt 320 Newtonmeter aufs Getriebe, gönnt sich allerdings beim Tritt aufs Gaspedal eine kleine Gedenksekunde. Außerdem geht er akustisch weniger zurückhaltend zu Werke, trompetet bisweilen recht sportlich aus dem Endschalldämpfer. Gut gedämmt sind freilich beide, die Insassen bekommen kaum mit, ob sie in einem Vier- oder einem Sechszylinder sitzen.

Harmonie durch High Tech

Hinter dem gefälligen Bild, das die beiden Benziner zeichnen, steckt freilich jede Menge High Tech. Beide Motoren werden längs eingebaut und verfügen über jeweils zwei gegenläufig rotierende Ausgleichswellen, die die Laufruhe spürbar steigern. Das Benzin wird direkt in den Brennraum gespritzt und der Große verfügt neben variablen Steuerzeiten der Einlassventile über einen variablen Hub der auslassseitigen Ventile. Das Ergebnis ist eine spürbar größere Leistungsbereitschaft bei hohen Drehzahlen – so willig und leichtfüßig dreht in dieser Klasse kaum einer hoch. Dazu passt gut das fein abgestufte Sechsgang-Schaltgetriebe, dessen Gänge satt einrasten und durch dessen Schaltkulisse man von Anfang an blind den Weg findet. Dabei sollte der Fahrer sich nicht allzu oft mitreißen lassen, denn unter Volllast können auch die neuen Benziner in Sachen Verbrauch keine Wunder vollbringen. Hält man sich mit dem Gasfuß gelegentlich auch einmal im Zaum, quittiert der Seat dies aber mit einem Durchschnittsverbrauch von runden sieben bis acht Litern, in dieser Klasse ein sehr guter Wert. Außerdem ein schönes Novum: der nach ECE-Norm ermittelte Durchschnittsverbrauch, den Seat im Falle des Zweiliters mit 6,9 Litern je 100 Kilometer angibt, scheint nicht völlig aus dem Wunderland zu stammen, bei besonders sparsamer Fahrt lässt er sich sogar unterbieten.

Der Dritte im Bunde folgt Ende September

Ab Ende September steht außerdem ein weiterer Turbo-Benziner zur Verfügung, der als 1,8-Liter-TSI genau 120 PS leistet und nochmals sparsamer sein soll, als seine beiden Brüder. Ob und wie weit es in diesem Zuge auch eine besonders auf Effizienz getrimmte „Ecomotive“-Version geben wird, steht zwar noch nicht fest, darf aber mit Hinblick auf den Erfolg der kleineren Seat-Modelle mit dieser Technik als sehr wahrscheinlich gelten. In letzteren kommen die üblichen Spar-Zutaten zum Einsatz, darunter ein Start-Stopp-System, geänderte Motor-Elektronik, ein länger gestuftes Schaltgetriebe, Leichtlaufreifen usw.

Allein das Platzangebot ist nicht mehr Klassenstandard

In einem Punkt allerdings muss sich der Seat der Konkurrenz geschlagen geben. In Punkto Raumangebot merkt man ihm an, dass er langsam in die Jahre kommt. Das mag zwar allein daran liegen, dass in jeder Klasse die Autos mit jedem Modellwechsel größer werden, ändert aber nichts an der Tatsache, dass andere Hersteller hier mehr bieten. Vergleicht man allerdings beispielsweise mit dem aktuellen Audi A4, wird man angesichts des deutlich höheren Preises den einen oder anderen Abstrich in Kauf nehmen.

Fazit

Einem echten Erfolgstypen wie dem Audi A4 bzw. Seat Exeo können auch ein paar Jahre nichts anhaben. Bis auf das kleinere Raumangebot insbesondere im Fond kann der Seat Exeo mit beinah jedem aktuellen Konkurrenten mithalten. Dabei werden die famosen neuen Turbomotoren aus dem VW-Regal sicherlich weitere Kunden zu Seat locken – völlig zurecht. (autaro)

 

