Archiv für die ‘Messen’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Oktober 26th, 2009

München, den 26. Oktober (autaro) Gerade fand in München zum ersten Mal die eCarTec, eine Messe rund um die Elektromobilität, statt. Danach ist eines klar: nämlich dass nichts klar ist. Wirklich neue Ideen hinsichtlich der Entwicklung des reinen Elektroflitzers wurde nicht präsentiert. Zwar gibt es Ansätze, wie das Projekt “Embedded Photovoltaics” von ESG beweist. Vorgestellt wurde mit dem „Hot-C“ ein Elektroauto, das mittels Solarzellen auf dem Dach auch besonders umweltfreundliche Sonnenenergie nutzt. Der Durchbruch auf dem Weltmarkt scheint aber noch in weiter Ferne zu liegen. Am weitesten gediehen schien eine Kooperation zwischen Pininfarina und Bolloré zu sein. Ob sich die geplante Markteinführung des schnittigen Viersitzers namens „Bluecar“ aber wirklich bis 2011 realisieren lässt, ist eher fraglich.

Für noch mehr Verwirrung sorgte der eigentliche Schwerpunkt der Messe. Der lag nämlich offensichtlich auf der Infrastruktur, die für eine flächendeckende Elektromobilität noch fehlt. Wohl gut die Hälfte aller Aussteller zeigte ihre Interpretation der optimalen „Zapfsäule“. Dabei reicht die Palette vom simplen Münzautomaten (Sie haben richtig gelesen!) über logistisch aufwendige Tauschsysteme für die gesamte Batterieeinheit bis hin zum Induktionsgerät, das Ihren Stromer kabellos mit Saft versorgt, wenn Sie ihn auf einer ausgewiesenen Fläche abstellen. Dieses System, das artverwandt auch die meisten handelsüblichen Elektro-Zahnbürsten mit Energie versorgt, hätte durchaus Potenzial. Doch müssten die Hersteller, die ihre Prototypen und Studien bislang mit konventionellen Ladebuchsen ausrüsten, diese Entwicklung freilich mittragen. Schon werden erste Rufe nach gemeinsamen Standards laut – richten wird’s letztlich bestimmt die EU. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Januar 15th, 2009

München, den 15. Januar (autaro) Jedes Jahr, zur Automesse in Detroit, treffen sich Fachjournalisten aus den USA, aber auch aus vielen anderen Ländern, um das „Car of the Year“ zu wählen. Dass Fortschritt und Verbrauchsreduktion auch in der Welt der Fachjournalisten teilweise noch Fremdwörter sind, zeigt sich dieses Jahr wieder einmal deutlich.

Dass in den USA ein Umdenken begonnen hat und man kleinere und verbrauchsgünstigere Fahrzeuge mittlerweile zumindest entwickelt, sorgt auf unserer Seite des Atlantik für Beruhigung. Da mag es allerdings besonders verwundern, dass auf der Detroit Motor Show überwiegend große, spritfressende Fahrzeuge nach bisherigem amerikanischem Vorbild zum „Car of the Year“ gewählt wurden. So fuhr der neue Genesis, Hyundais einstieg in die Luxusklasse, die begehrte Trophäe nach Hause, ein Fahrzeug mit V6- und V8- Benzinern die bis zu 375 PS leisten. Immerhin kam in einer anderen Kategorie der Ford Flex auf Platz 2, der auch mit umweltfreundlichem Bio-Ethanol betrieben werden kann. Ebenfalls unter den Bestplatzierten befand sich der VW Jetta TDI, der in den USA mit einem NOx-Katalysator vertrieben wird und damit wirklich das Prädikat „Umweltfreundlich“ verdient. Das alte Bild bot sich hingegen wieder in der Truck-Sparte: hier bekamen den ersten und zweiten Preis der Ford F-150 bzw. der Dodge Ram und mit diesen wieder einmal Fahrzeuge, deren Kraftstoffverbrauch weit jenseits dessen liegt, was in der heutigen Zeit noch vernünftig gerechtfertigt werden kann. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 19th, 2008

München, den 19. Dezember (autaro) Jährlich im Januar findet in Detroit, der amerikanischen Autostadt schlechthin, die North American International Auto Show statt. Sie gilt als wichtigster Branchenbarometer der Autoindustrie, zumindest was den US-amerikanischen Markt betrifft. Außerdem ist Detroit der Ballungsraum der amerikanischen Autohersteller, denn die großen Drei, namentlich Ford, General Motors und Chrysler haben ihren Sitz in Detroit. Porsche begründet seine Entscheidung strategisch: so verkaufe man mehr als die Hälfte aller in die USA exportierten Fahrzeuge an die Ost- oder Westküste, wonach man künftig auch geographisch sein Vertriebskonzept ausrichte.
In den USA bewerben sich regelmäßig eine Mehrzahl alternativer Messen um Aussteller, allen voran die Los Angeles Motor Show, die im November ihre Pforten öffnet. Porsche plant nach eigenen Angaben Auftritte in Chicago, Miami, Los Angeles, Toronto und New York. Sollte diese Abkehr auch bei anderen Herstellern Schule machen, wäre dies ein weiterer herber Schlag für die ohnehin schwer gebeutelte amerikanische Autostadt. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Dezember 15th, 2008