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August 3rd, 2010

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München, den 03. August (autaro) Kaum dass der neue VW Sharan auf dem Markt erschienen ist, macht auch schon sein Zwillingsbruder auf sich aufmerksam: er kommt aus Spanien und entstammt der prinzipiell einzigen spanischen Automarke, die mittlerweile sich mittlerweile in Volkswagen-Hand befindet – Seat. Der neue Seat Alhambra folgt der guten Tradition, bewährte VW-Technik sportlich zu verpacken und mit einem ordentlichen Preisabschlag an den Mann zu bringen. Das bedeutet, dass der Alhambra mit zwei seitlichen Schiebetüren daherkommt und insgesamt in der Länge um 22 Zentimeter (jetzt 4,85 Meter) und in der Breite immerhin um neun Zentimeter gewachsen ist. Verzichtet man auf die Plätze sechs und sieben, offeriert die Familienkutsche satte 809 Liter Kofferraumvolumen, bei umgelegten Sitzen sogar 2430 Liter. Die Preise beginnen bei 27.500 Euro für den 150 PS starken 1,4-Liter-TSI, ABS, ESP, Soundsystem, Klimaanlage elektrische Fensterheber vorn und hinten sowie eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung sind immer inklusive. Darüber hinaus verfügt der Alhambra serienmäßig über eine Antriebsschlupfregelung und eine elektronische Gespannstabilisierung.

Des weiteren wird der Alhambra stets als Ecomotive-Version aus der Fabrik rollen, was bei Seat bedeutet, dass ein Start-Stopp-System und eine Anlage zum Rückgewinn der Bremsenergie mit an Bord sind. Derart ausgerüstet soll der Zweiliter-TDI mit 140 PS gerade einmal 5,5 Liter Diesel je 100 Kilometer verbrauchen, was freilich nach ECE-Norm ermittelt wurde und in der Praxis selten eintreffen wird. Doch auch der Basis-TSI, dessen Fahrleistungen völlig hinreichen sollten, hält sich mit dem Trinken angenehm zurück. Im Praxistest des baugleichen Sharan (28.875 Euro), kam man mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,8 Litern Benzin bei vorsichtiger Fahrweise gut zurecht.

Da alle Motorvarianten die Abgasnorm Euro 5 erfüllen und sie Versicherungen den Van verhältnismäßig günstig einstufen (hier geht’s zum Tarifcheck), halten sich auch die laufenden Kosten in einem verblüffend kleinen Rahmen. Lediglich der Wertverlust dürfte gegenüber dem VW Sharan ein wenig größer ausfallen, was allerdings durch den niedrigeren Kaufpreis ausgeglichen wird. Letztlich wird also vermutlich der Geschmack entscheiden. (autaro)

 

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April 22nd, 2010

München, den 22. April (autaro) Endlich, nach insgesamt 14 Jahren Bauzeit, bekommt auch der Seat Alhambra, der sportliche Zwillingsbruder des VW Sharan, einen Nachfolger. Dieser verfügt wie der Wolfsburger über seitliche Schiebetüren und fünf oder optional sieben Einzelsitze. Neu ist die Tatsache, dass die hinteren beiden Einzelsitze bei Platzbedarf im Kofferraum nicht mehr komplett ausgebaut werden müssen, sondern mit wenigen Handgriffen einen ebenen Boden ergeben. Ebenfalls optional erhältlich sind Kindersitze für alle fünf der hinteren Plätze, serienmäßig mit an Bord sind unzählige praktische Ablagen und Fächer für all den Krempel, den einem die Kinder so täglich ins Auto schleppen.

Die Außenmaße sind identisch mit denen des Sharan. Damit misst der Alhambra in der Länge 4,85 Meter und in der Breite 1,9 Meter. Freilich gestalten sich Front und Heck ein wenig dynamischer als im Falle des Volkswagen und ein Dachspoiler sorgt für die gewünschte Prise Sportlichkeit. Unter der riesigen Heckklappe dagegen herrscht wieder Gleichmut: 885 Liter Kofferraumvolumen offeriert der Seat bei fünf Passagieren, legt man die Sitze in der zweiten um, sind es satte 2.296 Liter.

Die Motorenpalette entspricht ebenfalls der des Sharan und beginnt mit einem 1,4-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 150 PS. Darüber gibt es einen 2,0-Liter-Turbobenziner mit 200 PS als vorläufigen Topbenziner. Die selbstzündende Fraktion besteht zunächst aus zwei 2,0-Liter-Vierzylinder-Triebwerken mit 140 PS und 170 PS Leistung. Serienmäßig fahren eine Start-Stopp-Automatik sowie ein System zur Rückgewinnung der Bremsenergie mit, die den Verbrauch im Falle des 170-PS-Diesels auf sagenhafte 5,5 Liter Diesel reduzieren sollen. (autaro)

 

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März 1st, 2010

München, den 1. März (autaro) Tuning macht bekanntlich gerade die Runde. Vor nur wenigen Jahren arbeiteten die Auto-Aufmotzer fast ausschließlich illegal, in dunklen verrauchten Garagen, mit zumeist selbst gebastelten Instrumenten. Doch das hat sich inzwischen ziemlich geändert. Tuning ist die erfolgreichste Automobilbranche weltweit und hat ohne große oder dramatische Folgen sogar die sich nach wie [...]

München, den 1. März (autaro) Tuning macht bekanntlich gerade die Runde. Vor nur wenigen Jahren arbeiteten die Auto-Aufmotzer fast ausschließlich illegal, in dunklen verrauchten Garagen, mit zumeist selbst gebastelten Instrumenten. Doch das hat sich inzwischen ziemlich geändert. Tuning ist die erfolgreichste Automobilbranche weltweit und hat ohne große oder dramatische Folgen sogar die sich nach wie vor breit machende Automobilkrise überstanden. Inzwischen ist Tuning ein Synonym für automobile Kunst. Die namhaften Anbieter in diesem Bereich überzeugen mit einer sehr hohen Qualität der angebotenen Optimierungsmaßnahmen. Und seit kurzem bieten sogar die großen Automobilhersteller eigene Tuning-Linien. Deswegen widmen wir unsere aktuelle Top5-Klassierung ausgerechnet dem Tuning. Die 5 besten Tuning-Modelle weltweit – sie sind originell, phantasievoll, kräftig und laut. Viel Spaß!

Top 5: JE Design Seat Leon
Seat gehört vielleicht nicht unbedingt zu den innovativsten Herstellern der Welt und sein Stolz – der Leon – ist ganz bestimmt keine bahnbrechende Revolutionsentwicklung. Etwas Aufregendes aus diesem Modell zu machen, ist daher eine große Herausforderung, die der renommierte Tuner JE Design mit Bravour geschafft hat. Der brave Seat Leon verwandelt sich durch eine extreme Tieferlegung und den Ansatz von Kotflügeln, Seitenspoilern und Sporträdern in eine kleine Bestie. Die Motorpower steigt auf unglaubliche 244 PS, die unvergessliche Momente auf der Autobahn versprechen.

Top 4: Rieger Volkswagen Scirocco
Im Gegensatz zum Leon ist der Scirocco an sich ein sehr interessantes Modell, das als Brücke zwischen der Mittelklasse-Limousine und den sportlichen Modellen fungiert. Interessant ist, dass Rieger diese Balance zwischen Sportlichkeit und konventioneller Fahrweise beibehält. Das Modell ist zwar tiefergelegt, doch nicht allzu extrem und die Optimierungen, die der Tuner vornimmt, sind dezent und gut fokussiert. Die Struktur des getunten Meisterwerks ist so ausgelegt, dass der Akzent auf den bahnbrechenden, riesigen Flügeltüren liegt. Das Body-Kit von Rieger ist mit Abstand eines der besten Tuning-Produkte auf dem derzeitigen Automobil-Markt.