München, den 15. Dezember (autaro) Gestern ging eines der heißesten Autoevents des Jahres zu Ende. Die Bologna Motor Show weiß, wie man aus einer Automobilmesse richtiges Spektakel macht, und zwar sogar dann, wenn die Premieren etwas auf der Strecke blieben. Diesmal kamen viele wunderhübsche Hostessen zum Einsatz, die mit freundlichen Blicken und engagierten Anweisungen die Besucher für sich gewinnen konnten.
Während der Ausstellung wurden acht Weltneuheiten gezeigt und gleich 11 Europadebüts standen im Programm. Das ist zwar nicht üppig, auf jeden Fall aber aufregend. Vor allem konnte der neue Mazda 3 als Stufenhecklimousine für Publikumsandrang sorgen. Auch das Facelift des kleinen Citroën C1 konnte sich einer enormen Publikumsresonanz erfreuen.
Zum ersten Mal in Europa wurden die zwei Meisterwerke von Porsche vorgestellt – der neue Boxster und der Cayman. Beide Modelle wurden bereits in Los Angeles präsentiert und ernteten dabei durchaus begeisterte Kritiken.
Unter den totalen Debüts wurde am lautesten der chinesische Hersteller DR gefeiert. Zum ersten präsentiert sich der asiatische Automobilproduzent mit dem etwas langweiligen Namen in Europa und zwar mit seinem Modell DR3. Schlüsselprinzip scheint in China die Motorenvielfalt zu sein – mehrere Antriebsvarianten stellte der Hersteller vor, darunter auch viele umweltfreundliche Aggregate. Diese wurden zwar von europäischen Spezialisten entwickelt, im Land des Lächelns aber tüchtig hergestellt. Das Design gehört aber mit Abstand zu den schlechtesten Studien in der Branche. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

November 24th, 2008

München, den 24. November (autaro). Die Los Angeles Motor Show gilt seit Jahren als Mekka der Automobilindustrie – hier messen sich große und kleine Hersteller und geben genügend Signale für die Entwicklung der Branche in der nahen Zukunft. Wenn das auch für das Jahr 2009 gelten soll, dann erwartet uns nichts Gutes. Die große Depression macht sich breit in den USA und das prägt natürlich auch die großen Hersteller weltweit.
Ganz wenige Neuheiten werden in Kalifornien zu erleben sein. Weltbekannte Marken wollen keine Risiken eingehen, verlassen sich deshalb auf aufgewärmte Spezialitäten aus den bestehenden Kollektionen. Eine der wenigen richtigen Neuentwicklungen präsentiert Mazda mit der Stufenheckversion des Mazda3 – einer Limousine der Superlative, die Sportlichkeit neu definieren will. Interessantes gibt es auch von Lamborghini – den 560 PS starken Spyder-Gallardo – sowie von Nissan – einen schnittigen Zweisitzer mit einem 332 PS starkem 3,7-Liter V6.
Viel Deprimierendes gibt es dagegen von den großen US-Produzenten. GM, Ford und Chrysler haben gerade Staatshilfe beantragt und möchten/dürfen/sollen sich in Los Angeles nicht gerade stark zeigen. Die Stände von GM und Chrysler sehen traurig aus – keine kunstvolle Beleuchtung, keine attraktiven Hostessen, sondern nur noch Chaos, biederen Einblick in den unfertigen Vorbereitungen der Hersteller und grimmig guckende Mitarbeiter. Optimistischer sieht der Stand von Ford aus. Die neuen Modelle der Marke verkaufen sich außerordentlich gut und das bringt natürlich Hoffnung.
Die ganze Welt ist gespannt: Die Los Angeles Motor Show zeigt, in welche Richtung sich die Zukunft bewegen will. Mehr davon berichten wir in den folgenden Tagen.
(autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