Top 3: Novitec Rosso Ferrari F430 Race
Was will man denn an einem Ferrari tunen? Das Auto sieht auch ohne jeden Eingriff phantastisch und aufregend aus. Doch Novitec schafft es durchaus, zu begeistern. Nichts Überflüssiges, kein Kitsch, nur Geschmack und dezente Überzeugung. Der Tuner befasst sich vor allem mit dem Triebwerk. Das Automobil schafft so eine Spitzengeschwindigkeit von satten 348 km/h und das Tempo 100 innerhalb von 3,5 Sekunden; eine Zeitspanne, die nicht einmal ausreicht, um sich einen ruhigen Atemzug zu gönnen.
Top 2: Hamann Porsche 911 Turbo
Dieses Modell und das dazugehörige Tuning-Kit haben ein Manko – die Flügel-Türen. Natürlich ist das eine persönliche Meinung, aber die passen irgendwie gar nicht zum Gesamtbild des ansonsten perfekt stilisierten Porsche. Die weiße Lackierung erweist sich ebenso als exzellente Wahl wie der wild daherkommende Front-Spoiler. Doch die richtigen Highlights verstecken sich unter der Haube. Der Motor schafft nun dank Hamann eine beeindruckende Kraft von 630 PS – mehr als das kann man sich vermutlich gar nicht wünschen.

Top 1: Edo Lamborghini Murcielago Audiger
Hinter diesem Modell stecken enorm viel Arbeit und einige prominente Namen. Christian Audiger entwickelte das Design für den deutschen Hersteller und Audiger ist ein lebender Mythos in der Automobilwelt. Sein Talent dafür, den Geist eines jeden Automobils zu spüren sieht man auch an diesem Lamborghini. Alles ist perfekt – die geschwungenen Linien, die perfekt integrierten Spoiler, die matte Lackierung. Edo Competition kümmert sich dagegen um den Motor und schafft den schnellsten Lamborghini auf der Welt. So eine Entwicklung zu fahren, ist der Traum vieler Autoenthusiasten. Doch der Hersteller bietet sie in einer sehr limitierten Auflage, um den exklusiven Charakter des Tuning-Meisterwerks zu unterstreichen. (autaro)

 

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Dezember 7th, 2009

München, den 07. Dezember (autaro) Mit den Modellvarianten Cupra und Cupra R will VW das sportliche Profil der Tochtermarke weiter schärfen, insbesondere mit dem Seat Leon Cupra R. Denn dieser leistet mit seinen 265 PS nochmals eine Schippe mehr als der bereits erhältliche Seat Leon Cupra, der mit 240 PS bereits gut im Futter steht. Seit gut zwei Wochen ist das Geschoss der Sociedad Española de Automótives de Turismo S.A. (kurz: Seat) nun zu haben, zum Kampfpreis von 31.190 Euro. Das ist zwar eine Menge Geld für einen Kompakten, aber wenn man die nahezu komplette Serienausstattung bedenkt, sicherlich die günstigste Methode, den Top-Zweiliter aus dem VW-Konzern zu fahren. Mit leicht modifizierter Leistung wird dieses Triebwerk auch im Golf R und Scirocco R eingesetzt.

Der Cupra R hat nicht nur Leitung, er zeigt sie auch

Grund genug für uns, den Spanier einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Äußerlich macht der Leon ungeniert deutlich, wo der Hammer hängt. Der Kühlergrill und die Gehäuse der Außenspiegel sind in glänzendem Schwarz gehalten, auf Wunsch ohne Aufpreis auch die 19-Zoll-Felgen, die satt die Radhäuser ausfüllen. Außerdem grollt der aufgeladene Direkteinspritzer durch ein beeindruckendes Auspuffendrohr, das neben einem stilisierten Diffusor das sportliche Heck strafft. Dass die Auspuffanlage außerdem neben einem weiter erhöhten Ladedruck (1,9 Bar), einem effektiveren Ladeluftkühler und leichten Eingriffen in die Motorelektronik für die zusätzlichen 25 PS Leistung gegenüber dem Cupra verantwortlich ist, lässt die Freude an der satten Optik unberührt. Ein weiteres Detail sind die roten Bramssättel, die unter den schwarzen Alufelgen einen besonderen Akzent setzen.

Sehr sportiv auch der Innenraum

Die scharf ausgeformten Integralsitze sind serienmäßig mit einer Kombination aus Stoff und Alcantara ausgeschlagen, auf Wunsch freilich auch mit edlem Rindsnappa. Ohne dabei unbequem zu wirken, haben sie den Fahrer und seine Passagiere derart fest im Griff, dass auch ein vollbesetzter Ausflug auf die Rennstrecke kein Problem sein dürfte. Das dreispeichige Sportlenkrad liegt mit seinem dicken Kranz perfekt zur Hand und ist am unteren Ende abgeflacht, was aber hauptsächlich der sportlicheren Optik geschuldet ist. Genauso auch die Pedalerie aus Aluminium und die, zumindest wenn man sich die Ledersitze gönnt, auffällig rautenförmig gesteppten Sitzflächen – das macht Laune. Der Rest ist, wie wir ihn von den schlichteren Modellen der Baureihe Leon her kennen: ordentliche Materialen, die allerdings nicht ganz an das Niveau von Volkswagen heranreichen. Und eine Verarbeitung, die keine Wünsche offen lässt, nichts knistern, knirscht oder klappert, auch auf holperigsten Pisten nicht.

Souveräner Motor in allen Lebenslagen

Durch einen altmodischen Dreh am Zündschlüssel erwacht der Zweiliter-Turbo zum Leben. Bereits im Stand lässt sich ein sportliches Bollern vernehmen die ansonsten hängende Nadel des Drehzahlmessers pendelt sich knapp unterhalb der 1000 Touren ein. Praktisch lautlos rastet der erste Gang ein, wir lassen die gut dosierbare Kupplung kommen und rühren durch das exakte Sechsganggetriebe. Der Motor begleitet uns akustisch beim Ausdrehen mit einem giftigen Fauchen, während er seine Tonlage beim Gaswegnehmen ins Trompeten ändert. Außerdem bietet er in jeder Lebenslage, selbst kurz vor erreichen des Drehzahlbegrenzers Leistung im Überfluss, genau wie beim Herausbeschleunigen mit kleiner Drehzahl – das maximale Drehmoment von 350 Newtonmetern macht’s möglich. In Kombination mit dem überaus exakt abgestimmten Fahrwerk wird der Seat derart motorisiert zum Kurvenräuber, was das Fahrdynamiksystem XDS, das wir bereits aus dem Golf GTI kennen, ebenfalls unterstreicht. Die Fahrdaten sprechen für sich: Von Null auf 100 in 6,2 Sekunden und Topspeed bei 250 km/h, abgeregelt. Mit einem Grinsen, das eine Weile erhalten bleibt, stellen wir den Cupra R wieder auf den Parkplatz. Das ist „Auto Emoción. (autaro)

 

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September 9th, 2009

München, den 09. September (autaro) Was im Hause Volkswagen äußerst erfolgreich unter dem Namen „BlueMotion“ firmiert, trägt bei Konzerntochter Seat den Namen „Ecomotive“. Die Rede ist von Fahrzeugen mit konventionellem Verbrennungsmotor, die dennoch sparsam mit dem Sprit, in beiden Fällen mit dem Diesel umgehen.

Seat bietet nun die drei Modelle Ibiza, Leon und Altea mit dem brandneuen 1,6-Liter-TDI aus dem VW-Regal an. Das bekannte Aggregat leistet dank Common-Rail-Technik 105 PS und kommt in konventionellen Modellen mit fünf bis sechs Litern Diesel je 100 Kilometer aus. Der Clou in den Ecomotive-Modellen ist jedoch die verbesserte Aerodynamik in Verbindung mit Leichtlaufreifen, einer Start-Stopp-Automatik und einem System zur Bremsenergie-Rückgewinnung. Dazu kommen dann noch moderate Eingriffe in die Motorelektronik und ein weiter gespreiztes Getriebe – voila! Laut Seat verbraucht der Ibiza Ecomotive im Mittel nur 3,8 Liter was einer CO2-Emission von sensationellen 99 Gramm pro Kilometer entspräche. Damit liegt der Kompakte auf Augenhöhe mit dem Toyota Prius, allerdings gänzlich ohne Elektromotor oder schwere Akkus. Verglichen mit dem keineswegs durstigen Vorgängermodell wurde hier eine Ersparnis von rund 20 Prozent realisiert.
Im Falle des etwas schwereren Sea Leon, der übrigens die beachtliche Höchstgeschwindigkeit von 188 km/h erreicht, beträgt der Durchschnittsverbrauch 4,5 Liter, entsprechend einem CO2-Ausstoß von 4,5 Litern Diesel. (autaro)

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