November 18th, 2008

Mpnchen, den 18. November (autaro) An diesem Donnerstag startet die 22. Ausgabe der berühmten Auto Zürich Car Show. Der Weltfinanzkrise zum Trotz präsentieren sich einige der größten Welthersteller in der größten Stadt der Schweiz. Und noch bevor das offizielle Programm eröffnet ist, konnten die Veranstalter von einem respektablen Rekord berichten. So werden bei der diesjährigen Ausgabe zum ersten Mal ganze 30 Autopremieren stattfinden.
Die Highlights auf der elitären Schweizer Szene bilden unter anderem die Modelle Chevrolet Cruze, der neue Ford Ka, der absolut umwerfende 7er BMW, Audi Q5, der Ferrari California und der Alfa Romeo MiTo. Der Mitsubishi Colt, sowie der lang erwartete Renault Megané, der sportliche Seat Ibiza SC und der Kleinwagen Toyota iQ ergänzen das spannende Programm. Kein Wunder ist es, dass ausgerechnet in Zürich zum ersten Mal offiziell auch die sechste Variante des VW Golf präsentiert wird. Zahlreiche Statistiken und Umfragen zeigen eindeutig, dass gerade der Wolfsburger Klassiker das Lieblingsauto der Schweizer ist.
Der kalifornische Tesla Roadster des Verbandes e’mobile ist das abgefahrenste Exponat auf der Messe. Angetrieben von einem Elektromotor erreicht die Limousine die sagenhaften 250 PS bei einer Laufleistung der Batterie von 350 km. Das alles und vieles mehr wird ab dem 20. November in Zürich zu bewundern sein. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Mai 13th, 2008

Tuning World Bodensee zeigte, dass sich heutzutage Tuning nicht mehr als Leistungsoptimierung versteht, sondern vor allem die Optik des Automobils umfasst

Die Tuning World Bodensee zeigte, dass sich heutzutage Tuning nicht mehr als Leistungsoptimierung versteht, sondern vor allem die Optik des Automobils umfasst. Die Umweltproblematik blieb allerdings auch nicht vernachlässigt und eine Reihe von Anbietern zeigten Entwicklungen, die zukunftsweisend und praktisch anwendbar sind.

Was die optischen Veredlungen angeht, setzen die Anbieter eher auf dezente, gut stilisierte Änderungen an der Karosserie. Es geht nicht nur um Schönheit und Sportlichkeit oder eben um Extravaganz, sondern vor allem um Aerodynamik und Sicherheit. Das heißt, dass die großen Tuner verstärkt nach Lösungen suchen, die das Fahrverhalten des Automobils wirklich verbessern. Einige Hersteller zeigten jedoch, dass man nicht völlig in der Unauffälligkeit versinken möchte. Das erkannte auch Mathias Albert, der Sprecher des deutschen Verbandes für Automobiltuning und – zubehör: „Das technische Tuning hat schon immer eine untergeordnete Rolle gespielt – die Hauptrolle übernimmt das optische Tuning“, und gibt konkrete Beweise: „Beim Felgendesign wird verstärkt mit Lacken gespielt“

 

Zurück zum Seitenanfang

Mai 5th, 2008

die Veranstaltung setzt Maßstäbe nicht nur beim Tuning-Angebot

absolute Highlights sorgen für aufregende Momente

100.000 Besucher bewunderten mehr als 1.000 veredelte Fahrzeuge und 19 Weltpremieren an den vier Messetagen der diesjährigen Tuning World Bodensee. Die Bilanz beweist einmal mehr, dass die Veranstaltung mittlerweile zu den größten und wichtigsten Autoforen Europas gehört. 250 Aussteller präsentierten ihre Meisterwerke in zehn Messehallen und im sonnigen Freigelände. Projektleiter Dirk Kreidenweiß zeigte sich mehr als begeistert von den Ergebnissen: „Der Optimismus der Branche war deutlich spürbar. In zahlreichen Gesprächen betonten die Firmenvertreter immer wieder, dass sie im internationalen Dreiländereck gute Geschäfte machen können.“

Inzwischen setzt die Veranstaltung Maßstäbe nicht nur beim Tuning-Angebot und der Reichweite der Produkte, sondern auch bei der Gestaltung des Rahmenprogramms. Die Ausstellung wird nämlich von einer Reihe von zusätzlichen Informationsevents, Demonstrationen und Partys begleitet. Bei der diesjährigen Ausgabe verwandelten sich die Auftritte des Drift-Profi Olaf Commijs und der Breakdance-Weltmeister Flying Steps in absolute Highlights und sorgten für aufregende Momente. Genauso spektakulär war die Wahl der neuen Miss Tuning. Der Schönheitswettbewerb ist inzwischen europaweit bekannt und erfreut sich in Deutschland einer enormen Popularität. Diesmal gewann die 25-jährige Daniela Grimm aus Goslar, die sich gegen 300 Mitbewerberinnen durchsetzte.

Das Fazit ist mehr als klar – der Tuning-Markt bietet immer größere Möglichkeiten und kann von der Automobilbranche nicht unterschätzt werden. Dies bestätigte auch das riesige Medieninteresse: 426 Journalisten aus 14 Nationen, darunter 16 Filmteams wurden in der Presseabteilung registriert. „Was wir hier in vier Tagen an Presseaufmerksamkeit erreicht haben, ist unbezahlbar“, meint Gerhard Köngseder, Geschäftsinhaber von Königseder Tuning.

Zurück zum Seitenanfang